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„Stoppt den Krieg gegen Iran“

Kundgebung „Stoppt den Krieg gegen Iran“ am Samstag, 7. März 2026, 14.00h, Stauffenbergplatz/Mahnmal, Stuttgart-Mitte

Dieser US-israelische Krieg ist ein unprovozierter, völkerrechtswidriger Angriff, der die iranische Zivilbevölkerung gefährdet und die gesamte Golfregion in Brand setzt. Er folgt auf völkerrechtswidrige US-Aggressionen gegen Venezuela und Kuba. Bereits jetzt sind fast 1000 Tote laut Rotem Halbmond zu beklagen, darunter 160 Schulkinder einer Mädchenschule bereits am ersten Tag. Dieser Krieg wurde, so wie der Irak-Krieg, mit Kriegslügen über eine kurz bevorstehende Atombombe im Iran begonnen und hat einen Regime-Change im Sinne US-israelischer Interessen in der Region zum Ziel. Dies untergräbt auch die Souveränitat der iranischen Bevölkerung, deren Leid dafür instrumentalisiert wird.

Wir fordern die Bundesregierung auf, diesen Krieg eindeutig als Völkerrechtsbruch zu verurteilen und jegliche logistische Unterstützung z.B. über die US-Airbase Ramstein, Überflug- und Landerechte für US-Fluzeuge, sofort zu beenden. Die Bundesregierung muss dem Beispiel Spaniens folgen, Deutschland darf nicht als Drehscheibe für diesen völkerrechtswidrigen Krieg genutzt werden. Dies verstösst auch gegen das Grundgesetz, das eindeutig sagt, dass von deutschem Boden kein Krieg ausgehen darf! Wir fordern den sofortigen Stopp jeglicher deutscher Rüstungsexporte an Israel und die gesamte Golfregion. Wir sind solidarisch mit der iranischen Zivilbevölkerung und setzen uns dafür ein, dass es eine demokratische und friedliche Zukunft für ihr Land gibt. Aber Demokratie lässt sich nicht herbeibomben!

Veranstalter: Gesellschaft Kultur des Friedens, Offener Friedenstreff Stuttgart, Friedenstreff Stuttgart-Nord

Stoppt den Krieg gegen Iran!

Die bereits geplante und angekündigte Kundgebung am Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, Holzmarkt Tübingen, wird erweitert und auch den Krieg gegen Iran zum Thema machen und dagegen protestieren

Die Gesellschaft Kultur des Friedens verurteilt die völkerrechtwidrigen Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Dieser Krieg gefährdet die iranische Zivilbevölkerung und kann eine Eskalation in der gesamten Golfregion auslösen. Die unbewiesenen Behauptungen von US-Präsident Trump, der Iran stelle eine Gefahr für die USA dar, erinnern an die US-Behauptungen über Massenvernichtunsgwaffen im Irak, die sich als glatte Kriegslügen herausstellten. Ebenso die Behauptungen des israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu, der Iran stünde kurz vor der Atombombe, die von Seiten Netanyahus bereits seit zwanzig Jahren erhoben werden. Dieser Krieg Israels und der USA hat alleine einen Regime Change im Iran zum Ziel, so hat Trump das iranische Volk bereits aufgerufen, die Macht zu übernehmen. Die Verhandlungen mit dem Iran in Genf standen laut Omans Außenminister al-Bussaidi vor Abschluss eines Friedensabkommens, die nun torpediert werden. Offensichtlich haben die US-Administration gemeinsam mit Israel diesen Angriff seit Wochen vorbereitet, die Verhandlungen waren ein reines Instrument, um Zeit zu gewinnen und hatten nie ernsthaft ein Abkommen zum Ziel. Denn ein existierendes Nuklearabkommen mit dem Iran wurde ja 2018 von Trump selbst aufgekündigt.

Wir verurteilen die Doppelmoral der Bundesregierung und der EU, die diesen klaren Bruch des Völkerrechts offensichtlich akzeptieren und nicht verurteilen. Wir fordern die Bundesregierung auf, zum Völkerrecht zurückzukehren! Die US-Air Base Ramstein darf nicht als Kriegsdrehscheibe genutzt werden. Deshalb: Keine Überflugrechte und Landerechte für US-Flugzeuge, keine Nutzung deutscher Infrastruktur für diesen völkerrechtswidrigen Krieg, keine nachrichtendienstliche und logistische Kooperation bei der Kriegsführung, dies verstösst auch gegen das Grundgesetz, das eindeutig sagt, dass von deutschem Boden kein Krieg ausgehen darf!

Die bereits geplante und angekündigte Kundgebung am Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, Holzmarkt Tübingen, wird erweitert und auch den Krieg gegen Iran zum Thema machen und dagegen protestieren!

Die Gesellschaft Kultur des Friedens sowie das Friedensplenum Tübingen, AK Palästina, Friedensmahnwache Tübingen rufen auf zur Kundgebung am Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, auf dem Holzmarkt Tübingen, um gegen Baden-Württemberg als „Musterländle“ der Militarisierung zu demonstrieren, anlässlich der anstehenden Landtagswahlen. Die Friedensgruppen wenden sich gegen die Verlagerung von Arbeitsplätzen in die Rüstungsindustrie und steigende Rüstungsexporte, gegen die zivil-militärische Zusammenarbeit in der Bildung und im Gesundheitswesen, und gegen eine neue Wehrpflicht. Sie fordern stattdessen einen Rüstungskonversionsfonds und Investitionen in die soziale und klimafreundliche Zukunft von Baden-Württemberg.

Kundgebung, Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, Holzmarkt Tübingen
„Frieden wählen statt Baden-Württemberg als „Musterländle“ der Militarisierung!“
Mit: Paul Schobel (ehem. Betriebsseelsorger), Heike Hänsel (Gesellschaft Kultur des Friedens), Christoph Marischka (Informationsstelle Militarisierung (IMI), Redebeitrag Tübinger Bündnis gegen die Wehrpflicht. Veranstalter: Gesellschaft Kultur des Friedens, Friedensplenum Tübingen, AK Palästina, Friedensmahnwache Tübingen.

Hände weg von Venezuela – gegen den US-Angriff auf Venezuela!

Kundgebung, Montag, 5. Januar 2026, 16.30h, Holzmarkt Tübingen

Die USA haben einen völkerrechtswidrigen Militärangriff auf Venezuela durchgeführt und den Präsidenten Nicolás Maduro gewaltsam entführt. Bereits jetzt hat Präsident Trump angekündigt, Venezuela bis auf weiteres zu „verwalten“. Wir rufen zum Protest gegen diese imperialistische Politik auf, die ganz Lateinamerika zu destabilisieren droht. Solidarität mit der Bevölkerung Venezuelas!

Es rufen auf bisher: Friedensplenum Tübingen, Gesellschaft Kultur des Friedens, VVN-BdA Tübingen, SDAJ Tübingen, Friedensmahnwache Tübingen, Offenes Treffen gegen Faschismus und Rassismus (OTFR), Die Linke KV Tübingen, Solid SDS Tübingen, Reutlinger Initiative für Frieden und Abrüstung (RIFA), BSW Neckar/Alb, Ende Gelände Tübingen, MLPD Tübingen, Frauenverband Courage Tübingen, Tübinger Schulstreikkomitee gegen Wehrpflicht, Informationsstelle Militarisierung (IMI) Tübingen, AK Palästina, Kommunistische Partei Tübingen.

„80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki – für eine Zukunft ohne Atomwaffen!“

Kundgebung am Mittwoch, 6. August 2025, 16.30h, Holzmarkt Tübingen

Mit Redebeiträgen von: Dr. Helmut Lohrer (IPPNW, International Councillor), Susanne Edel (Pfarrerin i.R., Aufbruch zum Frieden), Heike Hänsel (Gesellschaft Kultur des Friedens) u.a.
Musik von: Romeo Edel

Bereits von 10.00h – 12.00h organisiert die Friedensmahnwache Tübingen auf dem Holzmarkt einen Informationsstand, mit Infomaterial und der Einladung, Kraniche als Zeichen des Friedens zu falten.

Am 6. und 9. August 1945 zerstörten die USA mit zwei Atombomben die Städte Hiroshima und Nagasaki – mit verheerenden, bis heute nachwirkenden Folgen. In Hiroshima starben etwa 140.000 Menschen bis Ende des Jahres 1945, in Nagasaki waren es 74.000 Menschen. Die Atombombenabwürfe markieren einen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit – sie zeigten das unermessliche Zerstörungspotenzial nuklearer Waffen.
80 Jahre danach erinnern wir an das Leid der Opfer. Sie mahnen uns, für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten. Weltweit gibt es weiterhin über 12.000 Atomwaffen. Auch in Deutschland, in Rheinland-Pfalz, sind etwa 20 US-Atombomben stationiert. Gleichzeitig werden neue Atombomber vom Typ F35 angeschafft und Debatten über europäische Atomwaffen vorangetrieben. Zudem plant die Bundesregierung ab 2026 auch atomwaffenfähige US-Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren.
Das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages in 2021 lässt uns trotzdem Hoffnung auf eine atomwaffenfreie Welt schöpfen. Mittlerweile wurde der Vertrag bereits von 73 Staaten ratifiziert. 25 weitere Staaten haben ihn bereits unterzeichnet.
Wir müssen die Atomwaffen abschaffen – bevor die Atomwaffen uns abschaffen! Deutschland muss diese UN-Initiative endlich aktiv unterstützen und dem Verbotsvertrag beitreten, als einen wichtigen Schritt hin zu einer atomwaffenfreien Welt!
Veranstalter: Initiative Aufbruch zum Frieden, Gesellschaft Kultur des Friedens, Friedensmahnwache Tübingen

Vortrag & Diskussion mit Michael Lüders: „Deutsche Außenpolitik in Zeiten von Krieg und Krisen“

Mittwoch, 8. November 2023, 19.00h, Haus der Katholischen Kirche, Königstr. 7, Stuttgart-Mitte
Der Publizist, Autor, Politikberater und langjährige Nahostkorrespondent der Wochenzeitung Die Zeit, Michael Lüders, kommt nach Stuttgart. Er spricht über die aktuelle Situation im Nahen Osten, die deutsche Außenpolitik seit dem Ukraine-Krieg und sein neues Buch „Moral über alles?“. Darin unternimmt der renommierte Politikwissenschaftler und Bestseller-Autor eine scharfe, aber sachlich-fundierte Kritik an der heute vorherrschenden Moralisierung politischer Entscheidungen. Er zeigt die Widersprüchlichkeiten und Gefahren der sogenannten wertebasierten Außenpolitik anhand des Ukraine-Krieges und globaler Krisen auf.

Einlaß ab 18.30h, Beginn 19.00h, Unkostenbeitrag 10.- Euro (empfohlen)

Veranstalter: Gesellschaft Kultur des Friedens, pax christi Rottenburg-Stuttgart, Ver.di Bezirk Stuttgart, DFG-VK Baden-Württemberg, Katholisches Bildungswerk Stuttgart, Ohne Rüstung leben, Pax an e.V., Die Anstifter

20 Jahre Irak-Krieg

20. Jahrestag des völkerrechtswidrigen Irakkrieges: was sind die Folgen?
Mittwoch, 22. März 2023, 19.00h, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz Tübingen
Vortrag und Diskussion mit Karin Leukefeld und Joachim Guilliard


Am 20. März 2003 griffen Truppen der USA und Großbritanniens mit einer „Koalition der Willigen“ den Irak an, trotz weltweiten millionenfachen Protestes auf den Straßen. Auch die Gesellschaft Kultur des Friedens versuchte damals mit Friedensdelegationen in den Irak, u.a. mit Konstantin Wecker, den Druck für eine friedliche Lösung des Konfliktes zu erhöhen.
Die Kriegsfolgen für das Land und die Region waren verheerend und halten bis heute an, Konsequenzen geschweige denn Sanktionen für die beteiligten Staaten gibt es bis heute nicht, obwohl dieser Angriffskrieg völkerrechtswidrig war und mit einer bewussten Lüge der US-Administration im UN-Sicherheitsrat gerechtfertigt worden war. Auch zahlreiche US-Kriegsverbrechen wurden zwar veröffentlicht, u.a. durch Julian Assange und Wikileaks, aber nie geahndet. Diese Doppelstandards in der (Nicht)-Reaktion auf einen eklatanten Bruch des Völkerrechts sind auch in der aktuellen Auseinandersetzung um den russischen Angriff auf die Ukraine gravierend, und beschädigen die Vereinten Nationen.

Was waren die Kriegsfolgen im Irak und der Region, wie ist die Situation heute im Irak? Welche Schlüsse müssen daraus für die Vereinten Nationen und das Völkerrecht gezogen werden? Können die verantwortlichen Regierungschefs, wie George Bush und Tony Blair, noch zur Rechenschaft gezogen werden? Wie sah die Medien-Berichterstattung aus? Welche Rolle spielte die damalige Bundesregierung?

Darüber berichten und diskutieren die Journalistin Karin Leukefeld, die seit 2000 als freie Korrespondentin für den Mittleren Osten tätig ist und regelmäßig in der Region unterwegs ist, und Joachim Guilliard, der mehrere Buchbeiträge über den Irakkrieg publiziert hat und im Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg aktiv ist, über die humanitären Auswirkungen des Krieges und der Sanktionspolitik im Irak und das internationale Iraktribunal.