Die toten Flüchtlinge klagen an – Mahnaktion 5. September, Berlin

—Pressemitteilung weiter unten—
Die toten Flüchtlinge klagen!
Mahnaktion Dienstag 5. September 2017 um 12 Uhr, Bandenburger TorBerlin
Am Di 5.09.2017 wird ein 100 Meter langes Transparent mit der Auflistung von
17 306 Toten, Flüchtlingen, die vor alleim Mittelmeer bis 2012 ums Leben
kamen, auf vor dem Brandenburger Tor ausgelegt werden, als Erinnerung und
Mahnung einer unmenschliche Politik, didiese Toten mitverursacht.
Die Toten klagen an. Eine Liste mit den Namen und Namenlosen von 33.305 Toten,
Flüchtlinge, Migranten, die u.a. durch direstriktive Politik der EU, (Festung
Europa) bis Juni 2017 ums Leben kamen liegt am Infostand der GKF
aus. Diese Aktion soll von Redebeiträgen verschiedener Friedens und
Flüchtlingsorganisationen begleitet werden und findet anlässlich der letzten Generaldebatte über aktuelle politische Themen im Bundestag
vor den Parlamentswahlen statt.

—Pressemitteilung, 30.8.2017—

An die Medienvertreter/Innen,

Mitglieder der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) sind soeben von Flüchtlingslagern aus Griechenland zurück, zuletzt aus Mytilini/Lesbos, wo der zentralen Platz von Flüchtlingen besetzt wurde, weil sie keine Perspektive mehr sehen die Insel zu verlassen. Die wirlkichen Fluchtursachen werden negiert wie der jüngste europäische Flüchtlingsgipfel gezeigt hat und die Bundesregierung bekämpft  die Folgen ihrer eigenen fehlgeleiteten Politik. Der Bundestag tritt am Dienstag, 5.September 2017 zusammen, um über die aktuelle Lage in Deutschland zu debatieren.

Die GKF ruft zeitgleich zu einer Mahnaktion am Brandenburger Tor am 5. September 2017 um 12 Uhr auf, parallel zu der letzten Sitzung im Bundestag vor der Bundestagswahl. Die Toten klagen an! Vor dem BT wird ein 100 Meter langes  Banner mit den Namen von mehr als 17 000 gelisteteten Namen von Flüchtlingen ausgerollt die bis 2012 gelistet sind und auf der Flucht nach Europa ums Leben kamen.

Wir bitten um Ankündigung und Berichterstattung über das Thema „Fluchtursache Krieg, Armut, Klimazerstörung und Menschenrechtsverletzungen.

Die Toten Flüchtlinge klagen an. Gedenk-und Mahnaktion vor dem AFRICOM

Pressemitteilung, 26. Juli 2017

Stuttgart/Möhringen. Bei der Mahnaktion vor der US-Kommandozentrale AFRICOM  „Fluchtursache Krieg überwinden“ wurde am Mittwoch, 26.7.2017, 12-14 Uhr
der mehr als 33 000 toten Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa gedacht.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) hatte zu einer  Antikriegs- und Flüchtlingsaktion im neuen Eingangsbereich des AFRICOM aufgerufen und dort ein Banner von 100 Meter Länge mit den Namen von mehr als 17 000 Flüchtlingen ausgerollt (siehe Bild), die  vor allem aufgrund zahlreicher  Kriege ihr destabilisiertes Land  verlassen müssen. Auf dem Weg nach Europa haben sie vor allem im Mittelmeer ihr Leben verloren.
Von der Kommandozentrale AFRICOM werden weltweit Kriegseinsätze und gezielte Tötungen – auch durch die Auswahl und Steuerung durch Drohnen geführt.
„Wir tragen alle Verantwortung dafür was in unserem Namen geschieht,
wie es in unserem Grundgesetz vorgesehen ist: von unserem Boden und Territorium
soll Frieden und Verständigung ausgehen“ so der Musiker Konstantin Wecker,der kürzlich Flüchtlingslager im Libanon besucht hat. (Bild bei einer Schweigeminute vor dem AFRICOM)
Diese zahlreichen toten Flüchtlingen und ihre Schicksale bleiben weitgehend unbekannt, deshalb ist es notwendig ihnen einen Namen zu geben und die Fluchtursachen zu überwinden, so Henning Zierock von der GKF, demOrganisator der Mahnaktion.
„Im  Bundestag gab es dazu noch keine Gedenkstunde, obwohl  auch dort  über das Leben der Flüchtlinge entschieden wird“, so Heike Hänsel (MdB) bei der Kundgebung, die sich für ein Verbot der Drohnenkriegsführung ausprach.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens forderte  bei dieser Kundgebung in einem offenen Brief  die Bundes- und Landesregierung sowie den Oberbürgermeister von Stuttgart auf – die US-Kommandozentrale AFRICOM  und EUCOM zu schließen und dort ein Internationales Friedenszentrum aufzubauen- unter dem Beifall der etwa 100 Friedensbewegten.

Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17  info@kulturdesfriedens.de, www.kulturdesfriedens.de

Friedensstadtwoche! Veranstaltungen in Tübingen und Stuttgart 14.-17.7.

           ——————————-AUFRUF———————————
Liebe Mitstreiter/nnen,
anbei eine Einladung zu der Mahnaktion auf dem Holzmarkt und zu den u.a.
Veranstaltungen in Tübingen. Wir brauchen viele Unterstützer/innen, um das
100 Meter lange Banner auszurollen und zu begleiten. Bitte, wer kann, um 11 Uhr
zum Holzmarkt kommen! Wenn möglich auch eine Rückmeldung per Email.
————————————————————————————————————-

LET’S MAKE PEACE GREAT AGAIN

Zum Vergrößern bitte auf Foto klicken!

FRIEDENSKUNDGEBUNG und MENSCHENKETTE// Samstag 27.5. // 15 Uhr // Brandenburger Tor, Berlin

anlässlich des Evangelischen Kirchentages u.a. mit dem Journalisten FRANZ ALT und einer Friedensbotschaft von Michail Gorbatschow, der Sängerin NINA HAGEN, der Menschenrechtsaktivistin MALALAI JOYA aus Afghanistan,
den Musikern SHEKIB MOSADEQ und MASOUD HASANZADA aus Afghanistan, Stimmen aus der US-amerikanischen Friedensbewegung, Theodorakis Ensemble und Grussworten des Komponisten Mikis Theodorakis, Musiker Konstantin Wecker, Federico Mayor (ehem. UNESCO -Generaldirektor)

Aufgrund der zugespitzten politischen und militärischen Situation in verschiedenen Konfliktregionen dieser Welt ruft die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) zusammen mit Initiativen aus dem Bereich der Zivilgesellschaft am Samstag 27. Mai 2017, 15 Uhr in Berlin am Brandenburger Tor, zu einer Friedenskundgebung und Menschenkette zwischen der US-Botschaft und der Botschaft der Russischen Föderation anlässlich des Evangelischen Kirchentages in Berlin (24.-28. Mai 2017) auf :
„Let´s make peace great again – give peace a chance“!
Krieg, Armut, Ausgrenzung überwinden – für eine Kultur des Friedens mit einer Friedensbotschaft von Michail Gorbatschow „Kommt endlich zur Vernunft – Nie wieder Krieg ! „

Brüssel/Berlin. Die NATO-Staaten treffen sich erstmals mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump am 24./ 25. Mai 2017 in Brüssel, um neue Aufrüstungsprogramme zu beschließen, an denen auch die Bundesregierung mitwirken soll. Der ehemalige US-Präsident Barack Obama wird auf dem ev. Kirchentag in Berlin am Do 25.5. 2017 am Brandenburger Tor zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Thema Glauben und Politik sprechen.

Am Sa 27.5. 2017, 15 Uhr werden am Brandenburger Tor, Friedensinitiativen, Solidaritätsbewegungen, Entwicklungs-und Umweltverbände, Menschenrechtsgruppen gegen Krieg, Armut und Ausgrenzung für eine Kultur des Friedens demonstrieren.
Zum Abschluss der Kundgebung bilden die KundgebungsteilnehmerInnen ab 16.30 eine Menschenkette zwischen der US – Botschaft (Pariser Platz) und der Botschaft der Russischen Föderation (unter den Linden) als ein Zeichen des des Friedens und der Verständigung.

Offener Brief an die Bundesregierung – „Den Frieden gewinnen – nicht den Krieg“

Brief + Unterschriftenliste kann hier zur weitgerverbreitung heruntergeladen werden: Unterschriftenliste+offener brief an bundesregierung ostern 17

Den Frieden gewinnen – nicht den Krieg“

Sehr geehrte Frau Merkel, Sehr geehrter Herr Gabriel

Anlässlich der zugespitzten politischen und militärischen Situation in verschiedenen Konfliktregionen in dieser Welt fordern die UnterzeichnerInnen des Offenen Briefes der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) von der Bundesregierung eine Friedensoffensive und keine weitere Militarisierung der Außenpolitik. Eine Logik des Friedens muss die Politik der Konfrontation überwinden.

Wir erleben eine dramatische Zunahme von kriegerischen Auseinander setzungen, wie z.B. in Syrien, Libyen, Irak, Türkei, Afghanistan, Jemen und Nordkorea. Mehr als 70  Millionen Flüchtlinge sind Opfer von Krisen und Kriegen, viele darunter befeuert durch Rüstungsexporte, Kriegseinsätze, Regimechangepolitik, unterstützt auch durch NATO-Staaten zur Sicherung von geopolitischen Wirtschafts-Interessen. Dies hat zur Destabilisierung dieser Länder beigetragen mit entsprechenden Bürgerkriegsfolgen. „Die Menschheit von der Geißel des Krieges zu befreien“ (UN-Charta) ist die Lehre aus dem 2.Weltkrieg.

Der neue US-Präsident Donald Trump ist angetreten mit dem Slogan `wieder mehr Kriege gewinnen zu wollen` und äußert sich kriegerisch “ warum haben wir Atomwaffen, wenn wir sie nicht einsetzen. Eine  militärische Konfrontation der USA mit Russland in Syrien und mit Nordkorea sind in greifbare Nähe gerückt.

Wir fordern von der Bundesregierung keine weitere Militarisierung der Außen-Politik.  „Den Frieden gewinnen- und nicht den Krieg“ . Die Bundesregierung sollte sich nach den tödlichen Erfahrungen der Regimechangepolitik wie im Irak, Libyen, Afghanistan und jetzt in Syrien und in Nordkorea ihrer Verantwortung für eine mögliche militärische Eskalation bewusst sein und nicht im vorauseilendem Gehorsam einer fragwürdigen Politik- Folge leisten. Der Regimechangepolitik ging und geht oftmals ein Informationskrieg voraus, um die Bündnispartner an militärischen Interventionen zu beteiligen. Dies ist unverantwortlich und wird auch mehrheitlich von den BürgerInnen-laut Umfragen kritisch gesehen, weil einseitige und interessensgeleitete Informationen nicht dem Friedensprozess für die Betroffenen dienen.

Mit freundlichen Grüßen,
Henning Zierock,

Vorsitzender der Gesellschaft Kultur des Friedens
Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, email:info@kulturdesfriedens.de

8. Mai 2017 Stuttgart- Den Frieden gewinnen

Veranstaltungshinweis 8.Mai 2017, Stuttgart.

Zum Vergrößern bitte auf den Flyer klicken

Flugi 8. Mai 2017 seite1flugi 8.5.2017 wecker seite 2

 

Kultur statt Krieg und Ausgrenzung. Von der Berlinale zur Münchener Sicherheitskonferenz 2017

PM, 17. 2. 2017, Berlin/München

Berlin/ Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) wirbt auf der Berlinale (9.- 19. 2. 2017 für die Kulturinitiative „Mauern und Ausgrenzung überwinden – für das friedliche und solidarische Zusammenleben der Menschen und Völker „. Bei verschiedenen Veranstaltungen und Begegnungen u.a. mit dem US-Schauerspieler und Menschenrechtsaktivisten Richard Gere, und dem US-Filmdirektor Oliver Stone wurde die Notwendigkeit für eine progressive Zusammenarbeit zwischen europäischen und amerikanischen Kulturschaffen betont, um den reaktionären Tendenzen von Ausgrenzung durch nationalistische Politik in Europa und Amerika entgegen zu wirken.

Für Samstag, den 27. Mai 2017 ist am Brandenburger Tor zeitgleich zum Ev. Kirchentag (24.-28. Mai 2017) eine Solidaritäts-und Friedenskundgebung geplant zu der Persönlichkeiten und engagierte Initiativen eingeladen sind. Aufruf anbei. München/ Mitglieder der GKF nehmen an der Antikriegsdemonstration, Friedenskundgebung und Konferenz am Samstag 18.2. in München anlässlich der Sicherheitskonferenz (17.-19. 2. 2017) im Byarischen Hof teil und werden dort den Aufruf und die Einladung/Grusswort einbringen. Bis Sonntag werden mehr als 500 Entscheidungsträger aus aller Welt, darunter mehr als 25 Staats- und Regierungschefs, 80 Außen- und Verteidigungsminister, und umfangreiche Delegationen der neuen US Administration und des US Kongresses, in München zusammenkommen, um über aktuelle Herausforderungen im Bereich der internationalen Sicherheitspolitik zu diskutieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Samstagvormittag im Hotel Bayerischer Hof sprechen. Fluchtursache Armut und Krieg überwinden.
Bei einem Treffen mit dem tunesische Ministerpräsident Youssef Chahed in Berlin wurden Projektpartnerschaften für arbeitslose Jugendliche in Tunesien angeregt , die von der GKF bei den verschiedenen Weltsozialforen in Tunesien und in verschiedenen Flüchtlingslager angestoßen wurden. „Armut, Arbeitslosigkeit und mangelnde Lebensperspektiven sind der Nährboden für Krieg und Terrorismus“, so der Vorsitzende der GKF, Henning Zierock auf einer entwicklungspolitischen Konferenz diese Woche in Berlin mit dem ehem. Bundespräsidenten Horst Köhler und Entwicklungsminister Gerd Müller. Wir müssen die Flüchlinge aus den Krisen- und Kriegsgebieten als zukünftige Entwicklungshelfer in ihren Herkunftsländer ausbilden und nicht Mauern um Europa hochziehen. Diese Forderung wurde zuvor der Bundeskanzlerin Merkel und dem zukünftigen Bundespräsidenten Steinmeier persönlich in einem Schreiben übermittelt. Die Fluchtursachen Armut, Krieg, Klimaveränderung und Menschenrechtsverletzungen zu überwinden erfordert eine friedliche, solidarische und weltoffene Politik.

Gesellschaft Kultur des Fiedens, Welthaus Stuttgart,Charlottenplatz 17, email:info@kulturdesfriedens.de

 

 

Pressemitteilung 13.2., anlässlich der Berlinale 2017 und der Initiative „Mauern und Ausgrenzung überwinden – für das friedliche und solidarische Zusammenleben“ 

Berlin / Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GFK) wirbt auf der Berlin für die Kulturinitiative „Mauern und Ausgrenzung überwinden – Für das friedliche Zusammenleben der Menschen und Völker bei verschieden Veranstaltungen, wie heute bei der Cinema for Peace Gala im Bundestag u.a. mit dem US-Fildirektor Oliver Stone und der französischen Schauspielerin Catherine Deneuve.
Mauern werden nicht nur zwischen den Menschen mit verschiedener Hautfarbe, Religion und sozialer Herkunft hochgezogen, sondern auch zwischen Kontinenten und Ländern, wie z.B. zwischen den USA und Mexiko und mit einer Festung um Europa,
um Flüchtlinge abzuhalten, da gilt es dagegen zu halten mit Projekten der Humanität und Solidarität, so der Vorsitzende der GKF Henning Zierock bei einer Pressekonferenz (PK) am 10.2.2017 auf der Berlinale an den US-Schauspieler und
Menschenrechtsaktivisten Richard Gere adressiert.

Richard Gere sprach sich dafür aus, eine menschliche Haltung gegenüber den Ausgegrenzten und Flüchtlingen einzunehmen. Filmschaffende, Musiker, Künstler haben die Fähigkeit Brücken zu bauen und einer reaktionären Politik den Spiegel vorzuhalten

In den USA macht sich eine Stimmung der Ausgrenzung breit.
Das Schlimmste sei, so Richard Gere, „dass der neue US-Präsident Donald Trump den Begriff Flüchtling mit Terrorist gleichgesetzt hat“.

 

Die GKF hat  Richard Gere für ein Solidaritäts-Konzert Ende Mai 2017 nach Berlin eingeladen, für das u.a. der Musiker Roger Waters von der legendären Musikgruppe Pink Floyd die Schirmträgerschaft übernehmen soll und zu dem engagierte Personen und Initiativen eingeladen sind.

Gesellschaft Kultur des Friedens, email: info@kulturdesfriedens.de

 

 

Berlinale 2017, Initiative „Mauern und Ausgrenzung überwinden“

Berlinale 2017, Initiative „Mauern und Ausgrenzung überwinden“

Berlin/ Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) wirbt auf der Berlinale für die Kulturinitiative „Mauern und Ausgrenzung überwinden“ und hat bei der heutigen Pressekonferenz in Berlin den US-Schauerspieler und Menschenrechtsaktivisten
Richard Gere für ein Solidaritäts-Konzert Ende Mai 2017 nach Berlin eingeladen.

Mauern werden nicht nur zwischen den Menschen verschiedener  Hautfarbe, Religion und sozialer Herkunft hochgezogen, sondern auch zwischen Kontinenten und Ländern, wie z.B. zwischen den USA und Mexiko und einer Festung um Europa, um Flüchtlinge abzuhalten, so der Vorsitzende der GKF Henning Zierock auf der heutigen PK im Grand Hyatt Hotel.

Filmschaffende, Musiker, Künstler haben die Fähigkeit Brücken zu bauen, Menschen als Grenzgänger zu gewinnen und einer reaktionären Politik den Spiegel vorzuhalten. In den USA macht sich eine Stimmung der Ausgrenzung breit. „Das Schlimmste, so Richard Gere auf der Pressekonferenz  ist, dass der neue US-Präsident Donald Trump den Begriff
Flüchtling mit Terrorist gleichgesetzt hat“  und da gilt es dagegen zu halten mit Zeugnissen der Humanität und Solidarität.

Im Spirit der Musikgruppe Pink Floyd  “ The Wall “ sollen Künstler und engagierte Initiativen im Rahmen des Evangelischen Kirchentages (24.-28.Mai 2017) ihre Stimme erheben. U.a. soll Richard Gere und Roger Waters von der legendären Musikgruppe die Schirmträgerschaft übernehmen.

Gesellschaft Kultur des Friedens, email: info@kulturdesfriedens.de

Pressemitteilung 3. Februar 2017

EU-Sondergipfel auf Malta am 3.2. 2017 
Zehn-Punkte-Programm gegen Migration aus Nordafrika
 
Die EU will verhindern, dass zehntausende Migranten über das Mittelmeer nach Europa kommen. Die Staats- und Regierungschefs einigten sich auf einen 10 Punkte Plan auf ihrem EU-Sondergipfel auf Malta, der ein Schließen der zentralen Mittelmeerroute zum Ziel hat. Vor allem soll die libysche Küstenwache so schnell wie möglich so ausgebildet und ausgerüstet werden, dass sie von Schlepperbanden organisierte Überfahrten in Richtung Europa verhindern kann. Flüchtlinge würden dann zumindest vorerst in den nordafrikanischen Ländern bleiben müssen. Sie sollen künftig in angemessenen Aufnahmeeinrichtungen in Libyen versorgt werden. Allein im vergangenen Jahr kamen mehr als 180 000 Menschen über die zentrale Mittelmeerroute nach Europa. Tausende weitere ertranken, weil ihre nicht seetüchtigen Boote kenterten.

„Hier wird wieder eine kurzsichtige Flüchtlingspolitik gemacht, die Flüchtlinge und die Schlepper bekämpft und nicht die Fluchtursachen, die Menschen zur Flucht treibt, wie Armut, Krieg, Klimaveränderungen und Menschenrechtsverletzungen“ kritisiert die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Nach dem EU-Türkei Deal soll jetzt ein EU- Libyen Deal, das „Flüchtlingsproblem“ lösen. Die absehbare Folge wird eine weitere militärische Verschärfung im Mittelmeer sein, mit noch höheren Risikien und Flüchtlingsopfern im Mittelmeer auf neuen Flüchtlingsrouten. Trotz dieses EU- Abkommen sind im Jahr 2016 mehr als 5000 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken, wenn auch jetzt verstärkt auf der Flüchtlingsroute nach Italien. Dies sind 1 500 mehr Tote als im Jahr 2015, so die GKF in ihrem Brief an die Bundeskanzlerin.

Man kann die benannten Fluchtursachen nicht mit militärischen Mitteln überwinden.
Ein globales ökonomisches, wirtschaftliches Programm zur Stabilisierung der Lebensverhältnisse, wäre nachhaltiger. Flüchtlinge als zukünftige Entwicklungshelfer in Europa und in ihren Ländern auszubilden wäre erfolgversprechender und politisch und menschenrechtlich geboten.

Gesellschaft Kultur des Friedens, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17,