Welt Sozial Forum – Erklärung und Aktionsplan 2021

Welt Sozial Forum 2021 – weltweite Versammlung der sozialen Bewegungen als Kontrapunkt zum Welt Wirtschaftsforum Davos 2021

Liebe Mitstreiter*Innen für eine friedliche und solidarische Welt !

Das Welt Sozial Forum (WSF) hat vom 25.-31. Januar 2021 mit c.a. 10 000 Teilnehmer*Innen, 1300 Organisationen aus 144 Ländern mit mehr als 800 Veranstaltungen, coronabedingt dieses Jahr im globalen Netz stattgefunden-gleichzeitig als Kontrapunkt zum virtuellen Treffen des Welt Wirtschafts Forum (WWF) in Davos.

In einer Erklärung der Versammlung der Sozialen-Friedens-und Umweltbewegung heißt es : “die globale Covid-19-Pandemie kostet Menschenleben und entzieht vielen Menschen die wirtschaftliche Existenz. Der Klimanotstand, Afrüstung und Kriege verschärfen überall die sozialen Ungleichheiten. Ein Aktionsplan mit verschiedenen Terminen soll zur Überwindung der Globalen Sozialen Ungerechtigkeit beitragen.

Ein “Global Action Day” (15.Mai 2021) soll zu einer weltweiten Mobilisierung für das Recht auf Gesundheit und soziale Sicherheit beitragen. Die Fluchtursachen Armut, Krieg, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen gilt es zu überwinden.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) hatte diesen Vorschlag auf der Abschlussversammlung des WSF eingebracht, um der neoliberalen Agenda des Weltwirtschaftsforums Davos entgegenzuwirken, das dieses Jahr vom 25. bis 28. Mai in Singapur tagt. Das nächste WSF soll Ende des Jahres (pandemieabhängig) in Mexiko stattfinden.

Wir bitten euch um die Weiterleitung der Erklärung und des Aktionsplan 2021 (im Anhang) an Interessierte und um Beteiligung  an den verschiedenen Aktivitäten. Mit solidarischen Grüßen, Henning Zierock, GKF

Gesellschaft Kultur des Friedens, www kulturdesfriedens.deinfo@kulturdesfriedens.de

Die GKF hat seit 20 Jahren mit zahlreichen Aktionen in Davos in Zusammenarbeit mit örtlichen Initiativen während des WWF in Davos gegen die ökonomische Ausbeutung der Natur und der  Menschen durch mächtige Wirtschaftkonzerne  für globale, soziale Solidarität demonstriert. Das WSF soll ein Gegengewicht sein.

Die alljährliche ökonomische Studie der internationalen Entwicklungsorganisation  OXFAM, zeigt die jährliche Konzentration von weltweitem Vermögen auf.

In der Corona Pandemie wurde die Entwicklung noch weiter verschärft. Die Gewinner sind die großen Digitalkonzerne und Logistikunternehmen wie z.B. Amazon, Pharmakonzerne. Die Verlierer sind die sozial und gesundheitlich abgehängten Menschen, die unter der Corona Pandemie besonders leiden. Diese Politk der Profitmaximierung von Wenigen auf Kosten von vielen betroffenen Menschen – will das WSF überwinden.

P.s.Eine verabredete Aktion auf dem Europäischen Sozialforum in Florenz 2002, unterstützt vom WSF, führte zu einem Weltweiten Aktionstag “Gegen den Krieg im Irak” am 15. Februar 2003, an dem mehr als 100 Millionen Menschen auf allen Kontinenten von Rio de Janeiro bis Rom auf die Straßen gingen.

Dies war weltweit einer der größten Friedensdemonstration gegen den völkerrechtswidrigen Krieg – ohne UN Mandat mit mehr als 100 000  Toten und einer Destabilierung des Nahen – und Mittleren Osten, die bis heute durch Krieg und Flucht  anhält. Auch wenn der Krieg damals nicht verhindert wurde, wurde er als Verbrechen dokumentiert

u.a. von Julian Assenge, der heute noch im Gefängnis in London sitzt und auf seine Freilassung wartet, die wir nachdrücklich – auch von der Bundesregierung einfordern sollten.

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ERKLÄRUNG DER VERSAMMLUNG DER SOZIALEN, FRIEDENS- UND UMWELTBEWEGUNGEN DER WSF 2021

Während wir ein neues Jahrzehnt beginnen, fordert die globale Covid-19-Pandemie weiterhin Menschenleben und verwüstet weltweit die Wirtschaft. Die Auswirkungen des Virus und der sich verschlimmernde Klimanotstand verschärfen überall die sozialen Ungleichheiten. Der Kampf gegen beide Krisen ist der Kampf um das Überleben der Menschheit, um unser Leben und unsere Lebensgrundlage, um Anstand und Menschlichkeit. Dieses Jahr ist entscheidend, um beide Krisen anzugehen.
In der Vergangenheit haben Volksbewegungen die Notwendigkeit eines Systemwechsels vorgebracht; sie haben das Leben von Millionen verbessert, besonders das der marginalisierten Mehrheiten. Zum Beispiel haben die Arbeiter-, Frauen-, soziale Gerechtigkeits-, Anti-Sklaverei und Anti-Rassismus-, Befreiungs-, Friedens-, Jugend-, Umwelt-, Ökologie-, Bauern- und indigene Bewegungen mit ihren Kämpfen oft historische Veränderungen erreicht.

Heute müssen wir unsere Kräfte bündeln, um eine noch stärkere Bewegung zu schmieden, weil wir zusätzlich zu den alten Problemen, die durch schädliche Beziehungen zwischen Mensch und Natur, Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus und Kolonialismus verursacht werden, mit noch größeren Herausforderungen konfrontiert sind. Die tiefen und vielschichtigen Krisen von heute sind gekennzeichnet durch eine extreme Konzentration von Reichtum und Macht, die Prekarität von Arbeit und Lebensunterhalt, das Versagen des öffentlichen Gesundheitssystems, die autoritäre und oft militaristische Reaktion auf die Covid-Pandemie und die Manipulation durch die alten und neuen Informationstechnologien.
Lösungen können nur durch die Artikulation der verschiedenen regionalen und territorialen Handlungsebenen gefunden und umgesetzt werden: von der Basis bis zur globalen Ebene. Veränderungen sollten von unten kommen, getragen von den Menschen und ihren Organisationen. In diesem Zusammenhang müssen wir erkennen, dass alle unsere verschiedenen thematischen Schwerpunkte miteinander verbunden sind: Frieden kann nicht ohne den Schutz der Umwelt erreicht werden und die wirtschaftlichen Beziehungen können nicht ohne soziale Gerechtigkeit wiederhergestellt werden; die Umwelt kann nicht ohne eine radikale Veränderung des sozialen Imaginären erhalten werden und Frieden kann nicht ohne soziale Gerechtigkeit und die Transformation unseres Geldsystems erreicht werden. Andernfalls würde das einseitige Macht- und Profitmotiv den Interessen aller schaden.

Deshalb engagieren wir uns für den Aufbau einer breit angelegten Bewegung für einen sozialen, ökologischen, ökonomischen und politischen Übergang mit intersektionaler Gleichberechtigung, die die Rechte der Erde, der Natur und der gemeinschaftlichen Partizipationsdemokratie als Kernwerte anerkennt. Indem wir die verschiedenen Initiativen miteinander verbinden, wollen wir die Belange der einfachen Menschen und des täglichen Lebens ansprechen, um zu verhindern, dass die Menschheit durch Kriege, Hunger und ökologische Katastrophen verwüstet wird.

Wichtig sind lokale Initiativen in ländlichen und städtischen Gemeinden, die es der lokalen Bevölkerung ermöglichen, die Kontrolle über Land, Wohnraum und andere Ressourcen zu übernehmen. Dies ermöglicht den Zugang zu einem Lebensunterhalt, der ein buen vivir, ein gutes Leben, ermöglicht. Solche Initiativen sind Ernährungssouveränität und Agrarökologie, gegenseitige Hilfe, um sich sowohl in Krisenzeiten als auch in einer besseren Zukunft sowohl auf dem Land als auch in der Stadt gegenseitig zu helfen und demokratische ökonomische Formen der Zusammenarbeit aufzubauen, um die lokale Wirtschaft zu stärken.
Um dies zu erreichen, haben die am Weltsozialforum 2021 teilnehmenden Bewegungen beschlossen, für die kommende Zeit eine GLOBALE AGENDA GEMEINSAMER AKTIONEN aufzustellen, beginnend mit Mobilisierungen Ende April und in den ersten Maiwochen mit der Forderung nach universeller Abrüstung für soziale Gerechtigkeit und eine ökologische Transition, wobei die folgenden Forderungen im Vordergrund stehen

1. Ein universeller Waffenstillstand in allen militärischen Konflikten, eine radikale Reduzierung aller Militärausgaben, eine allgemeine atomare Abrüstung und eine radikale Reduzierung des großen Pro-Kopf-Energieverbrauchs.
2. Schutz des Lebens überall durch freien Zugang zu Covid-19-Impfstoffen und Medikamenten sowie gleiche, hochwertige Gesundheitsdienste für alle. Kampf gegen Konzernpatentrechte, die zu einer Art Gesundheitsapartheid führen. Förderung von gemeindebasierten Lösungen für die Pandemie. Schutz der Tierwelt, um das Auftreten neuer Viren und zukünftiger Pandemien zu verhindern.
3. Beendigung der Austerität, insbesondere der Schrumpfung der öffentlichen Dienste, der sozialen Sicherheit und der Wohlfahrt, und Abschaffung der illegitimen Schulden, privat und öffentlich, sowohl im globalen Süden als auch im globalen Norden!
4. Stoppen Sie die Kommodifizierung von Gemeingütern, Wasser, Tieren, Pflanzen, Nahrung, Grundwasser, Wäldern, Flüssen, Seen, Stränden, Mineralien, aber auch von Arbeitsbedingungen, Bildung, Gesundheit, Kultur und Natur!
5. Die Wirtschaft muss sich an den legitimen Bedürfnissen der Menschen orientieren und nicht am Profit. Deshalb: Nein zu ungerechten Freihandelsabkommen. Fördern Sie eine transformative Wirtschaft, fairen Handel und für beide Seiten vorteilhafte internationale Abkommen anstelle des Ausverkaufs des so genannten “Freihandels” und Investitionsregimen, die Investoren und reiche Länder begünstigen.
6. Nein zum Schüren von nationalistischen Identitätsängsten und zur Verbreitung von rassistischen oder religiösen Hassreden und Fremdenfeindlichkeit sowie gegen sündenbockartige Feindbilder, die zu einem neuen Szenario des Kalten Krieges geführt haben! Nein zu Sanktionen als wirtschaftliches Instrument für militärische Aktionen. 
7. Stoppen Sie die Unterdrückung von sozialen Bewegungen und Verteidigern von Territorium, Natur und Menschenrechten durch Staaten und private Milizen und respektieren Sie das demokratische Recht auf friedliche Meinungsverschiedenheiten. Verurteilen Sie die Morde an Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten und fordern Sie Gerechtigkeit dafür.
8. Fördern Sie ökologische Demokratie und Teilhabe an der Gemeinschaft und das Recht auf Selbstbestimmung für alle Völker, einschließlich eines umfassenden Empowerments, z.B. durch die Entwicklung von Nahrungsmitteln auf der Grundlage von Souveränität und Agrarökologie, insbesondere von indigenen Gemeinschaften, Frauen und allen unterdrückten Völkern!
9. Schenken Sie den Migranten besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung durch die Schaffung von Zufluchtsstädten auf der ganzen Welt und Sonderkommissionen auf regionaler Ebene zum Schutz ihres Rechts auf Mobilität.
10. Demokratisieren Sie Räume für Wissenschaft und technologische Forschung, kulturellen Ausdruck in Kunst, Wissenschaft und traditioneller Gesundheitsversorgung, einschließlich der Abschaffung von geistigem Eigentum und Patentregimen.
11. Schaffen Sie einen sozialen und ökologischen Übergang, indem Sie das Leben von Kleinbauern, Handwerkern und Industriearbeitern würdig gestalten und eine für beide Seiten vorteilhafte Beziehung zwischen ländlicher und städtischer Wirtschaft herstellen. Entwickeln und nutzen Sie nachhaltige Technologien für erneuerbare Energien unter demokratischer Führung.
12. Wir setzen uns für das Recht aller Völker auf Souveränität und Selbstbestimmung ein, insbesondere des saharauischen Volkes und des Volkes von Palästina.
13. Wir brauchen dringend ein internationales Lieferkettengesetz, das multinationale Konzerne verpflichtet, arbeitsrechtliche, soziale und ökologische Standards durchzusetzen.
14. Volle Solidarität mit Aktivisten, die überall, im Westen und im Osten, im Norden und im Süden, Repressionen ausgesetzt sind! 
Insbesondere wollen wir allen Bewegungen, die am Weltsozialforum 2021 teilnehmen, und allen anderen auf der ganzen Welt vorschlagen, vom 17. April bis zum 1. Mai einen Aktionszeitraum für Frieden, soziale und ökologische Gerechtigkeit und Übergang zu bilden.
17. April – Internationaler Bauernkampftag,
22. April – Internationaler Tag der Mutter Erde,
26. April – Internationaler Tschernobyl-Tag
30. April – Globale Aktionstage zu Militärausgaben (GDAMS), einschließlich internationaler Proteste gegen Militärbasen,
1. Mai – Internationaler Tag der Arbeit: Für sozial gerechte und menschenwürdige Arbeit
In der Tradition, sich dem Davoser Forum zu widersetzen, rufen wir für den 15. Mai zu einem Aktionstag für die weltweite Mobilisierung für das Recht auf Gesundheit und sozialen Schutz auf, um der neoliberalen Agenda des Weltwirtschaftsforums, das vom 25. bis 28. Mai in Singapur tagt, entgegenzuwirken.
Wir schlagen außerdem vor, dass wir unsere Anstrengungen weiter bündeln, z.B. am
8. März – Internationaler Tag für die Rechte der Frauen
7. April – Weltgesundheitstag
5. Juni – Weltumwelttag
6. August – Hiroshima-Tag,
28. September – Internationaler Tag des sicheren Schwangerschaftsabbruchs,
2. Oktober – Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit, Gandhis Geburtstag,
7. Oktober – Welttag der menschenwürdigen Arbeit,
16. Oktober – UN-Ernährungstag
20. November – Nationaler Tag des Schwarzen Bewusstseins in Brasilien
29. November – Internationaler Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk.
Neben den Aktionstagen und -wochen verpflichten wir uns, gemeinsam Organisationen und Netzwerke aufzubauen, die die gemeinsamen Anliegen verfolgen, die in dieser Erklärung zum Ausdruck kommen. Wir begrüßen insbesondere die weitere Koordinierung der Zusammenarbeit im Bereich der Volksbildung zur Unterstützung der Globalen Agenda für gemeinsames Handeln. Wir begrüßen auch alte und neue Initiativen, die sich auf allen Ebenen zusammenschließen, von lokalen Nachbarschaften bis zu globalen Netzwerken. Wir sind bereit, uns in der Vielfalt zu vereinen und die historische Rolle zu spielen, die unsere Zeit verlangt.
Verabschiedet von den unterzeichnenden Organisationen und Teilnehmern der Versammlung für Sozial-, Friedens- und Umweltbewegungen beim Weltsozialforum 2021.
30. Januar 2021

Unterzeichnet von 
Organisationen:

06600 Plataforma Vecinal y Observatorio de la Colonia Juárez, Mexiko
Aktivisten für den Frieden, Schweden
AFAPREDESA – Vereinigung der Familien der saharauischen Gefangenen und Verschwundenen, West-Sahara
AlfaQuebec Projetos Sociais – Grupo Sistemas Complexos e Inteligência Coletiva, Quebec, Kanada
Allianz der Arbeit und Solidarität (ehemals Tschechisches Sozialforum), Tschechische Repubilc
Association des Familles des Prisonniers et Disparus Sahraouis-AFAPREDESA, Sahara Occidental/Westsahara
Verein ATTAC Ungarn, Ungarn
Mittel- und Osteuropäische Allianz für die Solidarität mit dem saharauischen Volk, Budapest, Moskau, Ljubljana
Coletivo resistência e Luta no Judiciário, Brasilien
Culture of Peace, Deutschland
Confederación Intersindical, Spanien
Confederación Nacional de Cooperativas para la Emancipación, Mexiko
Centro de Estudios Estratégicos Nacionales, Mexiko
Dynamique Sociale Sahraouie – Sahara Occidental/Westsahara
ECOMUNIDADES, Red Ecologista Autónoma de la Cuenca de Mexico
Fundación Latinoamericana de Apoyo al Saber y a la Economía Popular, Mexiko Frente Amplio Sindical

Spendenaufruf und Pressemitteilung zur katastrophalen Situation von Geflüchteten in Lesbos und auf der Balkanroute

Aufruf zur katastrophalen Situation der Geflüchteten u.a. im Flüchtlingslager Kara Tepe (ehem. Moria) Lesbos, Appell “Empört Euch” 

Die Coronapandemie dominiert weltweit das gesellschaftliche Zusammenleben und die allgemeine Berichterstattung. Nachrichten und Bilder von toten Flüchtlingen auf dem Mittelmeer und illegales Zurückdrängen der Flüchtlingsboote, abgebrannte Flüchtlingzelte in Bosnien und aus dem Flüchtlingslager Kara Tepe (ehem. Moria) von der griechischen Insel Lesbos verlieren an Aufmerksamkeit. Der Winter und der Coronavirus verschärfen die angespannte Lage. 

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) ist seit 2015 auf Lesbos und fordert seit Jahren die Schließung des unmenschlichen EU-Hotspot Moria durch unzählige  Mahnungen, Aktionen und Briefe an die Bundesregierung und EU-Institutionen – zusammen mit  zahlreichen Flüchtlingsinitiativen.

Hilfsorganisationen warnen jetzt, dass Kara Tepe noch verheerender sei, als das Lager Moria, welches vor gut 100 Tagen bei einem Großbrand zerstört wurde und als Symbol für das Scheitern der europäischen Asylpolitik gilt. Doch die Appelle bleiben weitgehend ungehört. 

Deshalb hat die GKF mit einer Unterschriftenliste den Rücktritt des Bundesinnenminister Seehofer gefordert und eine Untersuchung der Flüchtlingspolitik der EU vor dem Europäischen Gerichtshof wegen Verletzung der Menschlichkeit und des Menschenrechtes auf Asyl.

Deutschland hat die EU-Ratspräsidentschaft zur Zeit inne. Die Flüchtlingspolitik der EU ist eine Schande für Europa zumal auch das Flüchtlingslager Kara Tepe in der Verantwortung der EU steht und auch die Präsidentin der EU-Kommission Frau von der Leyen immer wieder Verbesserungen angekündigt, aber nicht realisiert hat.

Zahlreiche Städte in Deutschland bzw. Europa sind bereit umfangreich Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufzunehmen, scheiterten aber bislang am Innenministerium und der EU. 

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) unterstützt vor Ort Flüchtlinge auf Lesbos im neuen Lager KaraTepe (ehem.Moria) in Zusammenarbeit mit dem Solidaritätszentrum One Happy Family (OHF), das in unmittelbarerer Nähe liegt. Von dort werden Lebensmittel, Kleidung, Hygeneartikel und auch PC’s zur Kommunikation geliefert, da das Lager Coronabedingt abgeschirmt ist und die Lebensbedingungen von etwa 9 000 Flüchtlingen unmenschlich sind. Nach wie vor – auch über die Feiertage – und im neuen Jahr leisten die  Mitarbeiter*Innen vor Ort durch konkrete Hilfe einen Beitrag zur Verbesserung der Situation in dem Flüchtlingslager. 

Deshalb bitten wir um Spenden auf das u.a. Konto und um poltische Unterstützung, um die Fluchtursache Krieg zu überwinden:

Spendenkonto: Kreissparkasse Tübingen, IBAN DE 07 64150020 0000 266088, Betreff: “Solidarität mit den Geflüchteten auf Lesbos”. 

Hier kann der Appel “Empört Euch!” mit dem gleichnamigen Lied von Konstantin Wecker abgerufen werden

Gesellschaft Kultur des Friedens, email: info@kulturdesfriedens.dewww.kulturdesfriedens.de

Friedenspolitischer Appell von Konstantin Wecker – Für ein Menschenrecht auf Frieden

Liebe Mitstreiter*Innen, liebe Friedensbewegte,

anbei der Appell “Empört Euch!” der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) zu dem inakzeptablen Widerspruch zwischen einer enormen militärischen Aufrüstung und der unzureichenden Gesundheitsvorsorge, wie sie die Covid -19 – Pandemie in Deutschland und weltweit sichtbar gemacht hat. Die sozial Schwachen sind davon am stärksten betroffen.

Dieser Appell wird nicht nur von Persönlichkeiten und Unterstützer*Innen einer Kultur des Friedens aus dem deutschsprachigen Raum unterzeichnet, 
wie z.B. dem Musiker Konstantin Wecker, dem Journalisten und Autor Dr. Franz Alt, dem Rüstungsexperten Jürgen Grässlin, Sue Dürr (München), sondern wird auch unterstützt von internationalen Persönlichkeiten wie dem griechischen Komponisten Mikis Theodorakis, dem ehemaligen Generaldirektor der UNESCO Federico Mayor (Madrid) u.a.

Dieser Appell geht an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, bundespraesidialamt@bpra.bund.de, die Bundesregierung, Kanzlerin Frau Angela Merkel (CDU), bk01@bk.bund.de, Vizekanzler Olaf Scholz (SPD), poststelle@bmf.bund.de,  Außenminister Heiko Maas (SPD)  heiko.maas@bundestag.de  und Abgeordnete des Bundestages, die in dieser Woche noch einmal zu Plenarsitzungen in Berlin zusammenkommen.

Wir bitten Euch den Appell an die oben genannten Personen, siehe emailadresse und an Interessierte zur Verbreitung weiterzuleiten.

Ein auf den Appell “Empört Euch ” bezogenes Schreiben geht auch an den UN-Generalsekretär Antonio Guterres, der am Freitag, 18.12. 2020, im Bundestag anlässlich – 75 Jahre UN – auch zu den aktuellen Herausforderungen sprechen wird. Er hat ja schon zu Beginn der Pandemie einen weltweiten Waffenstillstand gefordert.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens hat dem damaligen UN-Chef Kofi Annan 2003 bei seinem “Weltethosbesuch” in Tübingen zehntausende 
Unterschriften für ein “Menschenrecht auf Frieden” persönlich überreicht. Inzwischen steht diese Forderung auf der Agenda der Vereinten Nationen und soll zusammen mit den friedensbewegten Menschen auch mit Hilfe des UN-Generalsekretärs Guterres zu einer Politik der Abrüstung in – und außerhalb der Parlamente führen.

Der Aufruf “Empört Euch” kann mit dem gleichnamigen Lied des Komponisten Konstantin Wecker verbreitet und unter dem Link https://youtu.be/499E3qFas-g aufgerufen werden.

Wir wünschen Euch allen Frieden und eine gute Gesundheit !
Henning Zierock und Konstantin Wecker
Gesellschaft Kultur des Friedens

Internationaler Tag der Menschenrechte

Menschenkette für Menschenrechte, 18.00 Uhr, Tübingen, Zinserdreieck

Am 10. Dezember 1948 wurde in New York von der UNO die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Seitdem wird dieser Tag weltweit als Internationaler Tag der Menschenrechte gefeiert. Die Gesellschaft Kultur des Friedens organisiert und beteiligt sich seit vielen Jahren an Veranstaltungen und Aktionen zu aktuellen Herausforderungen auch am Internationalen Menschenrechtstag.

Dieses Jahr führen in Tübingen zahlreiche Initiativen, Vereine und Organisationen eine gemeinsame Menschenkette für Menschenrechte am Donnerstag, 10.12. durch.
Treffpunkt ist das Zinserdreieck (verkehrsberuhigte Zone) um 18.00 Dort gibt es verschiedene Redebeiträge zum gesamten Spektrum der Menschenrechte.
Anschließend gibt es eine Menschenkette entlang der Neckarbrücke.
Kontakt: bleiberecht@mtmedia.org

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) fordert seit vielen Jahren das Menschenrecht auf Frieden , weil es die Grundlage für das friedliche und solidarische Zusammenleben der Menschen und Völker ist. “Alle die Kriege propagieren, finanzieren, unterstützen und durchführen müssen zur Verantwortung gezogen werden so Henning Zierock von der GKF, “und nicht diejenigen die sie aufdecken, wie Julian Assange, der in Untersuchungshaft in London sitzt. ” Wir werden auf den Kundgebungen auch weiterhin fordern Abrüsten, US-Kommandozentralen AFRICOM/EUCOM in Stuttgart schließen, weil diese zur Fluchtursache Krieg beiträgt. Die Stadt Stuttgart soll besser den Flüchtlingen einen Sicheren Hafen geben.

“Freiheit für Julian Assange – Pressefreiheit verteidigen!”

“Freiheit für Julian Assange” Kundgebung am 6. Dezember 2020, um 14 Uhr auf dem Schlossplatz Stuttgart.
Link zur Kundgebung am Sonntag, den 6.12.2020
https://www.youtube.com/watch?v=uDD77Z9agEM&feature=youtu.be

Bitte teilen Sie den Link und veröffentlichen ihn ggfalls auf Ihrer website.
Rettet Julian Assange Leben! Stuttgarter Friedenspreisträger 2020 Julian Assanges Lebensuhr tickt – am 04.01.2021 wird das Urteil über seine drohende Auslieferung an die USA in London gefällt. Von Stuttgart aus rufen zu einer weltweiten Kundgebung auf:
Die AnStifter, Die bundesweite Mahnwachen für Julian Assange (freeassange.eu./Free Assange Committee Germany),Reporter ohne Grenzen, Deutsche Journalistinnen und
Journalisten Union, Gesellschaft Kultur des Friedens, pax christi, Chaos Computer Club Stuttgart ,Amnesty International Stuttgart, EcolLeaks, ” Kunstaktion ” Anything to say “

“Abrüsten statt Aufrüsten”

Bundesweiter Aktionstag 5. Dezember 2020, ABRÜSTEN STATT AUFRÜSTEN! NEUE ENTSPANNUNGSPOLITIK JETZT!I

Am Samstag, 5. Dezember 2020, 13.30 Uhr, Marktplatz Stuttgart, KUNDGEBUNG mit Jürgen Wagner (Informationsstelle Militarisierung Tübingen), Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens)Sidar Carman (ver.di Bezirk Stuttgart) Ekkehard Rössle Duo (am Saxophon und an den Drums)
Informationen zum Bundesweiten Aktionstag, https://abruesten.jetzt/

Zum Aktionstag gibt es ein Bündnis von Friedens -und Flüchtlingsbewegung zur Solidarität mit Geflüchteten am Samstag 5.12. um 15 Uhr, Tübinger Platanenallee
mit anschließenden Demonstration “Moria ist nicht vergessen. Evakuiert die Flüchtlingscamps”. Redebeiträge u.a. von Kultur des Friedens und Antikriegsbündnis Tübingen, insbesondere über den Zusammenhang von Aufrüstung, Militarisierung und Fluchtursache Krieg.

Solidarität mit der von Gewalt, Tod und Krieg bedrohten Bevölkerung in Afghanistan

Pressemeldung, 19.11.2020

Solidarität mit der von Gewalt, Tod und Krieg bedrohten Bevölkerung in AfghanistanKeine Abschiebung der Flüchtlinge in Krisen-und Kriegsgebiete. Aufnahme der Flüchtlinge aus den griechischen Flüchtlingslagern.

Trotz der “Friedensverhandlungen” zwischen USA und den Taliban gibt es täglich Anschläge auf die Zivilbevölkerung in Afghanistan mit zahlreichen Toten wie jüngst bei den Bombenatentaten in den dortigen Universitäten. Deshalb ruft der afghanische Kulturverein in Stuttgart zu einer Kundgebung und Mahnwache unter Einhaltung der Coronaregeln auf :

Samstag 21. 11. 2020 von 13-15 Uhr auf dem Schloßplatz/Herzog-Christoph Denkmal

Die afghanische Regierung und die Internationale Gemeinschaft, (UN, EU und Bundesregierung) ist gefordert für die Sicherheit der Menschen in Afghanistan zu sorgen. Dies betrifft auch die Flüchtlinge, die aus Krisen-und Kriegsgebieten kommen und nicht dorhin zurückgeschickt werden dürfen. Deshalb unterstützt die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) das Anliegen der Kundgebung: Solidarität, Sicherheit und Frieden für die Menschen in Afghanistan.

Redebeiträge u.a. von Said Daud Karimzad (Afghanischer Kulturverein Stuttgart), Jama Maqsudi (Flüchtlingsbetreuer und im Intern. Ausschuss der Stadt Stuttgart ), Henning Zierock (GKF),

Telefonische Schaltung nach Lesbos./Flüchtlingslager Kara Tepe, OHF.

Die GKF engagiert sich seit 2015 auf Lesbos für die Flüchtlinge u.a. in dem Lager “Moria”, das abgebrannt ist und jetzt einige Kilometer in Richtung weiter auf ein ehemaliges

Militärgelände “Kara Tepe” verlegt ist. Nach wie vor sind die Lebensbedingungen unmenschlich weil kaum Duschen, Toiletten, Wasser, Stromausfall, schlechtes Essen, keine ausreichende medizinische Vervorgung vorhanden ist, obwohl die EU und die griechische Regierung versprochen haben die Lebensbedingungen zu verbessern.

Ganz in der Nähe von Kara Tepe befindet sich das Solidaritätsprojekt “One Happy Family ” (OHF), in dem zahlreiche Flüchtlinge sich treffen und sich in verschiedene Bereichen ausbilden.

Die GKF unterstützt dort Kulturprojekte die auch von zahlreichen afghanischen Flüchtlingen genützt wurden und jetzt in der Coronasituation auch werden und ihnen auch etwas menschliche Würde gibt.

Zahlreiche Flüchtlingsorganisationen forden deshalb keine Abschiebungen in Krisen und Kriegsgebiete u.a. der gefährdeten afghanischen Flüchtlinge weder von Baden-Württemberg aus- noch aus den griechischen Flüchtlingsllagern, sondern die versprochene Aufnahme der Flüchtlinge ( Sicherer Hafen) , die auch von der Stadt Stuttgart im Gemeinderat beschlossen – aber bislang nicht umgesetzt wurde.

Die Zeit drängt und der Winter wird die Situation in den Flüchtlingslagen weiter verschärfen.

Gesellschaft Kultur des Friedens, email: info@kulturdesfriedens.de. Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17

“Kein Moria 2.0! – Wir haben Platz ” Kundgebung in Stuttgart 19.9. 2020

“Moria brennt – Europa sind wir alle” Kundgebung zur Solidarität mit den geflüchteten Menschen in Moria.

am Samstag 19. September, 16 Uhr, Mahnmal gegen Krieg und Faschismus am Stauffenbergplatz Stuttgart.

Die Teilnehmer/Innen der Kundgebung/Mahnwache forderten am Sa 19.9. in Stuttgart am Mahnmal die sofortige Evakuierung der Flüchtlinge aus dem abgebrannten Lager Moria/Lesbos. “Wir haben Platz – auch in Stuttgart”! Die RednerInnen schilderten die aktuellen Situation auf Lesbos aus eigener Anschauung vor Ort u.a. die VertreterInnen der Seebrücke Stuttgart Sarah Blies, Ute Wolfangel, Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens, GKF) Markus Groda (Seenotrettung) und Heike Hänsel (MdB).
Scharf kritisiert wurde die EU-Flüchtlingspolitik, die nicht Fluchtursachen bekämpfen würde, sondern die Flüchtlinge.

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Antikriegstag 1. September 2020

Erklärung der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) zum Antikriegstag:

Die GKF fordert von der Bundesregierung die Waffenexporte in Krisen- und Kriegsgebiete zu stoppen und tritt für ein „Menschenrecht auf Frieden“ einDer Überfall auf Polen am 1. September 1939 war der Auftakt zum Zweiten Weltkrieg, der Europa verwüstete, in Asien, Nordafrika, auf dem Mittelmeer, im Atlantik und im Pazifik tobte und mehr als 55 Millionen Menschen das Leben kostete, darunter auch 6 Millionen Juden Europas. Die Lehren aus dieser Geschichte gelten bis heute: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus.Wir erleben auch 81 Jahre nach Beginn des 2.Weltkrieges eine Zunahme an kriegerischen Auseinandersetzungen wie in Syrien, Libyen, Irak, Afghanistan, Jemen. Mehr als 70 Millionen Menschen sind auf der Flucht – viele davon sind Opfer von Kriegen, befeuert von Rüstungsexporten, Kriegseinsätzen, Regime-Change-Politik – durch Aufrüstung auch von NATO-Staaten wie Deutschland.Mitglieder der GKF waren Zeuge der zugespitzten Lage zwischen der Türkei und Griechenland von der griechischen Insel Lesbos aus, in der Nähe der türkischen Festlandes. Die GKF warnt vor einer Kriegsgefahr im Mittelmeer und fordert die Bundesregierung auf das völkerrechtswidrige Agieren der Türkei eindeutig zu verurteilen. Zudem müssten alle Rüstungsexporte in die Türkei, beendet werden, um glaubhaft in diesem Konflikt vermitteln zu können. Die GKF fordert anlässlich des Antikriegstages von der die Bundesregierung, militärische Aufrüstung zu stoppen, Waffenexporte zu unterbinden, den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen zu unterzeichnen und die militärischen Standorte der US-Drohnenkriegsführung wie Ramstein und US-AFRICOM in Stuttgart zu schließen.

„Die Menschheit von der Geißel des Krieges zu befreien, ist auch die Lehre aus dem 2. Weltkrieg und in der UN-Charta festgehalten. Die von UN-Generalsekretär Guterres geforderte globale Waffenruhe anlässlich der weltweiten Corona-Krise muss endlich umgesetzt werden und statt in militärische Aufrüstungin eine globale Gesundheitsvorsorge investiert werden. Die GKF setzt sich seit langem für ein “Menschenrecht auf Frieden” ein. “Kriege müssen illegal werden und alle, die Kriege vorbereiten,sie herbeischreiben, sie finanzieren und durchführen müssen zur Verantwortung gezogen werden“, fordert der Vorsitzende der GKF, Henning Zierock anlässlich des Antikriegstages.

Mikis Theodorakis wird 95

Chronia polla Mikis Theodorakis – herzlichen Glückwunsch zum 95. Geburtstag! Mikis Theodorakis wird heute abend mit einer Konzertveranstaltung in Athen geehrt. Theodorakis hat auch in Stuttgart/Tübingen nachhaltige Spuren hinterlassen, z.B. mit der deutschen Uraufführung des Canto General (1977), der Gründung des Theodorakis-Chores (1980) und der Gesellschaft Kultur des Friedens, GKF, (1988) in Tübingen und Konzerte zum 50. Jahrestag des Kriegsendes (1995) in der Music Hall Stuttgart, und zuletzt dieses Jahr in der Liederhalle (30.1. 2020) mit seiner Hauptinterpretin Maria Farantouri.

Der Musiker Konstantin Wecker ist ein Unterstützer und Botschafter der Kultur des Friedens. In den Zeiten der Friedensbewegung in den 80er Jahren wurden von Tübingen ausgehend in vielen Städten Theodorakis-Chöre gegründet und daraus ist dann mit Unterstützung von Theodorakis die Gesellschaft Kultur des Friedens entstanden mit dem 1. Internationalen Kongress am 8.Mai 1988 in Tübingen.

Die Musik von Theodorakis hat die GKF zu vielen historischen und politischen Brennpunkten geführt, wie z.B. nach Mauthausen, Irak ,Iran, Ägypten, Israel, Palästina, nach Lateinamerika (Chile, Kolumbien, Cuba etc), Türkei, Griechenland und in die Flüchtlingslager auf Lesbos, wo sie Musikschulen unter der Schirmträgerschaft von Mikis Theodorakis gegründet und Konzerte mit seinen Liedern gegeben haben.

Seine mehr als 1000 Lieder, Sinfonien, Filmmusik, Opern etc. waren und sind immer auch Hoffnungträger, manchmal “Überlebensmittel” und auch ein Fest des Lebens, so wie seine Filmmusik den legendären Syrtaki -Tanz in dem” Film “Alexis Zorbas” mit Anthony Quinn geprägt hat.

An der Konzertveranstaltung zu seinem Geburtstag am 29.Juli in Athen nehmen Mitglieder der GKF teil, die anschließend auch Flüchtlingslager in Griechenland besuchen und das Solidaritätsprojekt One Happy Family OHF auf Lesbos unterstützen.

Die GKF organisiert dort auch Konzerte von Flüchtlingen u.a. mit Musik von Mikis Theodorakis in verschiedenen Sprachen – als Brücke und Begegnung mit verschiedenen Kulturen.

Die Musik von Mikis ist Teil eines weltweiten Kulturerbes geworden und lebt durch seine Präsenz, vor allem durch das Singen seiner Lieder. Anbei ein Foto von Mikis Theodorakis in seiner Athener Wohnung mit Henning Zierock, dem Leiter des Theodorakis-Chors und der Gesellschaft Kultur des Friedens, den mehr als 40 Jahre Zusammenarbeit und enge Freundschaft mit dem Komponisten und Mitgründer der GKF verbindet.