Archiv für Ursus Schommer

Für ein Menschenrecht auf Frieden

Veranstaltungen auf dem Kirchentag: „Von Stuttgart muss Frieden ausgehen“,

Samstag, 6. Juni 2015, ab 17 Uhr Konzert/Kundgebung vor dem AFRICOM, Stuttgart-Möhringen mit den Musikern Konstantin Wecker, Theodorakis-Ensemble Lebenslaute, Lokomotive Stuttgart, internationalen Gästen, Opfer der Drohnenkriege, Filmautor Azzis Fall (Senegal), AFRICOM schließen!

Machen wir AFRICOM zu einem internationalen Kultur-und Friedenszentrum!

20 Uhr, Stuttgart – Möhringen, Martinskirche,
Konzertlesung Konstantin Wecker/ Margot Käßmann
„Entrüstet Euch – Für ein Menschenrecht auf Frieden“.

Auftaktkundgebung: „Die Menschheit von der Geißel des Krieges befreien“ (UN-Charta)

16 Uhr am Mahnmal gegen Krieg und Faschismus, Stauffenberplatz mit UNESCO-Vertreter

Mittwoch 3. Juni 18.30 Abend der Begegnung, Schlossplatz, GKF, Aktion „Friedenskette“

Freitag, 5. Juni 2015, 17.30 Uhr, Veranstaltung, Beispiele einer Kultur des Friedens

4.- 6. Juni, Cannstatter Wasen, Markt der Möglichkeiten, Stand Kultur des Friedens

Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF), Welthaus, Charlottenplatz 17, Stuttgart-Mitte,

email: info@kulturdesfriedens.de, www.kulturdesfriedens.de

50 000 Menschen aus 121 Ländern bei Weltsozialforum in Tunis

Konflikte in Nahost und Handelspolitik im Fokus / Solidaritäts-Kampagne für griechische Bevölkerung beschlossen

Mit einer Demonstration durch die Innenstadt von Tunis ist am Samstag das 12. Weltsozialforum zu Ende gegangen. Vier Tage lang hatten nahezu 50.000 Menschen aus 121 Ländern in mehr als tausend Seminaren, Workshops und Konferenzen Erfahrungen in ihrem Widerstand gegen die neoliberale Weltordnung ausgetauscht und Alternativen diskutiert.

Mit intensiven Begegnungen von politisch aktiven Menschen aus aller Welt und ihren Verabredungen zu gemeinsamen Aktivitäten für eine bessere Welt hat das Weltsozialforum seine Berechtigung und seine Überlebensfähigkeit erneut bewiesen.Jetzt komme es darauf an, die Erfahrungen und Verabredungen in praktisches Handeln umzusetzen, so die Meinung des internationalen Kommitees des WSF.

Schwerpunkte der Debatten waren neben der von kriegerischen Auseinandersetzungen erschütterten Nahostregion vor allem die katastophale Flüchtlingspolitik, die zu zahlreichen Opfern im Mittelmeerraum führt. „Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Flüchtlinge“ betonte der Vorsitzende der Gesellschaft Kultur des Friedens und Leiter des Theodorakis Ensemble bei einem Open Air Konzert für die zahlreichen Kriegsflüchtlinge, das zusammen mit einer Muskgruppe aus der Sahara (Libyen/Touareg ) auf der Avenue Bourguiba vor mehr als tausend Teilnehmer/Innen stattfand.

Die unsoziale Handelspolitik der EU und der USA in Form des geplanten transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP sowie der sogenannten Economic Partnership Agreements (EPAs) wurde von den TeilnehmerInnen der verschiedenen workshops kritisiert.

Weitere zentrale Themen waren Migration und die Solidarität mit dem Widerstand gegen die Austeritätspolitik in der Europäischen Union insbesondere in Südeuropa. Eine so genannte Konvergenzversammlung beschloss eine umfassende Kampagne zur Unterstützung des Widerstands in Griechenland und Spanien, zu der eine Aktionswoche im Juni und eine Großveranstaltung im Herbst in Athen gehören. „Die Versammlung versichert ihre Solidarität mit der griechischen Bevölkerung bei der Überwindung der Austeritätspolitik, für soziale Veränderungen und für ein anderes Europa“, heißt es in dem Aufruf.

Aus Deutschland nahmen rund 200 Menschen aus Gewerkschaften, Jugendorganisationen und entwicklungspolitischen Initiativen in Tunis teil. Die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung waren jeweils mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm beteiligt. Aus Baden- Württemberg c.a.25 Personen und aus dem Raum Stuttgart ein Dutzend.

Auf dem Weltsozialforums wirkte die Gesellschaft Kulture des Friedens und das Theodorakis Ensemble bei zahlreichen Veranstaltungen mit. Infos an. Bei einem Auswertungstreffen des WSF in Tunis am 30./31. März wurde das nächste Weltsozialforum Sommer 2016 in Montreal (Kanada) festgelegt

Solidaritätsbrücke Stuttgart – Menzel Bourguiba, Tunesien

Am Sonntag 21.3.2015 traf die 10 köpfige Delegation der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) zahlreiche Bürger und Bürgerinnen, Initiativen aus dem Umwelt-Kultur und Menschenrechtsbereich
der tunesischen Stadt Menzel Bourguiba, mit der die Stadt Stuttgart eine Städtepartnerschaft unterhält.
Die TeilnehmerInnen der Delegation wurden mit Herzlichkeit empfangen, gerade in
einer Zeit in der Tunesien nach dem Mordanschalag im Museum Bardo im Zentrum von Tunis unter Schock steht.

Bei den umfangreichen Begegnungen, wie im Jugendzentrum, Haus der Kultur, Sportgelände, Theater, Aktionen
zur Abfallbeseitigung beeindruckten die Jugendlichen durch ihre vielfältigen kulturellen Vorführungen mit Film, Musik,
Tanz und Theater. Die jugendlichen Breakdance-Tänzer und Schauspiler/Innen beendeten ihre Darbieten mit
Transparenten zur dem aktuellen Mordanschlag: “ Je suis Bardo“.

Henning Zierock, Vorsitzender der GKF betonte bei den zahlreichen Begegnungen, die Solidarits-Partnerschaft und
Brücken, die gerade in schwierigen Zeiten zwischen den Menschen beider Städte hergestellt werden müssen.
“ Die hohe Zahl von Arbeitslosigkeit von Jugendlichen ist auch ein Nährboden für Gewalt und Terrorismus.
Für Zukunftsperspektiven tragen wir alle Verantwortung, sowohl im kommunalen als auch im internationalen Bereich“
so Zierock. Bei einem gemeinsamen Zusammentreffen aller Akteure am Ende des intensiven Programmes wurden
gemeinsame Projekte zwischen der Bürger- und Zivilgesellschaft beider Städte besprochen im Bereich der Mobilität,
Energie, Abfallvermeidung und vor allem im Bereich der Kultur.
So soll am 11.Juli 2015 eine Delegation aus Menzel Bourguiba nach Stuttgart zum Mobilitätstag kommen, um eine
mögliche Unterstützung und Zusammenarbeit für den Aufbau eines Fahrradnetzwerks in Menzel- Bourguiba zu erkunden und Fahrradwerkstätten aufzubauen.

Ein weiteres Projekt ist eine Kulturbrücke zwischen den beiden Städten.

So werden auch (gebrauchte) Musikinstrument vor allem Gitarren gesucht, um interessierten Jugendliche die Möglichkeit zu bieten zu musizieren.

Im September/Oktober werden Mitglieder der GKF in Menzel – Bourguiba Interessierte dort bei der Organisation einer Fahradwerkstatt unterstützern und Musik-und Deutschunterricht geben.

Interessierte an der Mitwirkung der Solidaritätsbrücke Stuttgart – Menzel Bourguiba melden sich bei der GKF

Gesellschaft Kultur des Friedens,Am Lustnauer Tor 4, 72074 Tübingen
Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz, 17
email. info@kulturdesfriedens.de, www.kulturdesfriedens.de

UN – Weltfriedenstag

21.9.2013 um 12 Uhr, Tübingen, Holzmarkt
mit VertreterInnen der Friedensbewegung und den Tübinger Bundestagskandidaten

Die US-Regierung behält sich vor auch ohne ein UN-Mandat
einen “ Militärschlag“ gegen Syrien durchzuführen. Deshalb
ruft die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) dazu auf den
„Weltweiten UN-Friedenstag“ am Samstag, den 21.September 2013 als
Antikriegstag zu Syrien zu nützen. Die aktuelle Informationen, dass
die Bundesregierung jahrelang Chemikalien an Syrien geliefert hat wirft
Fragen nach einer verantwortlichen Außen-und Friedenspolitik auf.

Eine weitere Kundgebung an diesem Tag wird von der GKF,
um 17Uhr in Stuttgart
am Mahnmal gegen Krieg/Karlsplatz mit Vertreter/Innen der
Friedensbewegung
u.a. mit der Tübinger Menschenrechtsanwältin Felicia Langer und dem
Friedensforscher und Aktivist
Dr. Wolfgang Sternstein durchgeführt .
„Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg.
Kriegsvorbereitungen beenden
Für ein Menschenrecht auf Frieden“

Aufstehen gegen globale Überwachung!

Kundgebung am 27. Juli 2013, 12 Uhr, Holzmarkt Tübingen
Themen:  PRISM, TEMPORA-Abhörskandal, BND, AFRICOM, militärische Kommandozentralen in Stuttgart.

AFRICOM schließen!

AFRICOM schließen!
Keine ausländischen Militärbasen – weder in Deutschland noch in Afrika
Aus aktuellem Anlass spricht der ägypto-senegalesische Politologe Aziz Salmone Fall über afrikanische Geopolitik und AFRICOM. Warum sollten wir gegen die AFRICOM-Militärbasis in Deutschland und Afrika sein? Eine Militärbasis, die als Synonym für die Hochrüstung in Afrika, den Anstieg von Konflikten über Ressourcen und geostrategische Interessen und die politische und ökonomische Aushöhlung von staatlicher Souveränität steht.
Die Erklärung „AFRICOM auflösen! Raus aus Deutschland und Afrika!“
kann in 8 Sprachen gefunden werden unter: www.grila.org
Montag, 1. Juli 2013, 20 Uhr
Stuttgart, Forum 3, Gymnasiumstr. 21
Friedensstadt Tübingen/Stuttgart, 12. – 15.Juli 2013

Tübingen:
Freitag, 12.7. 2013, 20 Uhr Gemeindehaus Lamm
“ Kommunale Außen-und Friedenspolitik“, Tübingen-lokal/global mit Beispielen von
“ Internationalen Solidaritätspartnerschaften“
Samstag, 13.7. 2013, 11-13 Uhr, Holzmarkt
Frieden-und Solidaritätskundgebung, Redebeiträge und Musik mit Liveschaltungen
nach Istanbul, Athen, Kairo, .., zu Brennpunkten von sozialen Bewegungen und Beitrag zum AFRICOM
Ab 13. 30 Uhr, Gemeindehaus Lamm, Möglichkeiten zur Vernetzung, Workshops, Forum für Projekte….

Sonntag 14.7. 15 Uhr, Karlsplatz, Mahnmal gegen Krieg u. Faschismus
Kundgebung und gemeinsame Fahrt zum „AFRICOM“, Möhringen
Montag, 15.7. 20 Uhr, Forum 3: „Frieden- und Solidaritätstadt Stuttgart?“
Veranstalter Gesellschaft Kultur des Friedens, Ak Demokratie Stuttgart, DFG-VK Ba-Wü u.a.
Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens/Society Culture of Peace
www.kulturdesfriedens.de
E-Mail: info@kulturdesfriedens.de