Kundgebung, Sa 8. Februar 2020, 12 Uhr Holzmarkt Tübingen – „Für das Menschenrecht auf Leben und die Unversehrtheit für Geflüchtete“

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) und die Seebrücke Tübingen
rufen auf zu einer Kundgebung, Sa 8. Februar 2020, 12 Uhr Holzmarkt Tübingen

„Für das Menschenrecht auf Leben und die Unversehrtheit für Geflüchtete“
im Rahmen des Aktionstages der Seebrücke mit Redebeiträgen von
Menschenrechtsgruppen und Flüchtlingsinitiativen.

Bundesweite Solidaritätsaktion, Sichere Häfen für die Menschen in den
Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln. „Unbegleitete minderjährige Geflüchtete nach Deutschland/Europa evakuieren“

Mit Infostand für Unterschriften an die Bundesregierung und EU,
Ministerpräsident Ba-Wü, Winfried Kretschmann, Gemeinderat Tübingen…
und weitere aktuelle Anliegen. Die Tübinger Bundestagsabgeordneten, Landtagsabgeordnete, Gemeinderäte sind zu der Kundgebung eingeladen um Stellung zu beziehen.

Es gibt eine telefonischer Liveschaltung zu den betroffenen geflüchteten
Jugendlichen in das Lager Moria/Lesbos, wo es seit Montag zu Aufständen
der Flüchtlinge wegen der dramatischen Situation dort kommt.
Im Anschluss an die Kundgebung werden Schreiben an die Bundesregierung
bei den SPD und CDU- Büros in Tübingen hinterlegt.
Ebenfalls bei den Grünen, die in der Landesregierung Baden-Württemberg
Verantwortung tragen.

Gesellschaft Kultur des Friedens, email: info@kulturdesfriedens.de,
www.kulturdesfriedens.de
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Offener Brief mit Unterschriftenliste

An die EU-Kommission Frau Ursula von der Leyen
An Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel
An den Ministerpräsidenten von Ba-Wü Herrn Winfried Kretschmann
An die Tübinger Bundestagsabgeordnete, Frau Annette Widmann – Mautz, Frau Heike Hänsel, Herrn Martin Rosemannn, Herrn Chris Kühn,
Landtag von Ba-Wü, Herrn Daniel Lede-Abal
An den Tübinger Gemeinderat

Liebe Entscheidungsträger/Innen, liebe Abgeordnete,

hiermit möchte ich Sie auf den bundesweiten Aktionstag der Seebrücke am Samstag, 8.2. 2020 aufmerksam machen mit der Forderung Sichere Häfen für die Menschen in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln zu gewährleisten und „unbegleitete minderjährige Geflüchtete nach Europa/Deutschland zu evakuieren“

Die Zuständigkeit zwischen EU, Griechischer Regierung, Bundesregierung, Land und Kommune wird hin- und hergeschoben. Es geht aber darum, die Kette der Verantwortung zu schließen, damit gefährdete Jugendliche aus den Flüchtlingslagern eine Zukunft haben. Dazu haben sich zahlreiche Städte durch einen Gemeinderatsbeschluss zu der Aktion „Aktion Sichere Häfen“ bereit erklärt. Zuständigkeit und Handlungsfähigkeit müssen jetzt wirksam werden. Es wäre gut, wenn Sie Ihre Sicht und politische Verantwortung einbringen könnten, damit Humanität und Menschenrechte sich durchsetzen. Deshalb bitte ich Sie um eine Rückmeldung. Wegschauen, Aussitzen und Ignorieren sind keine Haltung. Deshalb bitte ich Sie um eine Rückmeldung.

Wir fordern eine „Evakuierung unbegleiteter minderjährige Geflüchtete nach Europa/Deutschland “ Siehe Unterschriftenliste.

Gesellschaft Kultur des Friedens, Am Lustnauer Tor 4, 72074 Tübingen, email: info@kulturdesfriedens.de, www. kulturdesfriedens.de

Konzert Liederhalle Stuttgart – „Der Schwur von Mauthausen“ : DIE WELT DES FREIEN MENSCHEN

Chorprojekt: MAUTHAUSEN-KANTATE von Mikis Theodorakis/Jakobos Kambanelis mit der griechischen Sägerin Maria Farantouri, 100 Sänger/Innen des Uhland-Gymnasium Tübingen und dem Theodorakis Chor Stuttgart/Tübingen.

„MAUTHAUSEN CANTATA and other songs of humanity“ am Donnerstag, 30. Januar 2020, 20:00 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart anlässlich des 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager und des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Der Theodorakis Chor Tübingen/Stuttgart hat seit seiner Gründung vor 40 Jahren die Kantate Mauthausen des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis und des Dichters Jakobos Kambanelis bei verschiedenen Anlässen in zahlreichen Ländern aufgeführt, u.a. im ehem. Konzentrationslager Mauthausen (1988) vor 20 000 Angehörigen der Überlebenden und in der Music-Hall Stuttgart (1995) mit Mikis Theodorakis und Maria Farantouri.

Am 8.Mai 2018 fand zusammen mit dem Chor des Uhland-Gymnasiums (UG) ein generationsübergreifendes Konzert mit der Mauthausen-Kantate und  Konstantin Wecker als Solisten in der Stiftskirche Tübingen statt.

Nun werden in einem Chorprojekt wieder in Zusammenarbeit mit  Schüler/Innen des UG und der griechischen Sängerin Maria Farantouri die Lieder aus der Mauthausen-Kantate mehrsprachig und generationsübergreifend am 30. Januar 2020, um 20.00h, in der Stuttgarter Liederhalle aufgeführt. Durch die aktive Beteiligung der SchülerInnen an der Aufführung soll auch die Auseinandersetzung mit  unserer Geschichte gefördert werden, am Jahrestag der Machtergreifung Hitlers und angesichts der aktuellen Zunahme an Ausgrenzung, Gewalt, Antisemitismus und Rassismus.

Mit dem Konzert werden Musikschulen in den Flüchtlingslagern auf Lesbos u.a. in Moria unterstützt, die den Flüchtlingen, darunter viele gefährdete Jugendliche, eine persönliche Entwicklung, Humanität und Solidarität gibt. Dort werden auch Lieder der Mauthausenkantate in verschiedenen Sprachen unter schwierigen Bedingungen einstudiert und aufgeführt.

Wir bitten um Weitergabe der Informationen an Interessierte. Konzertkarten beim Ticketservice der Liederhalle

Mit freundlichen Grüßen,

Henning Zierock, Gesellschaft Kultur des Friedens, Theodorakis Chor

Kontakt: info@kulturdesfriedens.de

Pressemitteilung, 23.12. 2019

Grünen-Chef Robert Habeck hat die Aufnahme Tausender Kinder aus überfüllten griechischen Flüchtlingslagern gefordert. Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) unterstützt diese und fordert von der Kanzlerin Merkel, der grün/schwarzen Landes-Regierung in Ba-Wü und den grünen Bürgermeistern in Tübingen und Stuttgart Taten folgen zu lassen.

Auf dem Migrationsgipfel in Genf haben sich die europäischen Außenminister kürzlich zu der katastrophalen Situation der Flüchtlinge geäußert, die sie mit ihrer nationalen unsolidarischen Politik mit zu verantworten haben. Das Flüchtlingsthema war am Mittwoch bei der Fragestunde mit Kanzlerin Merkel im Bundestag ein aktuelles Thema.
Der Vorsitzende der GKF, Henning Zierock, der kürzlich in dem überfüllten Lager Moria war, hat ihr den Brief (im Anhang) übergeben und die dramatische Situation auf Lesbos angesprochen. Sie zeigte sich betroffen und weiß um die katastrophale Lage dort. Kanzlerin Merkel will – sagte sie – die Forderungen überprüfen. „Es gehe um das Leben und die Unversehrtheit von gefährdeten Jugendlichen. Die vielbeschworene Wertegemeinschaft in Europa müsse konkret gelebt werden“, so Zierock an die Kanzlerin gerichtet. Leider habe auch die grün-schwarze Landesregierung (Winfried Kretschmann), in Baden- Württemberg, sowie die Oberbürgermeister von Tübingen (Boris Palmer) und  Stuttgart (Fritz Kuhn) mit den Gemeindräten bislang keine proaktive Haltung gezeigt, so die GKF in einem Schreiben an Grünen-Chef Robert Habeck, die diese Forderung durch verschiedene Aktionen wie Unterschriften, Kundgebungen mit Liveschaltungen nach Lesbos etc. aktuell unterstützt hat. Diese Widersprüche in der eigenen Partei müssten produktiv gemacht werden, um eine Solidaritätsbrücke in die Flüchtlingslager nach Griechenland zu bauen. Um gefährdete Kinder und Jugendliche jetzt aus den Flüchtlingslager zu holen müssten alle politischen Ebenen von Bund, Land und Kommunen zusammenwirken.

Die GKF ist seit der großen Fluchtbewegung 2015 nach Lesbos mit zahlreichen Initiativen und Projekten auch in den Flüchtlingslagern dort aktiv, u.a .in Moria und dem Kulturzentrum “ One Happy Family“, mit einem Ausbildungzentrum für Flüchtlinge. Siehe Anhang.

Die GKF bittet um Berichterstattung und Unterstützung dieses Projektes, das den Geflüchteten auch Hoffnung und Würde gibt und einen Beitrag zur Überwindung von Gewalt und Hoffnungslosigkeit – für die Entwicklung einer Kultur des Friedens ist.

Gesellschaft Kultur des Friedens, info@kulturdesfriedens.de

offener Brief an Merkel 18.12.19_GKF

Versammlung, Holzmarkt Sa 21.12. um 12 Uhr Solidaritätsaktion Flüchtlingslager Lesbos,

Liebe Mitstreiter/Innen,

offensichtlich gab es im Tübinger Gemeinderat keine Verständigung/Ansprache – aus rein formalen Gründen – zu der winterlichen Notlage in den griechischen Flüchtlingslagern auf Lesbos. Die Gemeinderatsregeln lassen das wohl nicht zu. Die Gemeinderäte und OB verhalten sich also regelkonform –  aber auch den humanitären Herausforderungen  angemessen?

Die Erklärung Tübingen als “ sicherer Hafen anzuerkennen..“ bleibt somit ein Stück Papier – ohne es mit Leben zu füllen. Deshalb hat die Gesellschaft Kultur des Friedens eine Versammlung am Sa, 21.12.2019 von 12-13 Uhr auf dem Holzmarkt Tübingen angemeldet und wird über die aktuelle Lage in Lesbos mit einer telefonischen Schaltung dorthin informieren. Es werden jetzt Unterschriften zu dem Brief an die Gemeinderäte und an die Kanzlerin Merkel gesammelt.

Wir beteiligen uns auch jetzt an einem Hilfstransport in das Flüchtlingslager in sowie außerhalb Moria und informieren und sammeln auch für das Solidaritätsprojekt.  Siehe Information im Anhang.

Wir haben jetzt eine sehr Not-wendige zusätzlich Musikschule in dem riesigen Zeltlager Moria/Lesbos mit 3000 Flüchtlingen dieser Tage aufgebaut. Es gibt dort einen enormen Bedarf an Ausbildung und Betreuung.

Es geht um das Leben und die Unversehrtheit von gefährdeten Jugendlichen.
Die Kommunen, wie etwa Tübingen oder wie in Rottenburg schon realisiert, können einen Beitrag leisten und ein Beispiel für andere Gemeinden geben. Die viel beschworene Wertegemeinschaft in Europa muss gelebt werden.

Mit freundlichen Grüßen, Henning Zierock, Gesellschaft Kultur des Friedens

Gesellschaft Kultur des Friedens, info@kulturdesfriedens.de

 

Internationaler Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2019 / Aufruf und Infos

Liebe Mitstreiter/innen für die Durchsetzung der Menschenrechte,
am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Mehr als 70 Jahre danach sind wir immer noch weit entfernt von der Verwirklichung aller Menschenrechte. Das „Recht auf Leben“ wird in Kriegszeiten außer Kraft gesetzt und muss durch die Anerkennung eines „Menschenrechts auf Frieden“ durchgesetzt werden: KRIEGE MÜSSEN ILLEGAL WERDEN! WhistleblowerInnen, Menschen die zum Beispiel Kriegsverbrechen öffentlich gemacht haben, werden verfolgt – nicht die Verursacher. Die Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
Deshalb rufen wir auf zu Kundgebungen am Internationalen Tag der Menschenrechte!
An diesem Tag gibt es in zahlreichen Städten Veranstaltungen, u.a. in Berlin, Stuttgart und Tübingen, die von der Gesellschaft Kultur des Friedens in Zusammenarbeit mit Friedens-und Menschenrechtsgruppen organisiert werden.  „Für ein Menschenrecht auf Frieden – Solidarität mit den Whistleblower/innen Assange, Manning, Snowden“ ist das Thema von Kundgebungen , die zur gleichen Zeit um 17 Uhr an zentralen Orten
stattfinden, wie am Brandenburger Tor (Berlin), Stauffenbergplatz (Stuttgart) und Holzmarkt (Tübingen).
Wikileaks-Gründer Julian Assange sitzt in einem Hochsicherheitsgefängnis in London und befürchtet eine Abschiebung in die USA mit einer drohenden Haftstrafe von 175 Jahren oder sogar Todesstrafe. Eine Gerichtsverhandlung dazu gibt es Ende Februar 2020 in London. Zahlreiche Ärzte warnen davor, dass er gesundheitlich die Situation nicht überleben könnte. Eine telefonische Botschaft zu dem Vater von Assage ist vorgesehen.
Mit freundlichen Grüßen, Henning Zierock, GKF

Interessierte, die am Internationalen Tag der Menschenrechte mitwirken möchten, melden sich bitte bei der Kontaktadresse per email: info@kulturdesfriedens, um eine Übersicht der Aktivitäten zu haben.

Aktuelle Informationen anlässlich des Internationaler Tages der Menschenrechte, 10. Dezember 2019,

Wir erleben eine dramatische Zunahme von kriegerischen Auseinandersetzungen wie z.B. in Syrien, Irak, Jemen, Afghanistan. Mehr als 70 Millionen Flüchtlinge  sind Opfer von Kriegen und Krisen, viele darunter befeuert durch Rüstungsexporte, militärischen Interventionen, Regimechangepolitik. Eine Militarisierung der Außenpolitik soll durch enorme Aufrüstungspläne – auch der NATO-Staaten, vorangetrieben werden, wie dies jetzt  beim 70. Jubiläum der NATO in London zum Ausdruck kam.

Die Volksrepublik China wurde als militärischer Konkurrent ausfindig gemacht, die es neben Russland einzuhegen gilt. In Europa wird im Frühjahr 2020 die NATO mit einer Testmobilmachung gegen Russland den „Ernstfall“ proben. Demnach werden die USA und ihre Verbündeten in Europa mit dem Manöver „Defender 2020“ die militärische Infrastruktur, Kommandostrukturen und Nachschubrouten prüfen, die sie im Laufe der vergangenen Jahre in Osteuropa aufgebaut haben. Wie in einem etwaigen heißen Krieg mit Russland werden in der Übung US-Truppen über den Atlantik nach Europa transportiert, um weiter in Richtung auf die russische Grenze vorzudringen. Die Bundesregierung leistet zu der Maßnahme, die Europa weiter militarisiert und die Spannungen noch stärker anheizt, tatkräftige Beihilfe, indem sie Deutschland gezielt als Dreh- und Angelpunkt der Kriegslogistik ausbaut. Bis zu 20.000 US-Soldaten plus Panzer und weiteres Gerät werden ab Anfang 2020 durch Deutschland nach Polen und in die Baltischen Staaten verlegt werden. Das US-EUCOM, NATO- standort-Ulm, Ramstein und weitere militärische Standorte in Deutschland sollen eine tragende Rolle in der gesamten Koordinierung spielen.

Kontakt: email: info@kulturdesfriedens.de, www.kulturdesfriedens.de

US-Militär ist einer der größten Klimasünder in der Geschichte / Studie über den Zusammenhang von Krieg und Klimazerstörung

Der Weltklimarat erwartet bis 2050 mehr als 150 Millionen Klimaflüchtlinge.
Deshalb wurden bei der Friedensstadt Tübingen 2019  Projekte einer kommunalen Friedenspolitik in Zusammenarbeit u.a. mit DGB und Fridays for Future (FFF) angeregt, durch lokale/internationale Netzwerke  wie z.B eine Intensivierung der thematischen Zusammenarbeit zwischen den Parterstädten Tübingens mit Villa El Salvador(Peru) und FFF (Umwelt/Klima) , Perugia(Italien)  mit Friedensinitiativen und Durham (England) mit der UNI Tübingen in Bezug auf wissenschaftliche Studien über US-Militär  und Klimazerstörung.

Auszug:

Für die globalen logistischen Lieferketten produziert das US-Militär so
viele Emissionen wie Schweden oder Dänemark. Das US-Militär ist einer der größten Klimasünder in der Geschichte, verbraucht mehr flüssige Kraftstoffe und emittiert mehr Kohlenstoff als die meisten Länder, belegt eine neue Studie von Wissenschaftlern der
Durham University und der Lancaster University, die von der Royal
Geographical Society in Großbritannien veröffentlicht wurde.

Die neue Studie ermittelt die Auswirkungen des US-Militärs auf den
Klimawandel durch eine kritische Analyse ihrer globalen logistischen
Lieferketten. Um die globale Einsatzfähigkeit aufrecht zu erhalten,
benötigen die Streitkräfte ein ausgedehntes Netzwerk an
Containerschiffen, Lastkraftwagen und Frachtflugzeugen, um so ihre
Niederlassungen und Operationen überall in der Welt mit all jenem zu
versorgen, was vor Ort benötigt wird, von Bomben über humanitäre Hilfe
bis hin zu Treibstoffen.

„Unsere Forschung zeigt durch die Analyse der Lieferketten, dass das
US-Militär ein wesentlicher Akteur beim Klimawandel ist“, sagt Oliver
Belcher von der Durham University. Die Ergebnisse zeigen den enormen
CO2-Fußabdruck des US-Militärs und dessen wesentlichen Einfluss auf den
Klimawandel.

Das US-Militär – einer der größten Klimasünder in der Welt

https://www.heise.de/tp/features/Das-US-Militaer-einer-der-groessten-Klimasuender-in-der-Welt-4455925.html

CO2-Fußabdruck des US-Militärs riesig

https://orf.at/stories/3128002/

Die komplexe Logistik, Kriegsführung und die damit verbundene riesige Infrastruktur – mit treibstoffintensiver Fortbewegung in der Luft, auf dem Boden und auf dem Wasser – führen zu einem enormen CO2-Fußabdruck des US-Militärs. Laut einer aktuellen britischen Studie reiht sich das US-Militär bei der Größenordnung seiner CO2-Emissionen unter die 50 Länder mit dem höchsten CO2-Ausstoß – noch vor Staaten wie Portugal und Peru.

Verhindern wir eine neue Rüstungsspirale und die Klimazerstörung !
Stoppen wir einen neuen Krieg am Golf !
Klima schützen, Aufstehen für den Frieden und Fluchtursachen überwinden.

Bericht aus Lesbos

Die Gesellschaft Kultur des Friedens grüsst die Teilnehmer/Innen der
Antikriegskundgebungen in Tübingen und Stuttgart aus Griechenland.

Mitglieder GKF sind zur Zeit auf der Insel Lesbos zur Unterstützung von
Solidaritätsprojekten für Flüchtlinge u.a.mit einer Musikschule in „One
Happy Family“, einer “ Friedensschule“ mit zahlreichen kulturellen
Aktivitäten, zu der täglich viele hunderte Flüchtlinge kommen. Dieses
Gelände ist ein Treffpunkt von Flüchtlingen aus allen Kontinenten,
vor allem aus Kriegsgebieten wie Afghanistan, Syrien, Irak
und zahlreichen afrikanischen Ländern und liegt bei Mytilini zwischen
den Flüchtlingslagern Moria und Kara Tepe.

Es ist ein Zentrum der Kultur und Solidarität für und von Flüchtlingen in dem die GKF u.a. mit Finanzierung von Musikinstrumenten, Gitarrenunterricht, Konzerten einen
Beitrag zur Entwicklung der Persönlichkeit und kulturellen Verständigung
der Flüchtlinge zu leisten versucht. Die Lebensbedingungen in dem Flüchtlingslager Moria ( EU- Hotspott) ist durch extreme Überbelegung (aktuell ca.10 000, geplant für 3000 Personen) unmenschlich.

Täglich kommen im Schnitt mehr als 100 Flüchtlinge nach Lesbos aus der Türkei.
Heute morgen kamen 14 Boote mit 650 Flüchtlingen in Lesbos an, die nach
wie vor ihr Leben bei der Überfahrt riskieren.

Mitglieder der GKF nahmen am Samstag, 24. August 2019 in Mytilini, der
Hauptstadt von Lesbos an verschiedenen Gedenkfeierlichkeiten für die  am
11. Juni 2019 – 7 Flüchtlinge aus Kongo und Kamerun(2 Kinder und 5
Erwachsene) teil, die vor Lesbos aus der Türkei kommend ertrunken
sind.Zwei Tote konnten erst jetzt in Anwesenheit der Angehörigen
beigesetzt werden. Die toten Flüchtlinge sind auch eine Mahnung an die
verantwortliche Politik, die sich zur gleichen Zeit in Form der G7
Staaten in Biarritz/Südfrankreich tagten.

Die GKF fordert anlässlich des G7 Treffen von der Bundesregierung eine
Politik, die Fluchtursachen, wie wachsende Ungleichheit, Waffenexporte,
kriegerischen Interventionen und Klimazerstörung überwindet und nicht
die Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken lässt. Mitglieder der GKF trafen
auf Lesbos in Sikamnia die Besatzung von „Mare Liberum „, des deutschen
Schiffes (Berlin), die Menschenrechtsbeobachtungen in der Ägäis
durchführt, um einen Beitrag zur Lebensrettung auf der
Fluchtroutezwischen Türkei und Griechenland zu leisten, auf der auch
nach dem „EU-Türkei Deal “ zahlreiche Menschen ihr Leben verlieren. Der
Seawatchbootsführer Philipp Hahn war zuvor im Einsatz im Mittelmeer vor
Italien zusammen mit der Schiffskapitänin Carola Rackete.

Der Weltklimarat erwartet bis 2050 mehr als 150 Millionen Klimaflüchtlinge.

Zur Unterstützung des Kultur des Friedensprojekt auf Lesbos bitten wir um
Unterstützung durch Spenden mit dem Vermerk “ Musikschule für Flüchtlinge“
Bankverbindung: Kreissparkasse Tübingen, IBAN DE 07641 500 200000 266088
Gesellschaft Kultur des Friedens.

Henning Zierock, GKF, z. Z. Griechenland , 31.8.2019

 

Programm und Flyer der Friedensstadtwoche Tübingen / Stuttgart 19. – 21. Juli 2019

Der Flyer sowie das Programm kann hier als pdf runtergeladen werden. Weiterverbreitung erwünscht. >> fs-flyer-seite1-druckdaten-2

Friedensstadtwoche Tübingen/Stuttgart 19.-21. Juli 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

 Schwerpunkte der 11. Friedensstadtwoche in Tübingen/Stuttgart sind die Themen Aufrüstung, Kriege, Klimazerstörung und Fluchtbewegungen. Zu diesen Themen gibt es verschiedene Veranstaltungen, wie das Projekt Friedensparlament, Bürger*Innen Forum auf dem Marktplatz, Aktionen, Konzert, Filmvorführung, Musik und eine Antikriegskundgebung vor der US-Kommandozentrale AFRICOM in Stuttgart-Möhringen mit namhaften Persönlichkeiten wie Andrew Feinstein (London), ehem. Politiker aus Südafrika, Rüstungsforscher und Autor des Film Shadow World, Jürgen Grässlin, (Rüstungsexperte), Franz Alt(Klimaexperte) und VertreterInnen verschiedener Organisationen.

Der Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart Fritz Kuhn wurde bei der Bürgerversammlung in Stuttgart-Möhringen und der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir bei der Auszeichnung seiner  Rede in Tübingen persönlich zur Kundgebung am  AFRICOM eingeladen. Der Bürgermeister der Stadt Palermo, Leoluca Orlando, soll zum Global Town Meeting dazugeschaltet werden.  

Die Friedensstadtwoche wird von der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) in Zusammenarbeit mit verschiedene Initiativen aus dem Bereich Frieden, Menschenrechte, Migration und Flüchtlinge, Umwelt/Klima und soziale Bewegungen organisiert.

Wir bitten um Ankündigung und Berichterstattung.

Der international bekannte Autor Andrew Feinstein(London) nimmt an allen Veranstaltungen in Tübingen/Stuttgart teil und steht bei Interesse nach Absprache für Interviews zur Verfügung. Information und Telefonkontakt anbei.

Mit freundlichen Grüßen, Henning Zierock, (GKF),  Tel.  0172 740 6310

Tübingen

Freitag, 19.Juli, 20Uhr, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz

„Projekt Friedensparlament“

Das Projekt soll Möglichkeiten für eine Vernetzung verschiedener gesellschaftlicher Bewegungen aufzeigen, z.B. bei der Überwindung von Klimazerstörung und Krieg. Darüber diskutieren  u.a. Andrew Feinstein (London, Rüstungsforscher, Autor), Franz Alt (Baden-Baden, Autor, Klimaexperte), Jürgen Grässlin (Freiburg, Rüstungsexperte, Lehrer), Moritz Stiepert (DGB, Region Rtlg/Tübingen) mit AktivistInnen unterschiedlicher Initiativen und dem Publikum über konkrete Handlungsstrategien. Im Anschluss an das Bürgerforum auf dem Tübinger Marktplatz, (16 Uhr) gibt es Fahrtmöglichkeiten zum US-AFRICOM nach Stuttgart.

Samstag, 20. Juli, 12 Uhr – Marktplatz Tübingen

„Bürger*Innen Forum“ – Global Town Meeting

Öffentliche Debatte zu den drängenden aktuellen Themen der lokalen und internationalen Politik, an der sich alle Interessierten beteiligen und Aktionsvorschläge einbringen können. Mit Beiträgen von Franz Alt, Jürgen Grässlin, Andrew Feinstein, Friday for Future (angefragt) Heike Kammer (Lateinamerika, International Peace Brigades), dem „Elektronischen Weltorchester“ (Bernd Köhler, Joachim Romeis) und dem Theodorakis Ensemble.

Im Anschluss an das Bürgerforum auf dem Tübinger Marktplatz, (16 Uhr) gibt es Fahrtmöglichkeiten zum US-AFRICOM nach Stuttgart, Antikriegskundgebung 17 Uhr, Filmdiskussion im Welthaus Stuttgart,19.30

 

Sonntag, 21. Juli, 11.30 Uhr – Kino Arsenal, Hintere Grabenstr. 20, Tübingen

Film-Matinee „Shadow World“

Die geheime Welt des internationalen Waffenhandels, Film nach einem Buch von Andrew Feinstein. Dr. Helmut Lohrer (Vorstand des IPPNW) wird den Film moderieren. Andrew Feinstein wird sich der anschließenden Diskussion stellen.Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen

Weitere Termine im Rahmen der Friedensstadt Tübingen/Stuttgart 2019:

 

Stuttgart

 Kundgebung: Kein Krieg gegen den Iran! – Samstag, 20. Juli, um 17 Uhr, vor US-AFRICOM Stuttgart-Möhringen, Plieninger Str. 28

Kein Krieg gegen den Iran! Aus aktuellem Anlass der Kriegsdrohungen der US-Regierung gegen den Iran wird es auch eine Antikriegskundgebung vor der US-Kommandozentrale AFRICOM vor unserer „Haustüre“ zwischen Tübingen und Stuttgart geben. Keine Kriegsinfrastruktur für einen möglichen US-Militärschlag gegen Iran!

Mit Andrew Feinstein, Heike Hänsel (MdB), Franz Alt, Jürgen Grässlin, Henning Zierock, Friday for Future (Angefr.) und weiteren Redebeiträgen und Musik.

Im Anschluss:

Samstag, 20.Juli, 19.30 Uhr Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, (Globales Klassenzimmer)

Film „Shadow World“ , Die geheime Welt des internationalen Waffenhandels, Film nach einem Buch von Andrew Feinstein (London), der sich der Diskussion stellt.

Gesellschaft Kultur des Friedens, email: info@kulturdesfriedens.de, www.kulturdesfriedens.de

 

weitere Termine in Tübingen

5. Juli – 8. August 2019 – vhs Tübingen, Katharinenstr. 18, EG Ausstellung: „Atomwaffen ächten! Albert Schweitzer und ICAN mahnen“ Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo bis Fr: 8:30 bis 21 Uhr, Wochenende: 9 bis 17 Uhr Veranstaltung der Friedensmahnwache Tübingen, IPPNW, VHS Tübingen 

Friedensstadt Tübingen / Stuttgart – Aktionen und Vorbereitungstreffen

Liebe Friedensbewegte,

die Gefahr einer militärischen Konfrontation seitens der US – Regierung mit dem Iran wächst. Die US Kommandozentralen EUCOM – AFRICOM und Ramstein könnten dabei eine Rolle spielen. Aus diesem Anlass möchte ich Sie/Euch zu einem Vorbereitungstreffen am Mo 1. Juli 2019, 19 Uhr in das Weltcafe am Charlottenplatz 17 einladen, um über die Möglichkeiten der Mitwirkung und Vernetzung verschiedener Bewegungen, anlässlich der angemeldeten Kundgebung/Aktion am Sa 20. Juli 2019 zwischen 17 und 18 Uhr zu beraten. Jürgen Grässlin und Franz Alt sind zuvor bei Veranstaltungen der Friedensstadt Tübingen. Infos anbei

Das „Elektronische Weltorchester“ wird uns musikalisch unterstützen.

Von Stuttgart soll Frieden ausgehen !

„US – Drohnenkriege stoppen – Fluchtursache Krieg überwinden – Für ein Menschenrecht Frieden“ AFRICOM und EUCOM zu einem Friedenszentrum und einer sozial –ökologischen Wohnsiedlung umgestalten. Von den US-Kommandozentralen US-AFRICOM (Stuttgart-Möhringen) und EUCOM (Stuttgart-Vaihingen) werden weltweit Kriegseinsätze durch Drohnen und „gezielte“ Tötungen koordiniert und die Kriegsmanöver der NATO in Europa organisiert. Die Folge sind Elend, Flucht ,Vertreibung und Klimazerstörung.

Interessierte melden sich bitte bei u.a. email-Adresse – auch für das Vorbereitungstreffen. Info bitte an weitere interessierte Mitstreiter/Innen weiterleiten.

Henning Zierock, Gesellschaft Kultur des Friedens. (GKF)

Kontakt: GKF,  info@kulturdesfriedens.de, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17

Friedensstadt Tübingen/Stuttgart, 19./20. Juli 2019

Wir erleben eine dramatische Zuspitzung der Zerstörung unseres Planeten durch eine Politik, die sich vorwiegend an Macht-und Wirtschaftsinteressen orientiert und nicht an den Lebensinteressen der Menschen. Rohstoffausbeutung, Armut, Aufrüstung, Kriege, Klimazerstörung sind die Folgen. Deshalb laden wir im Rahmen der Friedensstadt Tübingen 2019 zu den u.a. Veranstaltungen ein.

Freitag, 19. Juli, 20 Uhr Gemeindehaus Lamm, Marktplatz,  “ Projekt Friedensparlament“ Das Projekt soll Möglichkeiten für eine Vernetzung verschiedener gesellschaftlicher Bewegungen aufzeigen, z.B. bei der Überwindung von Klimazerstörung, Krieg, Armut und Fluchtbewegungen. Darüber diskutieren u.a. Dr. Franz Alt (Autor, Klimaexperte), Jürgen Grässlin (Rüstungsexperte) mit Aktivisten unterschiedlicher Initiativen und dem Publikum über konkrete Handlungsstrategien.

Samstag 20. Juli, 12 Uhr Marktplatz, “ Bürger*Innen Forum „ Global Town Meeting
öffentliche Debatte zu den drängenden aktuellen Themen der lokalen und internationalen Politik an der sich alle Interessierten beteiligen und Aktionsvorschläge einbringen können.

Ein Forum des eingreifenden Denkens und Handelns – für eine solidarische und friedliche Politik mit kulturellen Beiträgen wie Theater, Aktionen, Musik u.a. mit dem „Elektronischen Weltorchester“

Vorbereitungstreffen in Tübingen, Mittwoch, 3.Juli 20 Uhr, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz