Solidarität mit Griechenland und geflüchteten Menschen / Veranstaltungen in Berlin

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Solidarität mit Griechenland und geflüchteten Menschen / Veranstaltungen in Berlin

Dienstag 5. Juli 2016 (Ochi-Tag) / 18 Uhr

Kundgebung und Demo unter dem Motto „Solidarität mit Griechenland und Geflüchteten“Berlin Mitte, Tränenpalast (Reichstagufer 17, S/U-Bahn Friedrichstraße). 

Demo zum Bertolt Brecht Platz,18.30 Abschlusskundgebung „Nein zur Ochi-Demokratur“. Im Anschluss (19.30 Uhr): Theateraufführung „Flüchtlingsgespräche“ im Brecht Ensemble.

 

Mittwoch 5. Juli / 19 Uhr

Solidaritäts – und Benefizkonzert zur Unterstützung von Flüchtlingsprojekten in Berlin und Lesbos unter dem Motto „Krieg – Macht – Flucht“, Heilig-Kreuz-Kirche (Zossener Str. 65, Berlin, U-Bahn Hallesches Tor).

Der Flyer zu den Veranstaltungen kann hier (FlugiGalinos) heruntergeladen werden und gerne selbstständig verbreitet werden! 

Interessierte sind zur Mitwirkung eingeladen und melden sich bitte bei:
Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens, c/o Henning Zierock,
email: info@kulturdesfriedens.de

Von Stuttgart soll Frieden ausgehen: Vielfältige Veranstaltungen am 7. und 8. Mai

Sonntag, 8.Mai 2016, 15 Uhr, vor US-AFRICOM, Stuttgart-Möhringen, Plieningerstraße 
Friedenskundgebung und Konzert u.a. mit dem Musiker Konstantin Wecker, Theodorakis Ensemble, der afghanischen Menschenrechtsaktivistin Malalai Joya, einem ehem. US-Drohnenpiloten, Daniel Lücking (ehem. Bundeswehrsoldat u.a. in Afghanistan), Ilse Kestin, Landessprecherin VVN-BdA,  Flüchtlingen, Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens) und Beiträgen von AktivistInnen aus der Friedensbewegung.

Im Anschluss: 18 Uhr, Solidaritätsveranstaltung mit Konstantin Wecker in der Martinskirche, Stuttgart-Möhringen, Oberdorfplatz 1 
Konstantin Wecker liest aus seinem neuen Buch zur Flüchtlingsdebatte, Musik, Lieder und Gäste. Benefizveranstaltung zur Unterstützung von Flüchtlingsprojekten. Eintritt frei.

Anreise: von der Innenstadt, HBF, Schlosslpatz mit der U5,U6,U12 bis nach Möhringen Bahnhof, umsteigen in die U3 Richtung Plieningen, aussteigen Haltestelle Landhaus, von dort c.a. 10 Min. Fußweg zur Plieninger Str., AFRICOM

Veranstalter: GKF, in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis „AFRICOM und EUCOM schließen“ u.a. Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens, info@kulturdesfriedens.de

Am Samstag den 7.Mai 2016 gibt es verschiedene Aktionen und Veranstaltungen
in der Innenstadt von Stuttgart zu denen wir alle Interessierten herzlich einladen.

-15 Uhr am Mahnmal gegen Krieg und Faschismus, Stauffenbergplatz, Kundgebung
„Von Stuttgart soll Frieden ausgehen- Erinnern für die Zukunft“ u.a .mit dem Historiker Dr.Gerhard Raff, einem ehem. Bundeswehrsoldaten und Friedensaktivisten.

-17 Uhr „Wort und Musikwerkstatt “ von 17-18.30 Uhr, Probe im Globalen Klassenzimmer Welthaus Stuttgart. Alle Interessierten sind zur kulturellen Mitwirkung am 8.Mai vor dem AFRICOM eingeladen.“ Variationen gegen den Krieg“ (Sprech-Chor von B.Brecht) ,“ Trommeln für den Frieden “ u.a. mit der “ Lokomotive Stuttgart „

-19.30 Uhr, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, Hearing zur Rolle des US-AFRICOM, der Bundeswehr und des sogenannten Krieges gegen den Terror mit Filmausschnitten, Kulturbeiträgen, Diskussion mit internationalen Gästen, Betroffenen, Flüchtlingen, VertreterInnen der Friedensbewegung.

Veranstaltungshinweiße April/Mai

Dienstag, 5.April 2016, 19 Uhr,  Welthaus Cafe, Stuttgart, Charlottenplatz 17, Fluchtursachen nachhaltig überwinden mit Rex Osa (Flüchtlinge für Flüchtlinge), Henning Zierock (GKF)
Veranstalter: SOFA, AK Flucht and Asyl Welthaus Stuttgart u.a.

Montag, 11.April, 20 Uhr, Forum 3, Gymnasiumstr.18, Diskussions über die aktuelle EU-Flüchtlingspolitik sowie Eindrücke/Bericht aus Lesbos (Claus Kittsteiner),
Veranstalter GKF, AK Demokratie Stuttgart

Montag, 18. 4. 19 -21 Uhr Haus der Katholischen Kirche, Königstr.7,
Büchel und Ramstein sind überall“ mit den Frauen der US Friedensorganisation Code Pink, Veranstalter: DFG-VK und Stuttgarter Friedensinitiativen

71.Jahrestag der Befreiungvon Krieg und Faschismus in Stuttgart: Hearing, Konferenz und Friedenskonzert Sa 7. Mai 2016, u.a.ab 18 Uhr Welthaus Stuttgart,  Konferenz, Hearing mit intern.Gästen

So 8.Mai, 15 Uhr, Stuttgart-Möhringen, US-AFRICOM, Antikriegskonzert, u.a. mit dem Musiker Konstantin Wecker „US-Drohnenkriege stoppen – Fluchtursache Krieg überwinden – Für ein Menschenrecht auf Frieden „. US-AFRICOM und EUCOM zu einem internationalen Friedenszentrum umwidmen!
Veranstalter GKF, Aktionsbündnis AFRICOM und EUCOM schließen u.a.

 

Gesellschaft Kultur des Friedens, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17,  info@kulturdesfriedens.de,www.kulturdesfriedens.de

Flüchtlingskrise oder Politische Krise?

Montag 7. März 2016, 20 Uhr im Welthaus Stuttgart, Globales
Klassenzimmer, Charlottenplatz 17
Was kann die (Landes)-Politik leisten, dass Menschen nicht aus ihren
Heimatländern flüchten müssen?
Podiumsdiskussion mit Vertreter/Innen der im Land-und Bundestag vertretenen Parteien, anlässlich der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 13. März 2016.
Unfaire Wirtschafts – und Handelsbeziehungen, Klimawandel, Menschenrechtsverletzungen und Kriege sind wesentliche Ursachen für Flucht und Vertreibung. Die kriegerische Situation z.B. im Irak, Afghanistan und Syrien zeigen die politischen Herausforderungen für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben im 21. Jahrhundert auf. Mehr als 60 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Städte und Gemeinden sind davon betroffen. Die Landes- und Bundespolitik trägt ebenso Verantwortung für eine vorausschauende, friedliche und nachhaltige Politik.
Was müssen wir tun um die Fluchtursachen lokal und global zu bekämpfen?
Interessierte die an dem
Projekt „Welthaus Chor und Orchester“, Musik mit und für Flüchtlinge mitwirken wollen treffen sich jeden 1. Samstag im Monat von 15-17 Uhr  im Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, Globales Klassenzimmer
Der nächste Probentermin ist am Sa 5. März, 15-17 Uhr, Konzerte in Stuttgarter Flüchtlingsunterkünften. 
Gesellschaft Kultur des Friedens,
Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17
info@kulturdesfriedens.de,www.kulturdesfriedens.de

Pressemitteilung und Aufruf aus Lesbos

 Pressemitteilung, 18.2.2016

Berlin/Lesbos. Eine Delegation der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) ist zur Zeit in Lesbos anlässlich eines Solidatitätskonzertes für Flüchtlinge,  HelferInnen und der Inselbevölkerung. Dabei nehmen VertreterInnen der GKF an verschiedenen Treffen mit Initiativen, Gemeinden und dem Bürgermeister von Mytilene, Spyros Galinos teil.

Während Kanzlerin Angela Merkel im Bundestag eine Regierungserklärung zur Migration abgibt und die Kontrolle der griechischen Außengrenzen fordert, erleben Mitglieder einer  Delegation der GKF, wie die Flüchtenden hier um ihr Leben auf der Flucht bangen. Viele Flüchtlinge  fragen jetzt ob die Europäer mehr die Genzen schützen als die Flüchtlinge?Der Vorsitzende der GKF, Henning Zierock warnt vor einer Militarisierung der Abwehr von Flüchtlingen, die aus der Türkei auf die griechischen Inseln nach Europa flüchten. „Wir brauchen eine politische und humanitäre Lösung für die von Krieg und Leid betroffenen Flüchtenden.  Kriegsschiffe könnnen das nicht leisten, die eingesetzt werden sollen, um Schlepper im Mittelmeer zu bekämpfen. Jetzt werden nur die Folgen einer nicht durchdachten Politik bekämpft. Wir brauchen eine Politik, die sich langfrsistig an den Über-Lebeninteressen aller Menschen orientiert, sonst werden noch mehr Flüchtlinge sich auf den Weg nach Europa machen“.

Aufruf aus Lesbos/Athen. Solidarität mit den Flüchtenden

Der Kontinent Europa, ausgezeichneter Friedensnobelpreisträger, schaut tatenlos zu, streitet über Aufnahmequoten und lässt die ökonomisch angeschlagene griechische Regierung mit diesem Problem allein. Der Aufruf zur Unterstützung der Flüchtlinge bleibt aktuell. Wir stehen in engem Kontakt mit griechischen Solidaritätsgruppen auf Lesbos, die sich um Versorgung der Flüchtlinge kümmern. Die GKF wird verschiedene -auch politische Aktivitäten durchführen, um die Fluchtursachen zu bekämpfen und nicht die Flüchtlinge.

Für Frühjahr/Sommer sind weitere zahlreiche Aktivitäten auf  Lesbos geplant u.a. eine internationale Solidaritätsveranstaltung, zu dem Zierock den US-Schauspieler George Clooney bei der Berlinale eingeladen hat. Der chinesische Aktionskünstler AI WEI WEI ist  ebenfalls auf Lesbos wegen Flüchtlingsaktionen.

Grüsse aus  Mytilene/Lesbos,  Henning Zierock, GKF

Spenden  auf das Konto der GKF,  Stichwort “ Flüchtlingshilfe – Lesbos, Kreissparkasse Tübingen,
IBAN DE  07 641500 20 0000 266088, SWIFT-BIC: SOLADES1TUB

 GKF, email:info@kulturdesfriedens.de. www.kulturdesfriedens.de

Musik für Frieden und Hoffnung

Termine für Projekt  „Welthaus-Chor und Orchester“

Musik für Frieden und Hoffnung, internationale Lieder für und mit Kriegs- Flüchtlingen

Die  Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) hat zusammen mit dem Projekt „Welthaus – Chor und Orchester“ ein Internationales Musikprogramm „Lieder einer Kultur des Friedens“ für und mit Flüchtlingen in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften in Stuttgart und Bad Cannstatt organisiert und durchgeführt. Vor allem für die vielen Kinder aus den Kriegsgebieten, wie Syrien, Afghanistan und Irak ist diese kulturelle und emotionale Begegnung eine willkommene Abwechslung zu ihrem schwierigen Flüchtlingsdasein.

Es wurde von zahlreichen Kindern, Jugendlichen und Eltern der Wunsch geäußert zu musizieren, zu singen, sich zu bewegen und auch zu tanzen. Dies ist auch ein Grundbedürfnis, wie Essen, Gesundheitsversorgung oder eine menschenwürdige Unterbringung.

Deshalb will die GKF mit dem Projekt „Welthaus-Chor und Orchester“ einen Musik-und Instrumentenunterricht in den Stuttgarter Flüchtlingsunterkünften für Interessierte organisieren.

Projekt „Welthaus – Chor und Orchester“

Die nächsten Probentermine für das Februar/März 2016 sind:

Samstag, 6. Februar und Samstag, 5.März, jeweils 15.00 -17.00 Uhr

Globales Klassenzimmer 1.Stock, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17.

Einladung zur Diskussionsveranstaltung

 Vom Weltwirtschaftsforum Davos (WEF) – zur Münchener Sicherheitskonferenz (SIKO)

„Diese Wirtschaft tötet… und produziert Flüchtlinge“(Papst Franziskus)

Bildbericht (Davos, München, Lesbos) und Diskussion zum Thema „Fluchtursachen“
Montag, 1.Februar 2016, 19.30. Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17
Mittwoch, 3. Februar 2016, 19.30, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz Tübingen

Mehr als 40 Staatschefs vor allem aus Krisen-und Kriegsgebieten, Weltwirtschaftsführer, trafen sich beim Weltwirtschaftsforum vom 20.-23. Januar 2016 in Davos zu Verhandlungen, Diskussionen und Verabredungen.

In München treffen sich zu einer „Sicherheitskonferenz“ vom 12.-14. Februar 2016, Vertreter von Wirtschaft, Militär und Politik u.a. aus Europa, USA, Asien, den Golfstaaten – aus Krisen- und Kriegsgebieten. Das Thema  Militär -Wirtschafts und Flüchtlingspolitik dominiert die öffentliche Debatte.

Die Flüchtlinge, die aus der Türkei nach Griechenland kommen, sollen nun nach den Vorstellungen der EUan den Außengrenzen abgewehrt oder mit Fähren wieder zurückgeschickt werden. Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) war vor Ort und wirkt an einer Flüchtlings-Solidaritätsbrücke mit u.a.mit einem Solidaritäts-Konzert  auf Lesbos für die solidarische griechische Bevölkerung und die zahlreichen internationalen Freiwilligen.

Die GKF setzte zusammen mit örtlichen Initiativen Kontrapunkte zum Weltwirtschaftsforum durch Aktionen, Veranstaltungen und  Kundgebung. Die Teilnehmer/Innen berichten über ihre Erfahrungen, diskutieren über die Fluchtursache Wirtschaft, Krieg, Klima und Menschenreche und informieren über die „Sicherkeitskonferenz“ in München mit Kundgebung, Demonstration und Umzingelung des Tagungsortes am Samstag, 13.2. 2016.

Veranstaltung: Vom Weltwirtschaftsforum Davos (WEF) – zur Münchener Sicherheitskonferenz (SIKO)

Einladung zur Diskussionsveranstaltung

 Vom Weltwirtschaftsforum Davos (WEF) – zur Münchener Sicherheitskonferenz (SIKO)

„Diese Wirtschaft tötet… und produziert Flüchtlinge“(Papst Franziskus)

Bildbericht (Davos, München, Lesbos) und Diskussion zum Thema „Fluchtursachen“
Montag, 1.Februar 2016, 19.30. Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17
Mittwoch, 3. Februar 2016, 19.30, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz Tübingen

Mehr als 40 Staatschefs vor allem aus Krisen-und Kriegsgebieten, Weltwirtschaftsführer, trafen sich beim Weltwirtschaftsforum vom 20.-23. Januar 2016 in Davos zu Verhandlungen, Diskussionen und Verabredungen.

In München treffen sich zu einer „Sicherheitskonferenz“ vom 12.-14. Februar 2016, Vertreter von Wirtschaft, Militär und Politik u.a. aus Europa, USA, Asien, den Golfstaaten – aus Krisen- und Kriegsgebieten. Das Thema  Militär -Wirtschafts und Flüchtlingspolitik dominiert die öffentliche Debatte.

Die Flüchtlinge, die aus der Türkei nach Griechenland kommen, sollen nun nach den Vorstellungen der EUan den Außengrenzen abgewehrt oder mit Fähren wieder zurückgeschickt werden. Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) war vor Ort und wirkt an einer Flüchtlings-Solidaritätsbrücke mit u.a.mit einem Solidaritäts-Konzert  auf Lesbos für die solidarische griechische Bevölkerung und die zahlreichen internationalen Freiwilligen.

Die GKF setzte zusammen mit örtlichen Initiativen Kontrapunkte zum Weltwirtschaftsforum durch Aktionen, Veranstaltungen und  Kundgebung. Die Teilnehmer/Innen berichten über ihre Erfahrungen, diskutieren über die Fluchtursache Wirtschaft, Krieg, Klima und Menschenreche und informieren über die „Sicherkeitskonferenz“ in München mit Kundgebung, Demonstration und Umzingelung des Tagungsortes am Samstag, 13.2. 2016.

 

Die Gesellschaft Kultur des Friedens auf dem Weltwirtschaftsforum 2016

Mehr als 40 Staatschefs vor allem aus Krisen-und Kriegsgebieten, Weltwirtschaftsführer und insgesamt 2500 TeilnehmerInnen treffen sich beim Weltwirtschaftsforum vom 20.-23. Januar 2016 in Davos zu Verhandlungen, Diskussionen und Verabredungen.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF), zusammen mit örtlichen Initiativen, setzt Kontrapunkte zum Weltwirtschaftsforum durch Aktionen, Veranstaltungen und eine Kundgebung.

Freitag, 22. Januar 2016, 20 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus (Obere Strasse 12, Davos Platz)

Motto: „Fluchtursachen bekämpfen: Diese Wirtschaft tötet und produziert Flüchtlinge“
            Für eine solidarische, ökologische und friedliche Politik 

Mit Musikbeitrag, Bildbericht zur Flüchtlingssituation von Lesbos, Henning Zierock (GKF), dem Journalisten und Solarexperten Dr. Franz Alt, u.a. Grusswort des ehem.Landammann Hans Peter Michel (Davos)

Samstag 23. Januar 2016, 14 Uhr , Bubenbrunnenplatz (neben Postplatz), Davos-Platz: Kundgebung:

Motto: „Gegen Krieg und eine zerstörerische Wirtschaftsordnung – Für ein Menschenrecht auf Leben und Frieden“

Auf der Kundgebung sprechen u.a. Franz Alt, Heike Hänsel (Bundestagsabgeordnete), Rolf Marugg (Gemeinde Davos), Henning Zierock, Vertreter/In von Amnesty International mit Liveschaltung zu dem Rüstungsgegener und Autor Jürgen Grässlin.

 

 

     

Anläßlich des WORLD ECONOMIC FORUM (WEF) in Davos 2016  wird die Gesellschaft Kultur des Friedens, zusammen mit örtlichen Initiativen in Davos verschiedene Kontrapunkte setzen und Alternativen zu der herrschenden Politik aufzeigen.

Wir erleben eine dramatische Zunahme von kriegerischen Auseinandersetzungen wie z.B. in Syrien, Libyen, Irak, Türkei, Afghanistan, Jemen.

Mehr als 60 Millionen Flüchtlinge weltweit sind Opfer von Krisen und Kriegen, viele darunter befeuert durch Rüstungsexporte und Kriegseinsätze auch von den NATO-Staaten. Kriege um Ressourcen – auch um den Rohstoff Öl – haben blutige Spuren vor allem im Nahen und Mittleren Osten, sowie in den Nordafrikanischen Ländern gezogen.

Weltweite dramatische Klimaveränderungen, verursacht auch durch Naturzerstörung, eine unverantwortliche Wachstumsideologie, haben jetzt beim UNO-Klimagipfel in Paris alle Staaten gezwungen aus den fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl auszusteigen.

Die Lebensgrundlagen in vielen Teilen der Welt sind zerstört und werden ohne grundlegende Änderung der Weltwirtschaftsordnung noch mehr Menschen zur Flucht treiben. Der seit 2001 ausgerufene sogenannte „Krieg gegen den Terror“ hat laut der internationalen Ärzteorganisation IPPNW allein in den Ländern Irak, Afghanistan und Pakistan mindestens 1,3 Millionen Menschen das Leben gekostet.

Nun werden statt Fluchtursachen, Flüchtlinge zunehmend militärisch bekämpft, zum Beispiel mit dem Militäreinsatz EUNAVFOR MED im Mittelmeer.
Die existierende Weltwirtschaftsordnung mit ihrem Freihandel trägt zu weltweiter Armut bei. Die soziale Ungleichheit ist weltweit weiter angestiegen und  mittlerweile besitzen laut OXFAM 62 Personen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung. Armut und Perspektivlosigkeit sind auch ein Nährboden für Terrorismus.

Religiöser Fanatismus und Gewalt greiften um sich, wie wir leidvoll in Paris, Istanbul und in anderen Städten erleben mussten. Deshalb setzen wir uns für eine solidarische Welthandelsordnung, für eine ökologische und  aktive Friedenspolitik ein.

Dies bedeutet eine grundsätzliche Änderung, der Außen-Energie- und Wirtschaftspolitik.

Wir brauchen eine Politik die sich an den  (Über)-Lebensinteressen aller Menschen orientiert. Beim WEF treffen sich wenige Entscheider aus Wirtschaft und Politik mit verheerenden Folgen für die Meisten.

Diese Auswirkungen wollen wir diskutieren, analysieren  und  Not-wendige Alternativen aufzeigen. Mehr als

40 Regierungschefs vor allem aus Krisen – und Kriegsgebieten wie Syrien, Türkei, Irak, Pakistan, Afghanistan, Israel, den Golfstaaten, Mexiko, Kolumbien und Wirtschaftsführer multinationaler Konzerne werden bei dem WEF 2016 in Davos sein, mit dem seit vielen Jahren angekündigten Ziel der Organisatoren „den Zustand der Welt zu verbessern“. Jedoch sind wir jedes Jahr weiter davon entfernt. Warum?