Schlagwort-Archive: Gaza

Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht & Krieg!

Samstag, 3. Oktober 2026, 13.00h, Schlossplatz Stuttgart

Bundesweite Demonstrationen am 3. Oktober 2026 in Stuttgart und Berlin
Die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland, sogar eines Atomkrieges, wird immer größer. Deutschland wird kriegstüchtig gemacht. Die Regierung will, dass Deutschland erneut zur Führungsmacht wird. Deshalb soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Gesundheitswesen und Infrastruktur werden auf Krieg getrimmt, Meinungsfreiheit und demokratische Rechte eingeschränkt. Die Bundeswehr wird zur größten Armee Europas hochgerüstet. Weitreichende Erstschlagwaffen werden entwickelt. Sie sind gegen Russland gerichtet und machen Deutschland im Kriegsfall zum bevorzugten Angriffsziel.

Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen Frieden. Dafür gehen wir am 3. Oktober 2026 in Berlin und in Stuttgart auf die Straße.

Antikriegskonzert 2026: „Aufstehen für Frieden“

Freitag, 2. Oktober 2026, 20.00h, Sudhaus Tübingen

„Aufstehen für Frieden!“ bringt MusikerInnen unterschiedlicher Genres auf einer Bühne zusammen, um mit ihren Songs ein Zeichen gegen Krieg und für Frieden zu setzen. Gerade in diesen Zeiten, wo der Globus mit Kriegen überzogen, wo das Völkerrecht mit Füßen getreten, wo auch in Deutschland versucht wird, uns das hohe Lied grenzenloser Militarisierung und Aufrüstung zu singen, müssen wir unsere Stimme erheben: für Diplomatie und Dialog statt neuer Feindbildpolitik und Kriegsvorbereitung. Krieg als Mittel der Politik muss endlich geächtet werden! Wir wollen mit diesem Konzertabend zum Nachdenken und Handeln anregen, jeder und jede Einzelne kann aktiv werden: Aufstehen für den Frieden!

Mit dem Liedermacher Jakob Heymann, den Tübinger MusikerInnen subject:soul, der Leipziger Hiphopperin Serenadeyou & Kurti und dem Tübinger Rapper KABU. Ticketvorverkauf bei allen bekannten Vorverkaufsstellen. Einlass ab 19.00h

Veranstalter: KULT. Tübinger Kulturinitiative Peace, Poesie & Musik, Gesellschaft Kultur des Friedens und der Informationsstelle Militarisierung (IMI).

https://www.sudhaus-tuebingen.de/programm/details/aufstehen-fur-frieden.html

5.Juli, Karlsruhe: Friedenskonferenz Südwest

12.00-18.00 Uhr, Akropolis-Ziegler-Restaurant, Baumeisterstraße 18, Karlsruhe

Es besteht Bedarf, über die Militarisierung in Deutschland und das globale Kriegsgeschehen zu diskutieren.
Wir haben dafür drei Themenblöcke vorgesehen, dazwischen halbstündige Pausen, die für Gespräche zum Austausch und zur Vernetzung genutzt werden können.
Auch nach 18 Uhr können im zugehörigen Restaurant bei einem gemeinsamen Abendessen die vorhandenen Kontakte vertieft und neue geknüpft werden.

Vortrag und Diskussion mit Fabian Goldmann

Donnerstag, 2. Juli 2026, 19.00h, Haus der Katholischen Kirche, Königstr. 7, Stuttgart-Mitte
„Stereotype, Staatsräson und Selbstzensur“ Vortrag und Diskussion mit Fabian Goldmann.
„Deutsche Leitmedien haben seit dem 7. Oktober Israels Verbrechen im Nahen Osten systematisch verharmlost, gerechtfertigt und oftmals gleich ganz verschwiegen.“
pax christi Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit: Allmende Stetten, die AnStifter, Gesellschaft Kultur des Friedens, DFG-VK Stuttgart, DFG-VK Ludwigsburg, VVN-BdA Stuttgart


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Ausstellungseröffnung: Presse unter Beschuss in Gaza

„Das Auge von Gaza“: Fotos der palästinensischen Journalistin Fatima Hassouna (2000-2025)
Mittwoch, 24. Juni 2026, 19.00h, Reutlingen, Haus der Volkshochschule


„Das Auge von Gaza“ – so wurde die 25-jährige palästinensische Foto-Journalistin Fatima Hassouna genannt. Mit ihrer Kamera dokumentierte sie den Alltag des Krieges und schuf berührende Bilder über die Verzweiflung, aber auch über die Würde und die Resilienz der Frauen, Männer und Kinder inmitten der Zerstörung.
Da Israel ausländischen Kriegsreporter*innen bis heute den Zugang nach Gaza verweigert, sind Berichte palästinensischer Journalist*innen essenziell. Fatima Hassouna ist eine von über 220 von ihnen, die in Gaza vom israelischen Militär getötet wurden – so viele wie in keinem anderen Krieg – nachzulesen bei Reporter ohne Grenzen: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4191/extreme-erschopfung-standige-gefahr-wie-es-ist-als-journalistin-in-gaza-zu-arbeiten. Als Protagonistin des Dokumentarfilms „Put your soul on your hand and walk“ (Regie: Sepideh Farsi) wurde Hassouna – einen Tag nach dessen Nominierung für die Filmfestspiele in Cannes – Opfer eines gezielten israelischen Luftschlags, so dokumentiert von : Investigation / Forensic Architecture: “Kill the press” https://staging.forensic-architecture.org/wp-content/uploads/2025/05/2025.05.14-Kill-The-Press-1-Fatima-Hassouna.pdf.
Mit dieser Ausstellung werden Fatima Hassounas Fotos erstmals in Deutschland gezeigt.
Vernissage: Mi, 24.06.2026, 19:00, Haus der Volkshochschule, Hans-Haußmann-Saal
Film und Gespräch: Fr, 10.07.2026, 19:00, Haus der Volkshochschule, Raum E07
Finissage mit Podiumsdiskussion: Do, 23.07.2026, 19:00, Haus der Volkshochschule, Hans-Haußmann-Saa
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Kooperation: Flüchtlingskinder im Libanon e. V., Gesellschaft Kultur des Friedens, AK Palästina Tübingen
Anfragen zu Führungen für Schulklassen und Gruppen bitte richten an: presse-unter-beschuss.fatima-hassouna@proton.me

Vortrag: „Welche Zukunft für Israel und Palästina – und für die deutsche Erinnerungskultur?“

Im Rahmen der diesjährigen Friedensdekade:
Montag, 10. November 2025, 19:00 – 21:30 Uhr, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz Tübingen
Eine Veranstaltung mit der Journalistin und Autorin Charlotte Wiedemann zum Thema:
Welche Zukunft für Israel und Palästina – und für die deutsche Erinnerungskultur?
Herzliche Einladung von Pax Christi Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit Gesellschaft Kultur des Friedens

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3. Oktober: Großdemonstrationen in Stuttgart und Berlin „Nie wieder Kriegstüchtig – Stehen wir auf für Frieden!“

3. Oktober 2025, 13.00 Uhr, Schlossplatz Stuttgart

Mit Redebeiträgen in Stuttgart von:
Margot Käßmann (ehem. EKD-Ratsvorsitzende), Ulrike Eifler (Gewerkschaftssekretärin), Lothar Binding (Bundesvorsitzender der SPD AG 60 plus), Sevim Dağdelen (BSW) und Alev Bahadir (DIDF), Rihm Hamdan (Palästinenserin aus München), Vincent Leuze (Ver.di Jugend), Ronja Fröhlich (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“, SDAJ München) und Anthony Cipriano (VVN/BdA BaWü). Musikalische Begleitung: Toba Borke, Bernd Köhler & Joachim Romeis, S. Castro.

Aufruf zu bundesweiten Demonstrationen in Berlin und Stuttgart:

Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft.

Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut.
Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

Wir fordern von der Bundesregierung:
Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
Nein zur Wehrpflicht.
Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.
Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.
Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Wir wollen:
Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.
Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen.

Frieden braucht Bewegung!
Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.
Deswegen demonstrieren wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!

Buchlesungen mit Daniela Dahn: „Der Schlaf der Vernunft“

Tübingen: Dienstag, 20. Mai 2025, 19.00h, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz
Stuttgart: Donnerstag, 22.Mai 2025, 19.00h, Gewerkschaftshaus Stuttgart, Willi-Bleicher-Str. 20
(in Zusammenarbeit mit AK Frieden bei ver.di Stuttgart, Friedenstreff Stuttgart-Nord)

Die Tucholsky-Preisträgerin Daniela Dahn liest aus ihrem neuen Buch über die bedrängenden Schrecken der Gegenwart:
«Der Schlaf der Vernunft», benannte Francisco de Goya seine berühmte Radierung, «gebiert Ungeheuer». Die heutigen Ungeheuer sind so bedrohlich wie selten in der Geschichte: die Erosion der Demokratie von rechts und durch Fake News in den Debattenräumen, der Klimawandel, ein Krieg, der uns in eine weltumspannende Katastrophe reißen kann.
Sind die von uns gewählten Entscheidungsträger in einen Tiefschlaf der Vernunft gefallen? Jedenfalls halten sie nicht hinreichend Schaden von ihrem Volk ab, wozu sie sich verpflichtet haben. Sie versagen darin, eine Friedensordnung zu gewährleisten, das Kippen des Klimas zu verhindern, Fluchtursachen zu bekämpfen. Sie gehen ein Weltkriegsrisiko ein. Und nicht einmal den Ausgleich zwischen Ost und West bekommen sie hin. Alles, was passiert, ist Teil einer Reihe von Ursachen, lehrt uns Immanuel Kant. Deshalb ist es von größter Bedeutung, wo man bei einer Erzählung den Anfang setzt. Was geht einer «Zeitenwende» voraus? Und wie finden wir den Weg in ein vernünftiges politisches System mit Teilhabe für alle? Ein Weckruf in Zeiten des Albtraums.