Friedensstadt Tübingen / Stuttgart – Aktionen und Vorbereitungstreffen

Liebe Friedensbewegte,

die Gefahr einer militärischen Konfrontation seitens der US – Regierung mit dem Iran wächst. Die US Kommandozentralen EUCOM – AFRICOM und Ramstein könnten dabei eine Rolle spielen. Aus diesem Anlass möchte ich Sie/Euch zu einem Vorbereitungstreffen am Mo 1. Juli 2019, 19 Uhr in das Weltcafe am Charlottenplatz 17 einladen, um über die Möglichkeiten der Mitwirkung und Vernetzung verschiedener Bewegungen, anlässlich der angemeldeten Kundgebung/Aktion am Sa 20. Juli 2019 zwischen 17 und 18 Uhr zu beraten. Jürgen Grässlin und Franz Alt sind zuvor bei Veranstaltungen der Friedensstadt Tübingen. Infos anbei

Das „Elektronische Weltorchester“ wird uns musikalisch unterstützen.

Von Stuttgart soll Frieden ausgehen !

„US – Drohnenkriege stoppen – Fluchtursache Krieg überwinden – Für ein Menschenrecht Frieden“ AFRICOM und EUCOM zu einem Friedenszentrum und einer sozial –ökologischen Wohnsiedlung umgestalten. Von den US-Kommandozentralen US-AFRICOM (Stuttgart-Möhringen) und EUCOM (Stuttgart-Vaihingen) werden weltweit Kriegseinsätze durch Drohnen und „gezielte“ Tötungen koordiniert und die Kriegsmanöver der NATO in Europa organisiert. Die Folge sind Elend, Flucht ,Vertreibung und Klimazerstörung.

Interessierte melden sich bitte bei u.a. email-Adresse – auch für das Vorbereitungstreffen. Info bitte an weitere interessierte Mitstreiter/Innen weiterleiten.

Henning Zierock, Gesellschaft Kultur des Friedens. (GKF)

Kontakt: GKF,  info@kulturdesfriedens.de, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17

Friedensstadt Tübingen/Stuttgart, 19./20. Juli 2019

Wir erleben eine dramatische Zuspitzung der Zerstörung unseres Planeten durch eine Politik, die sich vorwiegend an Macht-und Wirtschaftsinteressen orientiert und nicht an den Lebensinteressen der Menschen. Rohstoffausbeutung, Armut, Aufrüstung, Kriege, Klimazerstörung sind die Folgen. Deshalb laden wir im Rahmen der Friedensstadt Tübingen 2019 zu den u.a. Veranstaltungen ein.

Freitag, 19. Juli, 20 Uhr Gemeindehaus Lamm, Marktplatz,  “ Projekt Friedensparlament“ Das Projekt soll Möglichkeiten für eine Vernetzung verschiedener gesellschaftlicher Bewegungen aufzeigen, z.B. bei der Überwindung von Klimazerstörung, Krieg, Armut und Fluchtbewegungen. Darüber diskutieren u.a. Dr. Franz Alt (Autor, Klimaexperte), Jürgen Grässlin (Rüstungsexperte) mit Aktivisten unterschiedlicher Initiativen und dem Publikum über konkrete Handlungsstrategien.

Samstag 20. Juli, 12 Uhr Marktplatz, “ Bürger*Innen Forum „ Global Town Meeting
öffentliche Debatte zu den drängenden aktuellen Themen der lokalen und internationalen Politik an der sich alle Interessierten beteiligen und Aktionsvorschläge einbringen können.

Ein Forum des eingreifenden Denkens und Handelns – für eine solidarische und friedliche Politik mit kulturellen Beiträgen wie Theater, Aktionen, Musik u.a. mit dem „Elektronischen Weltorchester“

Vorbereitungstreffen in Tübingen, Mittwoch, 3.Juli 20 Uhr, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz

Pressemitteilung, 11. 6. 2019 – Kultur des Friedens mit deutscher Delegation bei den Gedenkfeiern in Distomo (Griechenland ) am 10. Juni 2019

Kultur des Friedens mit deutscher Delegation bei den Gedenkfeiern in Distomo (Griechenland ) am 10.Juni 2019 Griechische Opfer der deutschen Wehrmachtsverbrechen fordern Entschädigung von der Bundesregierung.

Eine Delegation der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) aus Deutschland und Griechenland hat an den Feierlichkeiten in Distomo am 10. Juni 2019 teilgenommen, um der historischen Verantwortung Deutschlands gegenüber Griechenland gerecht zu werden. Dies hat die Delegation in verschiedenen Gesprächen mit den betroffenen Personen darunter auch Überlebende der Wehrmachtsverbrechen, wie Argyris Sfountouris zum Ausdruck gebracht. Seine Eltern und 30 weitere Angehörige seiner Familie wurden bei dem Massaker in Distomo ermordet. Dies wurde in dem  Film “ ein Lied für Argyris“ mit Mikis Theodorakis dokumentiert. Die Namen aller 218 Ermordeten wurden bei der Gedenkfeier mit großer Anteilname verlesen.

Die GKF möchte durch ihre langjährige Verbundenheit mit Griechenland auch bei diesem Anlass eine Brücke für gute Beziehungen zwischen beiden Völkern bauen.  Siehe Info anbei.

 

Foto von der Gedenkfeier am 10. Juni 2019 am Mahnmal der Ermordeten mit einer deutsch-griechischer Delegation, u.a. ganz links der neu gewählte Bürgermeister von Distomo Jannis Stathas mit der Forderung der Entschädigung an die Bundesregierung.

Gesellschaft Kultur des Friedens, email: info@kulturdesfriedens.de

 

 

Infos:

 

2019 jähren sich die NS-Kriegsverbrechen der 4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division in den griechischen Orten Distomo, Pyrgoi und Klissoura zum 75. Mal. Am bekanntesten in Deutschland ist das Massaker in Distomo. Am 10. Juni 1944 ermordeten Polizeisoldaten der 4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division 218 Bewohner des Dorfes Distomo in Mittelgriechenland. Zu den Opfern zählten vor allem alte Menschen, Frauen, 34 Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren und vier Säuglinge im Alter von zwei bis sechs Monaten.
Seit fast zwanzig Jahren versuchen Überlebende aus den verschiedenen Opfergemeinden in Griechenland gemeinsam mit dem „Nationalrat für die Entschädigungsforderungen Griechenlands gegenüber Deutschland“ und dem AK Distomo Entschädigungszahlungen für alle NS-Opfer und die Rückzahlung der vom Deutschen Reich abgepressten Zwangsanleihe durchzusetzen.

Entschädigung der NS-Opfer – Bestrafung der NS-Täter!
3. Juni 2019- 10. Juni 2019 – Salzburg – München – Friedhof Gräfelfing – Schloss Seeseiten – Mittenwald – Hoher Brendten – Distomo
Zum 75. Jahrestag des Massakers von Distomo werden Delegationen aus Griechenland und Deutschland durch verschiedene Städte reisen  und wollen auf dem Weg dahin mit möglichst vielen Initiativen für eine gerechte Entschädigungslösung durch die Bundesregierung eintreten. Vor 40 Jahren hat sich der Theodorakis Chor gegründet mit der Mauthausen Kantate von Kambanelis/Theodorakis.

Dieses Werk wurde in die deutsche Sprache übertragen und mit dem Dichter und Komponisten nicht nur in Mauthausen, sondern bei vielen Gelegenheiten u.a. bei den Gedenkfeiern in Athen im Stadtteil Keseriani bei vorgetragen, um an die

Verbrechen der Wehrmacht zu erinnern und zu einem verantwortungsvollen Umgang zwischen beiden Völkern beizutragen.

Mit freundlichen Grüßen aus Distomo, Henning Zierock, Gesellschaft Kultur des Friedens und Theodirakis Ensemble

Quo vadis Tübingen?

Liebe Tübingerinnen und Tübinger,

anlässlich der, parallel zur Wahl zum Europäischen Parlament stattfindenden, Kommunalwahl am 26. Mai möchte ich Sie im Namen der Bürgerinitiative ‚Lebensqualität in Tübingen‘ zu einer Diskussionsrunde mit den VertreterInnen der Gemeinderatsfraktionen am Mi 22. Mai um 20 Uhr in das Gemeindehaus Lamm, Marktplatz (Großer Saal ) zum Thema „Lebensqualität in Tübingen?“ einladen.

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen u.a. die Themen Nachtruhestörung, Umweltverschmutzung und Vandalismus erörtern, welche viele BürgerInnen der Stadt Tübingen betreffen. Daraus ergeben sich für den 2.Teil der Diskussion, Fragen nach der Lebensqualität in und für Tübingen: Wie können wir Tübingen als lebenswerte Stadt erhalten und gestalten? Was macht sie aus? Wer bestimmt sie? Was macht für Sie das Profil dieser Stadt aus? Auch Fragen wie zum Konzertsaal, Uhlandbad, Bauflächen, dem Cyber Valley und der urbanen Entwicklung dieser Universitätsstadt können aus dem Publikum gestellt werden. Es geht um die zukünftige Entwicklung dieser Stadt – Quo vadis Tübingen?

Mit freundlichem Gruss, Henning Zierock, für die BI ‚Lebensqualität in Tübingen‘, Am Lustnauer Tor 4, 72074 Tübingen

Veranstaltungen zum 8. Mai 2019 in Tübingen und Stuttgart / Ankündigung Friedensstadt im Juli 2019

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) begeht seit ihrer Gründung
am 8. Mai 1988 mit internationalen Persönlichkeiten und Friedensbewegten diesen Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus an verschiedenen historischen Schauplätzen als Erinnerung an unsere Geschichte mit einem friedenspolitischen
Auftrag für die Zukunft.

Mittwoch 8.Mai
15 Uhr Gedenken der Naziopfer, _Stadtfriedhof,_ /Gräberfeld X,  Friedenslinde.
17 Uhr Friedenskundgebung, Holzmarkt
20 Uhr Gemeindehaus Lamm, Marktplatz, Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen aus verschiedenen Bewegungen Kultur des Friedens – Gegenentwurf zu einer Welt mit Krieg, Armut, Zerstörung der Natur und menschlichen Persönlichkeit

Donnerstag 9. Mai
12 Uhr (Geburtstag von Sophie Scholl), Gedenkaktion Weiße Rose, Geschwister-Scholl-Platz, Uni Tübingen zur Erinnerung an die Widerstandsgruppe Weiße Rose mit Studierenden und Schülern

Sonntag 12.Mai 
15 Uhr „Antikriegskundgebung“ vor der US-Kommandozentrale AFRICOM, Stuttgart-Möhringen

Friedensstadt Tübingen/Stuttgart 2019
Freitag, 19. Juli, 20 Uhr Gemeindehaus Lamm, „Friedensparlament“
Das Projekt soll Möglichkeiten für eine aktive Friedenspolitik von unten aufzeigen.
Zusammenarbeit und Vernetzung von Friedensbewegung und sozialen Bewegungen.

Samstag 20. Juli, 12 Uhr Marktplatz, “ Bürger*Innen Parlament“  öffentliche Debatte zu aktuellen Themen der lokalen und internationalen Politik,  an der sich alle Interessierten beteiligen können.

Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens, email
:info@kulturdesfriedens.de, www.kulturdesfriedens.de

Einladung zur Filmvorführung „The Balkony – Memories of Occupation“ in Tübingen

„The Balkony – Memories of Occupation“ (Der Balkon – Wehrmachtsverbrechen in Griechenland) Kino-Matinee am Sonntag, 7. April 2019, um 11.00 Uhr, Kino Arsenal Tübingen, Hintere Grabenstr. 20. 

Eine filmische Dokumentation (2018) über die deutsche Wehrmachts-Besetzung Griechenlands. Aufgrund seiner rundum gut einsehbaren „Balkonlage“ mit Rauchsäulen im Umkreis von mindestens zwanzig Kilometern wurde das Bergdorf Lyngiades am 3. Oktober 1943 als „Sühne“ für den von Partisanen getöteten Wehrmachts-Kommandeur Josef Salminger mit Maschinengewehren beschossen und anschließend fast vollständig niedergebrannt. Nur fünf Menschen überlebten unter brennenden Trümmern, darunter ein Säugling: Vom Regisseur vor der Kamera befragt, äußerte sich der inzwischen über 70jährige Panajotis Poruska mit Ablehnung und Unverständnis auf fromme Formeln, wie sie ohne weitere Konsequenzen aus Deutschland verlauten. Der Film bezieht die über Jahre vor Ort sorgsam dokumentierten Interviews mit den letzten Überlebenden des Massakers ein.

Ein wichtiges historisches Thema unserer Geschichte, die deutsche Besatzung im 2.Weltkrieg in Griechenland, die uns auchheute noch aktuell beschäftigt. Der ehem. Bundespräsident Gauck hat dies bei seinem Besuch des griechischen Dorfes Ligiades zum Ausdruck gebracht
Die “ Vergessenheit und Unkenntnis “ drückt sich in der Auseinandersetzung um Entschädigung, Rechtsruck, Nationalimus in Europa aus. Angesichts der anstehen Wahlen in Europa ist dies eine aktuelle Herausforderung auch für neue deutsch-griechische Beziehungen durch die „Bankenkrise“
Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit dem Regisseur Chrysantos Konstantinidis und Prof.Dr. Schminck-Gustavus, der die historische Recherche zum Film gemacht hat.
Falls Interesse besteht gibt es auch die Möglichkeit für Gespräche mit dem Regisseur, der erstmals Tübingen besucht. Die Veranstaltung wird von der Gesellschaft Kultur des Friedens in Zusammenarbeit mit der deutsch-griechischen Gesellschaft Tü/Rtl. durchgeführt.
Wir bitten um Ankündigung und Berichterstattung.

Einladung zu Veranstaltungen in Stuttgart 17. / 18. Februar

„Gegen Armut, Ausgrenzung, Krieg und Klimazerstörung – für ein Menschenrecht auf Frieden“ am Montag 18. Februar 2019, 19.30 Uhr, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, (Globales Klassenzimmer)

Einladung zu einem Bildbericht über das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF), das vom 22.-25.Januar in Davos stattfand, mit politischen Interventionen der Gesellschaft Kultur des Friedens:

Die GKF hat mit Veranstaltungen und Demonstrationen gegen das WEF mitgewirkt und lädt zu einer Diskussionsrunde über weltweite Ungleichheit, Klimazerstörung, Fluchtursachen und die Situation in Brasilien. Der Filmemacher Martin Kessler, der erst kürzlich in Brasilien war, wird zugeschaltet und über die aktuelle Lage im Amazonasgebiet berichten, sowie über den jüngsten Staudammbruch mit mehr als 100 Toten, die Verantwortung deutscher Unternehmen und die Pläne der Bolsonaro-Regierung, den Regenwaldschutz zu lockern.

Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg die eine weltweite Protestwelle gegen die Klimazerstörung ausgelöst hat, demonstrierte am 25.1.2019 mit Schüler/Innen aus Davos vor dem Haupteingang des WEF gegen die Klimazerstörung und campierte auf der Schatzalp in Davos, um ein Zeichen gegen die Klimazerstörung zu setzen. Ihre Aktionen und Rede haben wir mit Videoaufnahmen dokumentiert und Aktivisten der ‚fridays for future-Bewegung‘ sind eingeladen an der Diskussion teilnehmen.

Ende Januar trifft sich jedes Jahr die globale Wirtschaftselite am World Economic Forum (WEF) in Davos. Die Politik der Konzerne ist für Armut, Kriege und die Klimakatastrophe mitverantwortlich. Neben Kanzlerin Angela Merkel, dem brasilianischen Präsidenten
Bolsonaro, trafen sich zahlreiche weitere Regierungschefs aus allen Kontinenten mit 2000 Repräsentanten der globalen Wirtschaft und hunderten Medienvertreter/Innen. Über die dort vereinbarten Interessen von Politik, Wirtschaft wird die GKF informieren und diskutieren.

Mitte Februar treffen sich traditionell Politiker, Militärs und Sicherheitsexperten, um sich über die geopolitische Lage zu verständigen. Teilnehmerinnen der GKF nehmen an den parallel verlaufenden Friedensveranstaltungen in München teil und berichten darüber.

Gesellschaft Kultur des Friedens, email:info@kulturdesfriedens.de, www.kulturdesfriedens.de

Sonntag, den 17. Februar 2019, 16 Uhr, Festveranstaltung mit Henning Zierock,
Kultur des Friedens und dem Theodorakis-Ensemble zum 110. Geburtstag von HAP Grieshaber  “Ich möchte Erde, Brot, Meer, Bücher, Kultur, Heimat für Alle.“

Eine musikalisch-politische Reise  durch das Leben von HAP Grieshaber Stationen: Bauernkrieg, Griechenland und Chile Lieder mit lokalen und internationalen Bezügen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Erinnern für die Zukunft – das künstlerische und politische Kulturerbe von HAP Grieshabers.

CLARA-ZETKIN-HAUS
Waldheim Stuttgart e.V.
Gorch-Fock-Str. 26, 70619 Stuttgart-Sillenbuch
0711/471235 www.clara-zetkin-haus.de

Pressemitteilung – Kontrapunkte zum Weltwirtschaftsforums in Davos

Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) setzt Kontrapunkte zum Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos (22.-25.1.2019) mit Diskussionsveranstaltung, Mittw. 23.1. in der Pauluskirche und Kundgebung Do 24.1.2019, Davos Postplatz mit den Jusos -Schweiz. Greta Thunberg in Davos. „Gegen Armut, Krieg, Klimazerstörung – für ein Menschenrecht in Frieden und Würde zu leben“

Die Kundgebung wird von den Juso Schweiz in Zusammenarbeit mit der GKF u.a. durchgeführt an der sich die GKF mit Redebeiträgen beteiligt. Henning Zierock (GKF) spricht  über die „Fluchtursache WEF“. Heike Hänsel(MdB) über die aktuelle klima – und sozialfeindliche Politik u.a. des neuen brasilianischen Präsidenten Bolsonaro, der einer der Hauptredener in Davos ist und Unterstützung für seine neoliberale Politik sucht.
Eingeladen ist auch die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg, die eine weltweite Protestwelle gegen die Klimazerstörung ausgelöst hat. Schüler/Innen gehen jeden Freitag vormittag auf die Straße. Schüler/innen aus verschiedenen Städte in der Schweiz werden zu der Kundgebung erwartet. Informationen im Anhang.

WEF-Demo: System change not climate change!
Donnerstag, 24. Januar 2019 von 15:00 bis 17:00
Davos Platz, Graubünden, Switzerland

Ende Januar trifft sich jeweils die globale Wirtschaftselite beim World Economic Forum (WEF) in Davos. Die Politik und die  Konzerne sind für Armut, Kriege und die Klimakatastrophe verantwortlich. Neben Kanzlerin Angela Merkel, dem brasilianischen Präsidenten Bolsonaro treffen sich zahlreiche Regierungschefs
aus allen Kontinenten mit 3000 Repräsentanten der globalen Wirtschaft und hunderten Medienvertreter/Innen.

Unterstützende Organisationen & Bewegungen:
Brasil pela Democracia – Suíça | Campax | Gesellschaft Kultur des Friedens | GKF
Junge Grüne Schweiz | JUSO Schweiz | Klima-Allianz Schweiz | solidaritéS |
SP Graubünden – PS Grischun – PS Grigioni | SP Schweiz

Gesellschaft Kultur des Friedens, email: info@kulturdesfriedens.de

Kontrapunkte zum Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos (22.-25.1.2019)

Pressemeldung, 21.01.2019

Die Gesellschaft Kultur des Friedens setzt Kontrapunkte zum Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos (22.-25.1.2019):

Diskussionsveranstaltung, Mittwoch 23.1.und Kundgebung am Do 24.1.2019 mit den Jusos -Schweiz sowie Greta Thunberg in Davos.

„Gegen Armut, Krieg, Klimazerstörung – für ein Menschenrecht auf  Frieden“ am Mittwoch 23. Januar 2016, 20 Uhr, Pauluskirche/Davos – weitere Infos zur Veranstaltung weiter unten

Die Veranstaltung ist auch der Auftakt für eine Kundgebung am Donnerstag, den 24.1.2019 um 15.00 Uhr auf dem Postplatz, Davos Platz die von den Juso Schweiz durchgeführt wird und an der sich die GKF mit Redebeiträgen beteiligt. Eingeladen ist auch die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg, die eine weltweite Protestwelle gegen die Klimazerstörung ausgelöst hat. Schüler/Innen gehen jeden Freitag vormittag auf die Straße. Die  16-jährige Umweltschützerin, die durch ihre Rede auf dem letzten UN-Klimagipfel große Aufmerksamkeit erregt hat, wird mit dem Zug aus Schweden nach Davos anreisen, um ein Zeichen gegen die Klimazerstörung zu setzen.

WEF-Demo: System change not climate change!
Donnerstag, 24. Januar 2019 von 15:00 bis 17:00
Davos Platz, Graubünden, Switzerland

Ende Januar trifft sich jeweils die globale Wirtschaftselite am World
Economic Forum (WEF) in Davos. Ihre Politik und ihre Konzerne sind für
Armut, Kriege und die Klimakatastrophe verantwortlich. Neben Kanzlerin Angela

Merkel, dem brasilianischen Präsidenten Bolsonaro treffen sich zahlreiche Regierungschefsaus allen Kontinenten mit 1000 Repräsentanten der globalen Wirtschaft und hunderten Medienvertreter/Innen.

Unterstützende Organisationen & Bewegungen:

Brasil pela Democracia – Suíça | Campax | Gesellschaft Kultur des Friedens | GKF
Junge Grüne Schweiz | JUSO Schweiz | Klima-Allianz Schweiz | solidaritéS |
SP Graubünden – PS Grischun – PS Grigioni | SP Schweiz

Infos zu der Veranstaltung am Mittwoch, 23.Januar 2019, 20 Uhr in der Pauluskirche/Veranstaltungsraum. Bahnhofstrasse 9, CH-7270 Davos Platz

„Ich möchte Erde, Meer, Bücher, Kultur, Freiheit, Frieden und Heimat für Alle“
Veranstaltung Gegen Armut, Ausgrenzung, Krieg und Klimazerstörung – Für ein Menschenrecht auf Frieden.

Beim WEF Davos werden u.a. die Präsidenten aus Lateinamerika von Brasilien, Kolumbien, Ecuador erwartet. Wir erleben dort eine „Rollback-Politik des Neoliberalismus, der Gewalt und Ausgrenzung und der Klimazerstörung. Dafür steht nicht nur die Politik des US-Präsidenten Trump, sondern auch die des neuen brasilianischen Präsidenten
Bolsonaro. Deshalb wird der Filmemacher Martin Keßler zu einer Diskusionsrunde dazugeschaltet, der über die aktuelle Politik in Brasilien berichtet und einen Film darüber produziert. Informationen anbei. An der Diskussionsrunde nehmen u.a. die Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel, die aktuell über Kolumbien, Ecuador
berichtet und der Vorsitzende der Gesellschaft Kultur des Friedens Henning Zierock (Fluchtursachen überwinden) teil.

Der Filmemacher Martin Kessler berichtet über die Lage im Amazonasgebiet, insbesondere auch über die Privatisierungsstrategie der Bolsonaroregierung und deren Bemühungen, auf dem internat. Kapitalmarkt Geld für weitere Großprojekte im Amazonasgebiet einzusammeln u.a. auf dem WEF. Diese Politik wird zur weiteren Klimazerstörung beitragen. Martin Kessler hat am 1. Januar bei der Amtsübernahme von Bolsonaro gefilmt, am Xingu mit Bischof Kräutler am Staudamm Belo Monte und beim Jahrestreffen der Bürger – und Indigenenbewegungen, die befürchten jetzt noch stärker kriminalisiert zu werden.

Gesellschaft Kultur des Friedens, email:info@kulturdesfriedens.de,   www.kulturdesfriedens.de

Terminübersicht zum Internationalen Tag der Menschenrechte – Für ein „Menschenrecht auf Frieden“

Liebe Mitstreiter/Innen für Menschenrechte,

gerne möchten wir Sie/Euch zu den folgenden Veranstaltungen in Tübingen und Stuttgart einladen, aufzurufen und an Interessierte weiterzuleiten.

Internationaler Tag der Menschenrechte – Für ein „Menschenrecht auf Frieden“
Am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. 70 Jahre danach sind wir immer noch weit entfernt von der Verwirklichung der Menschenrechte für Alle. Das „Recht auf Leben“ wird in Kriegszeiten außer Kraft gesetzt. Die damit verbundene Aushöhlung der Menschenrechte muss durch die Anerkennung eines „Menschenrechts auf Frieden“ überwunden werden: KRIEGE MÜSSEN ILLEGAL WERDEN !)

Terminüberblick

Internationaler Tag der Menschenrechte,
Mo, 10. Dezember 2018 in Tübingen und Stuttgart

12 Uhr Geschwister Scholl Platz vor der Neuen Aula, Tübingen, Gedenken der Widerstandsgruppe Weiße Rose für Meinungs-und Demonstrationsfreiheit

16 Uhr, Stuttgart, Mahnmal gegen Krieg und Faschismus( Inschrift ErnstBloch- Nie wieder) Stauffenbergplatz, Kundgebung „Für das Menschenrecht auf Frieden“u.a. mit Franz Alt (Journalist), Jama Maqsudi (afghan. Flüchtlingsbetreuer), Henning Zierock (GKF) und VertreterInnen von Menschenrechtsinitiativen.

20 Uhr Gemeindehaus Tübingen, Marktplatz, Podiumsdiskussion 70 Jahre Menschenrechte – Fluchtursache Krieg überwinden u.a. Prof. Dr Jürgen Wertheimer (Universität Tübingen), Franz Alt (Journalist und Autor), Jama Maqsudi (afghanischer Flüchtlingsbetreuer in Stuttgart), Henning Zierock (GKF)

Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF), email : info@kulturdesfriedens.de

 

Langfassung Tübingen

Am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. 70 Jahre danach sind wir immer noch weit entfernt von der Verwirklichung der Menschenrechte für Alle. Das „Recht auf Leben“ wird in Kriegszeiten außer Kraft gesetzt. Die damit verbundene Aushöhlung der Menschenrechte muss durch die Anerkennung eines „Menschenrechts auf Frieden“ überwunden werden: KRIEGE MÜSSEN ILLEGAL WERDEN !) Diese Forderung wurde jetzt  in die Agenda der UN aufgenommen.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) ruft zu einer Kundgebung, amInternationaler Tag der Menschenrechte, Mo, 10. Dezember 2018 in Stuttgart am Mahnmal gegen Krieg und Faschismus auf: „Gegen Krieg und Ausgrenzung – für ein Menschenrecht auf Frieden. Fluchtursache Krieg überwinden“

Tübingen: 12 Uhr Geschwister Scholl Platz vor der Neuen Aula, Gedenken der Widerstandsgruppe Weiße Rose für Meinungs-und Demonstrationsfreiheit. Kundgebung und Mahnaktion an dem Weißen Rosenstrauch, den die GKF zusammen mit der letzten Überlebenden der Geschwister Scholl, der 98 -jährigen Elisabeth Hartnagel vor 10 Jahren dort gepflanzt haben, um an ihr Engagement für die Demokratie und Menschenrechte zu erinnern. Studierende der “ Ernst Bloch Universität “ wollen diesen Platz als öffentlichen Raum für Kundgebungen nutzen, um das Erbe der Geschwister Scholl lebendig zu halten, auch am Tag der Menschenrechte mit  Redebeiträgen.

Tübingen: 20 Uhr Gemeindehaus Tübingen, Marktplatz, Podiumsdiskussion: “ 70 Jahre Menschenrechte – Fluchtursache Krieg überwinden“ u.a. mit Prof. Dr Jürgen Wertheimer (Universität Tübingen), Franz Alt (Journalist und Autor), Jama Maqsudi (afghanischer Flüchtlingsbetreuer), Henning Zierock (GKF)

Projekt Friedensparlament. Wir erleben eine dramatische Zunahme von kriegerischen Auseinandersetzungen wie z. B. in Syrien, Libyen, Irak,  Afghanistan, Jemen. Mehr als 70 Millionen Flüchtlinge sind Opfer von Krisen und Kriegen, viele darunter befeuert durch Rüstungsexporte, Kriegseinsätze, Regimechangepolitik auch  zur Sicherung von geopolitischen (Wirtschafts)-Interessen. Dies hat zur Destabilisierung dieser Länder beigetragen mit entsprechenden Bürgerkriegsfolgen. Aktuell werden weiterhin durch die Rüstungsschmiede Rheinmetall Waffen über Umwege nach Saudi Arabien in den Krieg in Jemen geliefert  trotz angekündigtem  Verbot seitens der Bundesregierung.

Es besteht auch die Gefahr, dass neue Atomraketen  in Deutschland wieder stationiert werden können und der Rüstungswettlauf weiter geht. Im Bundestag werden die Mehrheiten in der Bevölkerung für eine nachhaltigen Friedenspolitik nicht mehr ausreichend abgebildet. „Projekt Friedensparlament“ ist ein Forum zur  Vernetzung von verschiedenen sozialen Bewegungen bei der Überwindung der Fluchtursachen wie u. a. Krieg, Ausbeutung von Rohstoffen, Hunger, Klimazerstörung – für ein Menschenrecht auf Frieden.

Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF), email : info@kulturdesfriedens.de

 

 

Kundgebung und Bürgerparlament -„Keine Festung EUropa“ am 23.07. in Stuttgart

Flyer zum Download (pdf) und zur Weiterverbreitung: „Keine Festung EUropa“ Bürgerparlament und Kundgebung 23.07.18

Kundgebung, Mo 23.7.2018, 16 Uhr Stuttgart, Schloßplatz „Keine Festung Europa“

Die Bundesregierung erhöht den Militäretat auf Druck der US-Regierung und der NATO-Vertreter um Milliarden, kürzt den Entwicklungsetat und die Seenotrettung im Mittelmeer wird kriminalisiert. Die Festung EUropa wird ausgebaut und und die Flüchtlinge bekämpft – nicht die Fluchtursachen.

Deshalb gibt es zur 10. Friedensstadt Stuttgart und Aktion Seebrücke aktuelle Veranstaltungen, wie

am Mo 23. Juli, 16 Uhr, Stuttgart beim Denkmal Herzog von Württemberg, Schloßplatz/Bolzstr. und eine Solidaritätskundgebung mit den Aktivisten der Seenotrettung Thomas Nuding, Olaf Oemichen von der Mission Lifeline, Markus Groda (sea-eye) die über ihre Erfahrungen bei der Seenotrettung von Flüchtlingen berichten. Das Boot ist Bühne für eine öffentliche Debatte, ein„Bürger/Innenparlament“ zur Überwindung von Fluchtursachen an der sich alle Interessierten beteiligen können. Moderation Henning Zierock, Gesellschaft Kultur des Friedens

Um 20 Uhr im Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, Globales Klassenzimmer: “ Krieg, Macht, Armut, Flucht “ Veranstaltung zur aktuellen Situation der Flüchtlingspolitik. mit Bildbericht über die Seenotrettung. Eingeladen sind VertreterInnen von Friedens-und Flüchtlingsinitiativen u. die Stuttgarter Bundestagsabgeordneten.

Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens, email :info@kulturdesfriedens.de, www.kulturdesfriedens.de
Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17

 

 

 

 

Leben retten ist kein Verbrechen – der Festung Europa gemeinsam etwas entgegensetzen“ mit der zahlreiche Organisationen am Samstag, den 21. Juli um 14:00 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz ein Zeichen setzen werden.

Die Zahl der Todesopfer im Mittelmeer steigt im Sommer 2018 immer weiter. 629 Menschen sind allein im Juni auf der Flucht ertrunken. Während zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sich die letzten Monate und Jahre in der Seenotrettung im Mittelmeer für fliehende Menschen einsetzten, schottet die EU ihre Außengrenzen immer stärker ab. EU-Staaten versuchen sogar, die Lebensrettung von Schiffbrüchigen zu unterbinden.

Diese Politik wird nicht von Humanität und Menschenrechten angetrieben – sie bewirkt vor allem den weiteren Ausbau Europas zur Festung. Dabei sind es gerade die europäischen Staaten, die Fluchtursachen schaffen: mit ihren Waffenexporten, militärischen Interventionen, mit der Zerstörung der Märkte in Ländern des Globalen Südens und mit Umweltzerstörung.


Kommen Sie zur Demonstration am 21. Juli nach Stuttgart um gegen diese menschenverachtende Politik ein Zeichen zu setzen!