Offener Brief an die Bundesregierung zu der Situation der Flüchtlinge im Winter

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier,

die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) bekommt Hilferufe von verschiedenen griechischen Inseln, vor allem aus Lesbos, und dort aus dem Flüchtlingslager Moria, wo die GKF erst vor kurzem war. Dort sind die kleinen Zelte unter den Schneemassen zusammengefallen und es ist kalt, nass, keine Heizung, kein warmes Wasser – es herrschen unmenschliche Lebensbedingungen

Hier müssen dringend die verschiedenen Verantwortungsträger zusammenarbeiten und dürfen sich nicht gegenseitig die Verantwortung zuschieben. UNHCR, EU, griechische Regierung und die Kommunen vor Ort müssen die Flüchtlinge durch den Winter bringen. Die Sofortmaßnahmen sind leider zu spät angelaufen. Jetzt hat der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras auf politischen Druck hin, endlich Marineschiffe mit Containern auf den Weg gebracht, um frierende Flüchtlinge zu versorgen.

 Eine umfassendere Notmaßnahme ist jetzt geboten und in Brüssel mit den EU-Ministern zu entscheiden. Die Bundesregierung sollte hier jetzt dazu eine umfassende Initiative ergreifen, um die Flüchtlinge auf dem Festland unterzubringen. Auf dem griechischen Festland gibt es genügend Kapazitäten, um die frierenden Flüchtlinge zu versorgen. Die aktuellen Zahlen und Standorte finden Sie unter dem Link von UNHCR, 20. Dezember 2016.

http://reliefweb.int/map/greece/greece-europe-refugee-emergency-daily-map-indicating-capacity-and-occupancy-51

Die Fährboote könnten die Flüchtlinge nach Athen (Piräus) bzw. in andere Häfen bringen. Diese Entscheidung kollidiert unter Umständen mit dem Prozedere des EU-Türkei- Abkommen. Trotz dieses Abkommens sind übrigens im Jahr 2016 mehr als 5000 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken, wenn auch jetzt verstärkt auf der Flüchtlingsroute nach Italien. Dies sind 1 500 mehr Tote als im Jahr 2015.

Wenn es aber um Menschenleben geht, sollten die Gesetze so angewendet werden, dass sie dem Leben dienen und nicht umgekehrt. Wir fordern Sie auf, dem Menschen­recht auf Leben Vorrang zu geben.

 

Mit freundlichen Grüssen,

Henning Zierock, Vorsitzender der GKF

Mitteilung vom ‚World Economic Forum‘ in Davos

Weltwirtschaftsforum Davos 17. bis 20. Januar 2017 in Davos/Schweiz

„Diese Wirtschaft tötet “ (Papst Franziskus) …und produziert Flüchtlinge.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) war zusammen mit örtlichen Initiativen vor Ort um Kontrapunkte zum Weltwirtschaftsforum zu setzen. Dies geschah unter anderem beim Open Forum und bei einer Kundgebung unter dem Motto : „Too much, but still not enough?“ am Mittwoch 17. Januar 2017, 17 Uhr, Bubenbrunnenplatz (neben Postplatz), Davos-Platz: u.a. mit Rolf Marugg (Grüne Davos), Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens)


Die Lebensgrundlagen in vielen Teilen der Welt sind zerstört und werden ohne grundlegende Änderung der Weltwirtschaftsordnung noch mehr Menschen zur Flucht treiben. Der seit 2001 ausgerufene sogenannte „Krieg gegen den Terror“ hat laut der internationalen Ärzteorganisation IPPNW allein in den Ländern Irak, Afghanistan und Pakistan mindestens 1,3 Millionen Menschen das Leben gekostet. Nun werden statt Fluchtursachen, Flüchtlinge zunehmend bekämpft u.a. durch Militäreinsätze, EU-Deals
und umstrittene Abmachungen mit den Herkunftsländern, wie z.B. mit Afghanistan.

Im Mittelmeer haben mehr als 5 000 Flüchtlinge im Jahr 2016 ihr Leben dort verloren.Tausende Flüchtlinge frieren jetzt im Winter in den Flüchtlingslagern auf dem Balkan  und können auch nicht die griechischen Inseln verlassen, obwohl es gesicherte Flüchtlingslager auf dem griechischen  Festland gibt.
Die existierende Weltwirtschaftsordnung mit ihrem Freihandel trägt zu weltweiter Armut bei. Die soziale Ungleichheit ist weltweit weiter angestiegen und  mittlerweile besitzen laut OXFAM,  8 Personen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung. Armut und Perspektivlosigkeit sind auch ein Nährboden für Terrorismus.

Religiöser Fanatismus und Gewalt greiften um sich, wie wir leidvoll in Paris, Istanbul, Berlin und in anderen Städten erleben mussten. Deshalb setzen wir uns für eine solidarische Welthandelsordnung, für eine ökologische und  aktive Friedenspolitik ein.

Dies bedeutet eine grundsätzliche Änderung, der Außen-Energie- und Wirtschaftspolitik.

Wir brauchen eine Politik die sich an den  (Über)-Lebensinteressen aller Menschen orientiert. Beim WEF treffen sich wenige Entscheider aus Wirtschaft und Politik mit oftmals verheerenden Folgen für die Meisten. Diese Auswirkungen gilt es zu  analysieren und Not-wendige Alternativen aufzeigen. Zahlreiche Regierungschefs und Wirtschaftsführer multinationaler Konzerne werden wieder  bei dem WEF 2017 in Davos sein, mit dem seit vielen Jahren angekündigten Ziel der Organisatoren „den Zustand der Welt zu verbessern“.  Jedes Jahr sind wir weiter davon entfernt. Warum?

Gesellschaft Kultur des Friedens,Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17

www.kulturdesfriedens.de, Info@kulturdesfriedens.de 

Veranstaltungen zum Türkei-Flüchtlingsdeal in Tübingen und Stuttgart

Wie wirkt sich das sogenannte Erdogan-Abkommen auf die Situation
der griechischen Insel Lesbos aus?
Informationsveranstaltung mit Bildern von einer Solidaritätsreise der Gesellschaft Kultur des Friedens nach Griechenland. Mit verschiedenen Aktivitäten in den Flüchtlingslagern in Athen, auf Lesbos und einer Syrien Friedens-Konferenz in Athen mit VertreterInnen der syrischen Zivilgesellschaft, die in Berlin fortgesetzt wird.
Stuttgart, Montag, 5.12., 20 Uhr, Forum 3,
Gymnasiumstr. 21

Tübingen, Dienstag, 6.12., 19.30,
Gemeindehaus Lamm, Marktplatz
Flyer kann hier heruntergeladen werden mit der bitte um Verbreitung:
wie-wirkt-sich-das-sogenannte-erdogan-1

 

 

 

10.12.2016 – Tag der Menschenrechte – Aufruf zu einem dezentralen Aktionstag in Tübingen und Stuttgart

Wir erleben eine dramatische Zunahme von kriegerischen Auseinandersetzungen wie in Syrien, Irak, Ukraine, Afghanistan. Mehr als 65 Millionen Flüchtlinge sind Opfer von Kriegen und Krisen, viele darunter befeuert mit Rüstungsexporten aus den NATO-Staaten. Statt Fluchtursachen werden Flüchtlinge bekämpft. Deshalb ruft die GKF zu einem dezentralen Aktionstag am 10.12.2016 auf, um an geeigneten Plätzen, wie z.B. vor militärischen Einrichtungen oder Orten des Friedens, für ein „Menschenrecht auf Frieden“ zu demonstrieren und Kriege zu ächten, wie es in der Präambel der Vereinten Nationen heißt: „Die Menschheit von der Geißel des Krieges zu befreien“.

Tübingen, Auftakt um 11 Uhr, Zinserdreieck bei DAI/SPD-Büro, Karlstr. 3
„Für eine Friedensoffensive mit der syrischen Bevölkerung – Für ein Menschenrecht auf Frieden“


Stuttgart, 13 Uhr, Demonstration, Lautenschlagerstr. ( HBF),
„Krieg beginnt hier“


Stuttgart, 15 Uhr, Kundgebung am Mahnmal gegen Krieg u. Faschismus, Stauffenbergplatz (vor dem alten Schloß) unter dem Motto „Stoppt den Krieg in Syrien – keine Waffenexporte und militärische Interventionen“ mit Redebeiträgen von Jürgen Grässlin (Rüstungskritiker), Heike Hänsel (MdB), Theodorakis Ensemble, Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens).
Für eine Friedensoffensive mit der syrischen Bevölkerung,Für ein Menschenrecht auf Frieden“


Stuttgart, 17 Uhr Theaterhaus, Friedensgala u.a. mit Jürgen Grässlin, Stuttgarter Friedenspreis der Anstifter.

 

Solidaritätskonzerte in Athen und Mytilini/Lesbos, 1.-7. November 2016

Die GKF wird sich zusammen mit griechischen Flüchtlingsinitiativen,
Gewerkschaften und Friedensgruppen für die Bekämpfung von Fluchtursachen
statt Flüchtlingen mit Friedensaktionen in Athen und Mytilene einsetzen.
Dazu finden nun vom 1.- 7. November 2016 zahlreiche Aktivitäten
(Konzert, Konferenz, Kundgebung) in Athen und auf der griechischen Insel
Lesbos statt, wo auch aus Afghanistan geflüchtete Musiker in
verschiedenen Flüchtlingsunterkünften auftreten werden.

Ein Solidaritäts- und Friedenskonzert am 1. November 2016 um 21 Uhr in
dem selbstverwalteten Flüchtlings-Hotel City Plaza in Athen ist den
Flüchtlingen und den freiwilligen Helfer/Innen gewidmet.
Es wirken mit: Theodorakis-Ensemble, eine syrische Friedensdelegation
und bekannte afghanische Künstler. Die Musiker Shekib Mosadeq und Masoud
Hasanzada schreiben und singen politische Lieder über ihr Land
Afghanistan und die Erfahrungen der Flucht aus Afghanistan nach Europa,
stellvertretend für alle Kriegsflüchtlinge.
Mit einer Kundgebung und einem Appell von Lesbos am Hafen in Mytilini am
Sonntag, den 6. November, wird in Erinnerung der tausenden Toten im
Mittelmeer eine Politik gefordert, die sich an den Über-
Lebensinteressen aller Menschen ausrichtet und dadurch
Flüchtlingsbewegungen mit Tod und Leid langfristig vermeidet.

Zum Abschluss der Reise findet am 7. November eine Syrienkonferenz in
Athen statt, bei der Vertreter/Innen der syrischen Zivilgesellschaft
über die Zukunft ihres Landes, die Beendigung des Krieges und die
Überwindung der von außen gesteuerten geopolitischen Interessen beraten.
Informationen, Programm  und Kontakt anbei, wir bitten um Ankündigung
und Berichterstattung.

The international Society Culture of Peace, based in Germany, will
organize following concerts and political activities in Athens:

Programme Athens

Tuesday, 1st November 2016, 21.00h, City Plaza Hotel,
St. Acharnon 78 and Katrivanou, Athens, 104 34
Solidarity and Peace-Concert with the Afghan singers Shekib Mosadeq and
Masoud Hasanzada from Kabul/Germany. Greek music from MikisTheodorakis-Ensemble
with participation of the Peace delegation from Syria.

Wednesday, 2nd November 2016, Visits and concerts in other refugee camps in Athens
3nd November, Departure to Lesbos

Programme in Mytilene/Lesbos:

Friday, 4th November 2016, Visit of the refugee camps around Mytilene.
19.30h, Hotel Lesvion, Mytilene, „Refugee crisis or Political Crisis ?“,
Public discussion about causes of flight. With the peace delegation from
Syria, Heike Hänsel, (Member of German Parliament), Leo Gabriel
(Journalist, Austria), Members of the local community and Siniparxi in Mytilene.
Moderation by Henning Zierock (Society Culture of Peace),
Music by the Afghan singers Shekib Mosadeq, Masoud Hasanzada.

Press meeting:
Saturday, 5th November 2016, 11.00h in the Hotel Lesvion, Mytilene
14.00h Manifestation, Sappho Square, „Overcoming the causes of flight –
We must win peace not war!” with international speakers and music.
Center of Mytilene, „Message from the Sea“ , by boat.

Sunday 6th November 2016 visit of historical places around Mytilene
12.00h, Statue of Liberty. March to the Port of Mytilene in
commemoration of the drowned refugees in the Aegean Sea. Appeal from Lesbos
for a “Culture of Peace and new relation-ship between the peoples “

Monday, 7th November, 18.00h at the Press Center ESIEA (organized by
www.peaceinsyria.org ) with participation of leading members of the
Syrian Civil Society.

Panel discussion
„TOWARDS PEACE THROUGH A NEW CONSTITUTION IN SYRIA ?“
Given the humanitarian disaster in and around Syria and the failure of
the international community of States to produce a sustainable peace
some prominent members of the Syrian civil society got together in
Austria and elaborated the ground for a future constitutional process in
Syria.
In the context of a tour of concerts for the refugees in Greece
organized by the German based NGO Cultures of Peace the international
initiative www.peaceinsyria.org will present the results of this
conference in order to promote in Greece a Constitutional Assembly for
Syria in the upcoming months.
Speakers: Mouna Ghanem from Damascus, Madjoleen Hassan from Latakia,
Sheruan Hassan from Rojava, and Leo Gabriel from Austria.

Music by the Afghan singers Shekib Mosadeq, Masoud Hasanzada.

Date and time: Monday, 7th November 2016 at 18.00h
Place: ESIEA (Trade Union of Journalists); Akadimias Str. No 20 (Metro
Syntagma) Athens

Solidaritäts-und Friedenskundgebung Samstag, 22.Oktober 2016, 11.30 Uhr Holzmarkt, Tübingen // 14 Uhr Schlossplatz, Stuttgart

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Friedensstadtwoche 2016 in Stuttgart und Tübingen / Programm

Liebe Engagierte in der Friedens-und Refugeebewegung,

die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF)  lädt zum 8. Friedensstadtprojekt in Tübingen/Stuttgart zur Mitwirkung alle Interessierten und Engagierten in der Friedens und Flüchtlings -Solidaritätsarbeit zu verschiedenen Veranstaltungen ein, wie Diskussion, Kundgebung, Konzert, Aktionen und Sport.

Programm und Flyer hier zum Download: Flyer_Friedensstadt_2016_print. Themenschwerpunkt ist Krieg macht Flucht. Fluchtursache Krieg überwinden!

Wir bitten um wirksame Verbreitung.

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Friedensstadtwoche 2016 / Einladung und Programmübersicht

Liebe Engagierte in der Friedens-und Refugeebewegung,

die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF)  lädt zum 8. Friedensstadtprojekt in Tübingen/Stuttgart zur Mitwirkung alle Interessierten und Engagierten in der Friedens und Flüchtlings -Solidaritätsarbeit zu verschiedenen Veranstaltungen ein, wie Diskussion, Kundgebung, Konzert, Aktionen und Sport.

Programm und Flyer hier zum Download: Flyer_Friedensstadt_2016_print. Themenschwerpunkt ist Krieg macht Flucht. Fluchtursache Krieg überwinden!

Wir bitten um wirksame Verbreitung.

Einladung

Wir erleben eine dramatische Zunahme von kriegerischen Auseinandersetzungen wie z.B.  in Syrien, Irak, Afghanistan. Mehr als 65 Millionen Flüchtlinge sind Opfer von Kriegen und Krisen, viele darunter befeuert mit Rüstungsexportenund militärischen Interventionen auch aus den NATO-Staaten. Statt Fluchtursachen werden Flüchtlinge bekämpft. Mehr als 4 000 Menschen haben in diesem und letzten Jahr ihr Leben im Mittelmeer verloren und hunderttausende Flüchtlinge ihr Leben von der Türkei zu den griechischen Inseln, vor allem nach Lesbos, riskiert. Jetzt sind die Wege durch die Abschottungspolitik der EU, delegiert an die türkische Regierung, noch lebensgefährlicher für die Flüchtenden geworden, wie die jüngsten Todesopfer zeigen.

Friedensstadt Tübingen 2016

Besuch und Einladung der Flüchtlingsunterkünfte im Kreis Tübingen 

 

Freitag, 22.Juli, 19 Uhr, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz

Krieg macht Flucht. Auftakt mit Bildbericht (Henning Zierock, GKF)
19.30 Uhr, “ Kein Frieden ohne uns „, Lamm, Buchvorstellung, Konflikt und Friedensprozess in Kolumbien. mit Katherine Rendon (Anwältin), Alvaro Giraldo (Menschenrechtler/Kolumbien)

 Kundgebung Samstag 23. Juli 2016, 12 Uhr Holzmarkt Tübingen  „Krieg – Macht – Flucht“ 

mit Redebeiträgen, Infostände, Aktionen und Musik u.a. mit dem afghanischen Sänger Shekib Mosadeq, Theodorakis-Ensemble, Mitwirkung von lokalen und internationalen Flüchtlingsinitiativen.

Samstag, 23. Juli ab 19 Uhr Open- Air- Sudhaus, Biergarten,  Hechingerstr.2013, (Bei schlechter Witterung im Saal)

Solidaritäts- und Benefizkonzert zur Unterstützung von Flüchtlingsprojekten u.a. mit dem afghanischen Sänger Shekib Mosadeqder seine Fluchtgeschichte von Afghanistan über die Türkei auf die Insel Lesbos nach Europa in Liedern erzählt, die er auf seiner neuen CD “ Aylan „, dem toten Jungen im Mittelmeer gewidmet und dokumentiert hat. Mitwirkende sind geflüchtete Künstler aus Syrien, Irak,Türkei, Griechenland, Theodorakis Ensemble.


Sonntag, 24. Juli 2016, 15 Uhr “ Fussball für Frieden und Völkerverständigung.

Sportinstitut, Wilhelmstr.124 . Alle sind zum Mitspielen herzlich eingeladen. 

Rückmeldung und Kontakt bei GKF. Kontakt

 

Montag, 25. Juli 2016,  20 Uhr, Solidaritätskonzert für Flüchtlinge mit dem afghanischen Sänger Shekib Mosadeq, Theodorakis Ensemble, syrische, türkische Künstler/Innen. Welthaus Stuttgart, Innenhof, Charlottenplatz 17.
Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) bereitet zusammen mit zahlreichen NGO`s, der Gemeinde vonMytilene/Lesbos ein internationales Solidaritätstreffen (Konferenz, Konzert und Aktionen) für Oktober 2016 vor, zu dem alle engagierten Menschen unter dem Motto „Fluchtursachen überwinden – für ein Menschenrecht auf Frieden “ nach Lesbos eingeladen sind.

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Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens, c/o Henning Zierock,

email: info@kulturdesfriedens.de, weitere Informationen auf  www.kulturdesfriedens.de

Friedensstadt Tübingen/Stuttgart, 22. – 25. Juli 2016

Friedensstadt Tübingen 2016

Freitag, 22.Juli, 19 Uhr, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz

„Krieg. Macht. Flucht“. Auftakt mit Bildbericht (Henning Zierock, GKF)

19.30 Uhr, „Kein Frieden ohne uns“. Buchvorstellung zum Konflikt und Friedensprozess in Kolumbien. Mit Katherine Rendon (Anwältin), Alvaro Giraldo (Menschenrechtsaktivist) aus Kolumbien.

Samstag, 23. Juli 2016, 12 Uhr Holzmarkt Tübingen

Kundgebung „Krieg. Macht. Flucht“

mit Redebeiträgen, Infoständen und Musik, mit dem afghanischen Sänger Shekib Mosadeq, Theodorakis-Ensemble, Heike Kammer und anderen. Mitwirkung von lokalen und internationale Flüchtlingsinitiativen.

Samstag, 23. Juli, ab 19 Uhr, Sudhaus Tübingen, Open air – Biergarten,  Hechingerstr. 203 (Bei schlechter Witterung im Saal)

Solidaritäts- und Benefizkonzert, zur Unterstützung von Flüchtlingsprojekten u.a. mit dem afghanischen Sänger Shekib Mosadeq, der seine Fluchtgeschichte von Afghanistan über die Türkei auf die Insel Lesbos nach Europa in Liedern erzählt, die er auf seiner neuen CD „Aylan“, dem toten Jungen im Mittelmeer gewidmet und dokumentiert hat. Weitere Mitwirkende sind geflüchtete Künstler aus Syrien, Irak, Türkei, Griechenland, Theodorakis Ensemble.

Sonntag, 24. Juli 2016, 15 Uhr, Sportinstitut Tübingen, Wilhelmstr. 124

„Fussball für Frieden und Völkerverständigung“

Alle sind zum Mitspielen herzlich eingeladen. Rückmeldung und Kontakt bei GKF.

 

Friedensstadt Stuttgart 2016:

Montag, 25. Juli 2016, 20 Uhr, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, Innenhof

Solidaritätskonzert für Flüchtlinge mit dem afghanischen Sänger Shekib Mosadeq,

Theodorakis Ensemble, sowie syrischen und türkische Künstler/Innen.

Ausblick:

Die Gesellschaft Kultur des Friedens bereitet zusammen mit zahlreichen NGO`s, der Gemeinde von Mytilene/Lesbos ein internationales Solidaritätstreffen (Konferenz, Konzert und Aktionen) für Oktober 2016 vor, zu dem alle engagierten Menschen unter dem Motto „Fluchtursachen überwinden – für ein Menschenrecht auf Frieden “ nach Lesbos eingeladen sind. Weitere Infos demnächst.

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NATO Gegengipfel fordert die Überwindung des Militärbündnisses und die Schaffung eines zivilen Sicherheitssystems

Warschau/ Sechs Polnische Organisationen aus der Friedens- und sozialen Bewegung sowie das internationale Netzwerk No to War – No to NATO veranstalteten von 8.-10.Juli 2016. in Warschau den NATO Gegengipfel „No to War – No to Militarism – Help for  Refugees“. Ziel der Veranstaltung war und  bleibt die Überwindung des größten Militärbündnisses der Welt, das weltweit permanent in Kriege verwickelt ist.

Es diskutierten auf dem Gegengipfel mehr als150 Personen aus 18 Ländern, unter anderem aus Russland, den USA, Tschechien, Ukraine, Polen, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Belgien und Spanien über die aktuellen Kriege und Konflikte, über die Gestaltung des Frieden, soziale Gerechtigkeit und gemeinsame Sicherheit in Europa. Besorgnis rufen die aktuellen Gefahren des verstärkten Militarismus im Osten Europas, besonders durch die Truppenpräsenz, die aggressiven Manöver und den Raketenabwehrschirm der NATO, hervor. Szenarien bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa“ sind zu befürchten.

Die TeilnehmerInnen waren sich deshalb einig, die internationale Friedensbewegung steht vor einer großen Herausforderung. Die von der NATO mit herbeigeführte Konfrontation mit Russland, die globalen Rüstungsvorhaben wie der Raketenabwehrschirm und die Modernisierung der Atomwaffen müssen beendet werden, damit ein Prozess der Kooperation in Europa wieder eine Chance bekommt. Die Dislozierung von NATO-Militärstrukturen an die Westgrenze Russlands sowie die russischen Gegenreaktion birgt die Gefahr eines bewusst oder versehentlich angezettelten Krieges. Ein gemeinsames, kooperatives Sicherheitssystem welches sich an den Bedürfnissen der Menschen richtet ist die Alternative.

Eine intensivere internationale Vernetzung der Friedens- und sozialen Bewegungen  und eine notwendigen Vernetzung mit Osteuropa und Russlands war Ziel dieses Treffens, das am Samstag mit einer Friedensdemonstration, sowie am Sonntag mit einer Strategiedebatte der internationalen Friedensbewegung zu Ende ging.

 

Mitglieder der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) haben bei der Konferenz  die Teilnehmer/Innen nach nach Lesbos zu einem  internationales Solidaritätstreffen „Fluchtursachen überwinden  -für ein Menschenrecht auf Frieden“ (Konferenz, Konzert und Aktionen) für Oktober 2016 auf die griechische „Flüchtlings – Insel“ eingeladen.

Das Theodorakis Ensemble brachte bei der Abschlusskundgebung in Warschau mit einem Liedprogreamm die musikalischen Grüsse des griechischen Komponisten, der die Schirmträgerschaft für dieses Treffen übernehmen soll.

Mit freundlichen Grüssen aus  Warschau, Henning Zierock, GKF