Terminübersicht zum Internationalen Tag der Menschenrechte – Für ein „Menschenrecht auf Frieden“

Liebe Mitstreiter/Innen für Menschenrechte,

gerne möchten wir Sie/Euch zu den folgenden Veranstaltungen in Tübingen und Stuttgart einladen, aufzurufen und an Interessierte weiterzuleiten.

Internationaler Tag der Menschenrechte – Für ein „Menschenrecht auf Frieden“
Am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. 70 Jahre danach sind wir immer noch weit entfernt von der Verwirklichung der Menschenrechte für Alle. Das „Recht auf Leben“ wird in Kriegszeiten außer Kraft gesetzt. Die damit verbundene Aushöhlung der Menschenrechte muss durch die Anerkennung eines „Menschenrechts auf Frieden“ überwunden werden: KRIEGE MÜSSEN ILLEGAL WERDEN !)

Terminüberblick

Internationaler Tag der Menschenrechte,
Mo, 10. Dezember 2018 in Tübingen und Stuttgart

12 Uhr Geschwister Scholl Platz vor der Neuen Aula, Tübingen, Gedenken der Widerstandsgruppe Weiße Rose für Meinungs-und Demonstrationsfreiheit

16 Uhr, Stuttgart, Mahnmal gegen Krieg und Faschismus( Inschrift ErnstBloch- Nie wieder) Stauffenbergplatz, Kundgebung „Für das Menschenrecht auf Frieden“u.a. mit Franz Alt (Journalist), Jama Maqsudi (afghan. Flüchtlingsbetreuer), Henning Zierock (GKF) und VertreterInnen von Menschenrechtsinitiativen.

20 Uhr Gemeindehaus Tübingen, Marktplatz, Podiumsdiskussion 70 Jahre Menschenrechte – Fluchtursache Krieg überwinden u.a. Prof. Dr Jürgen Wertheimer (Universität Tübingen), Franz Alt (Journalist und Autor), Jama Maqsudi (afghanischer Flüchtlingsbetreuer in Stuttgart), Henning Zierock (GKF)

Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF), email : info@kulturdesfriedens.de

 

Langfassung Tübingen

Am 10. Dezember 1948 wurde von den Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. 70 Jahre danach sind wir immer noch weit entfernt von der Verwirklichung der Menschenrechte für Alle. Das „Recht auf Leben“ wird in Kriegszeiten außer Kraft gesetzt. Die damit verbundene Aushöhlung der Menschenrechte muss durch die Anerkennung eines „Menschenrechts auf Frieden“ überwunden werden: KRIEGE MÜSSEN ILLEGAL WERDEN !) Diese Forderung wurde jetzt  in die Agenda der UN aufgenommen.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) ruft zu einer Kundgebung, amInternationaler Tag der Menschenrechte, Mo, 10. Dezember 2018 in Stuttgart am Mahnmal gegen Krieg und Faschismus auf: „Gegen Krieg und Ausgrenzung – für ein Menschenrecht auf Frieden. Fluchtursache Krieg überwinden“

Tübingen: 12 Uhr Geschwister Scholl Platz vor der Neuen Aula, Gedenken der Widerstandsgruppe Weiße Rose für Meinungs-und Demonstrationsfreiheit. Kundgebung und Mahnaktion an dem Weißen Rosenstrauch, den die GKF zusammen mit der letzten Überlebenden der Geschwister Scholl, der 98 -jährigen Elisabeth Hartnagel vor 10 Jahren dort gepflanzt haben, um an ihr Engagement für die Demokratie und Menschenrechte zu erinnern. Studierende der “ Ernst Bloch Universität “ wollen diesen Platz als öffentlichen Raum für Kundgebungen nutzen, um das Erbe der Geschwister Scholl lebendig zu halten, auch am Tag der Menschenrechte mit  Redebeiträgen.

Tübingen: 20 Uhr Gemeindehaus Tübingen, Marktplatz, Podiumsdiskussion: “ 70 Jahre Menschenrechte – Fluchtursache Krieg überwinden“ u.a. mit Prof. Dr Jürgen Wertheimer (Universität Tübingen), Franz Alt (Journalist und Autor), Jama Maqsudi (afghanischer Flüchtlingsbetreuer), Henning Zierock (GKF)

Projekt Friedensparlament. Wir erleben eine dramatische Zunahme von kriegerischen Auseinandersetzungen wie z. B. in Syrien, Libyen, Irak,  Afghanistan, Jemen. Mehr als 70 Millionen Flüchtlinge sind Opfer von Krisen und Kriegen, viele darunter befeuert durch Rüstungsexporte, Kriegseinsätze, Regimechangepolitik auch  zur Sicherung von geopolitischen (Wirtschafts)-Interessen. Dies hat zur Destabilisierung dieser Länder beigetragen mit entsprechenden Bürgerkriegsfolgen. Aktuell werden weiterhin durch die Rüstungsschmiede Rheinmetall Waffen über Umwege nach Saudi Arabien in den Krieg in Jemen geliefert  trotz angekündigtem  Verbot seitens der Bundesregierung.

Es besteht auch die Gefahr, dass neue Atomraketen  in Deutschland wieder stationiert werden können und der Rüstungswettlauf weiter geht. Im Bundestag werden die Mehrheiten in der Bevölkerung für eine nachhaltigen Friedenspolitik nicht mehr ausreichend abgebildet. „Projekt Friedensparlament“ ist ein Forum zur  Vernetzung von verschiedenen sozialen Bewegungen bei der Überwindung der Fluchtursachen wie u. a. Krieg, Ausbeutung von Rohstoffen, Hunger, Klimazerstörung – für ein Menschenrecht auf Frieden.

Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF), email : info@kulturdesfriedens.de

 

 

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