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Stoppt den Krieg gegen Iran!

Die bereits geplante und angekündigte Kundgebung am Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, Holzmarkt Tübingen, wird erweitert und auch den Krieg gegen Iran zum Thema machen und dagegen protestieren

Die Gesellschaft Kultur des Friedens verurteilt die völkerrechtwidrigen Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Dieser Krieg gefährdet die iranische Zivilbevölkerung und kann eine Eskalation in der gesamten Golfregion auslösen. Die unbewiesenen Behauptungen von US-Präsident Trump, der Iran stelle eine Gefahr für die USA dar, erinnern an die US-Behauptungen über Massenvernichtunsgwaffen im Irak, die sich als glatte Kriegslügen herausstellten. Ebenso die Behauptungen des israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu, der Iran stünde kurz vor der Atombombe, die von Seiten Netanyahus bereits seit zwanzig Jahren erhoben werden. Dieser Krieg Israels und der USA hat alleine einen Regime Change im Iran zum Ziel, so hat Trump das iranische Volk bereits aufgerufen, die Macht zu übernehmen. Die Verhandlungen mit dem Iran in Genf standen laut Omans Außenminister al-Bussaidi vor Abschluss eines Friedensabkommens, die nun torpediert werden. Offensichtlich haben die US-Administration gemeinsam mit Israel diesen Angriff seit Wochen vorbereitet, die Verhandlungen waren ein reines Instrument, um Zeit zu gewinnen und hatten nie ernsthaft ein Abkommen zum Ziel. Denn ein existierendes Nuklearabkommen mit dem Iran wurde ja 2018 von Trump selbst aufgekündigt.

Wir verurteilen die Doppelmoral der Bundesregierung und der EU, die diesen klaren Bruch des Völkerrechts offensichtlich akzeptieren und nicht verurteilen. Wir fordern die Bundesregierung auf, zum Völkerrecht zurückzukehren! Die US-Air Base Ramstein darf nicht als Kriegsdrehscheibe genutzt werden. Deshalb: Keine Überflugrechte und Landerechte für US-Flugzeuge, keine Nutzung deutscher Infrastruktur für diesen völkerrechtswidrigen Krieg, keine nachrichtendienstliche und logistische Kooperation bei der Kriegsführung, dies verstösst auch gegen das Grundgesetz, das eindeutig sagt, dass von deutschem Boden kein Krieg ausgehen darf!

Die bereits geplante und angekündigte Kundgebung am Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, Holzmarkt Tübingen, wird erweitert und auch den Krieg gegen Iran zum Thema machen und dagegen protestieren!

Die Gesellschaft Kultur des Friedens sowie das Friedensplenum Tübingen, AK Palästina, Friedensmahnwache Tübingen rufen auf zur Kundgebung am Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, auf dem Holzmarkt Tübingen, um gegen Baden-Württemberg als „Musterländle“ der Militarisierung zu demonstrieren, anlässlich der anstehenden Landtagswahlen. Die Friedensgruppen wenden sich gegen die Verlagerung von Arbeitsplätzen in die Rüstungsindustrie und steigende Rüstungsexporte, gegen die zivil-militärische Zusammenarbeit in der Bildung und im Gesundheitswesen, und gegen eine neue Wehrpflicht. Sie fordern stattdessen einen Rüstungskonversionsfonds und Investitionen in die soziale und klimafreundliche Zukunft von Baden-Württemberg.

Kundgebung, Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, Holzmarkt Tübingen
„Frieden wählen statt Baden-Württemberg als „Musterländle“ der Militarisierung!“
Mit: Paul Schobel (ehem. Betriebsseelsorger), Heike Hänsel (Gesellschaft Kultur des Friedens), Christoph Marischka (Informationsstelle Militarisierung (IMI), Redebeitrag Tübinger Bündnis gegen die Wehrpflicht. Veranstalter: Gesellschaft Kultur des Friedens, Friedensplenum Tübingen, AK Palästina, Friedensmahnwache Tübingen.