Kundgebung und Bürgerparlament -„Keine Festung EUropa“ am 23.07. in Stuttgart

Flyer zum Download (pdf) und zur Weiterverbreitung: „Keine Festung EUropa“ Bürgerparlament und Kundgebung 23.07.18

Kundgebung, Mo 23.7.2018, 16 Uhr Stuttgart, Schloßplatz „Keine Festung Europa“

Die Bundesregierung erhöht den Militäretat auf Druck der US-Regierung und der NATO-Vertreter um Milliarden, kürzt den Entwicklungsetat und die Seenotrettung im Mittelmeer wird kriminalisiert. Die Festung EUropa wird ausgebaut und und die Flüchtlinge bekämpft – nicht die Fluchtursachen.

Deshalb gibt es zur 10. Friedensstadt Stuttgart und Aktion Seebrücke aktuelle Veranstaltungen, wie

am Mo 23. Juli, 16 Uhr, Stuttgart beim Denkmal Herzog von Württemberg, Schloßplatz/Bolzstr. und eine Solidaritätskundgebung mit den Aktivisten der Seenotrettung Thomas Nuding, Olaf Oemichen von der Mission Lifeline, Markus Groda (sea-eye) die über ihre Erfahrungen bei der Seenotrettung von Flüchtlingen berichten. Das Boot ist Bühne für eine öffentliche Debatte, ein„Bürger/Innenparlament“ zur Überwindung von Fluchtursachen an der sich alle Interessierten beteiligen können. Moderation Henning Zierock, Gesellschaft Kultur des Friedens

Um 20 Uhr im Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, Globales Klassenzimmer: “ Krieg, Macht, Armut, Flucht “ Veranstaltung zur aktuellen Situation der Flüchtlingspolitik. mit Bildbericht über die Seenotrettung. Eingeladen sind VertreterInnen von Friedens-und Flüchtlingsinitiativen u. die Stuttgarter Bundestagsabgeordneten.

Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens, email :info@kulturdesfriedens.de, www.kulturdesfriedens.de
Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17

 

 

 

 

Leben retten ist kein Verbrechen – der Festung Europa gemeinsam etwas entgegensetzen“ mit der zahlreiche Organisationen am Samstag, den 21. Juli um 14:00 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz ein Zeichen setzen werden.

Die Zahl der Todesopfer im Mittelmeer steigt im Sommer 2018 immer weiter. 629 Menschen sind allein im Juni auf der Flucht ertrunken. Während zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sich die letzten Monate und Jahre in der Seenotrettung im Mittelmeer für fliehende Menschen einsetzten, schottet die EU ihre Außengrenzen immer stärker ab. EU-Staaten versuchen sogar, die Lebensrettung von Schiffbrüchigen zu unterbinden.

Diese Politik wird nicht von Humanität und Menschenrechten angetrieben – sie bewirkt vor allem den weiteren Ausbau Europas zur Festung. Dabei sind es gerade die europäischen Staaten, die Fluchtursachen schaffen: mit ihren Waffenexporten, militärischen Interventionen, mit der Zerstörung der Märkte in Ländern des Globalen Südens und mit Umweltzerstörung.


Kommen Sie zur Demonstration am 21. Juli nach Stuttgart um gegen diese menschenverachtende Politik ein Zeichen zu setzen!

 

 

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