Schlagwort-Archive: Gaza

5.Juli, Karlsruhe: Friedenskonferenz Südwest

12.00-18.00 Uhr, Akropolis-Ziegler-Restaurant, Baumeisterstraße 18, Karlsruhe

Es besteht Bedarf, über die Militarisierung in Deutschland und das globale Kriegsgeschehen zu diskutieren.
Wir haben dafür drei Themenblöcke vorgesehen, dazwischen halbstündige Pausen, die für Gespräche zum Austausch und zur Vernetzung genutzt werden können.
Auch nach 18 Uhr können im zugehörigen Restaurant bei einem gemeinsamen Abendessen die vorhandenen Kontakte vertieft und neue geknüpft werden.

Vortrag und Diskussion mit Fabian Goldmann

Donnerstag, 2. Juli 2026, 19.00h, Haus der Katholischen Kirche, Königstr. 7, Stuttgart-Mitte
„Stereotype, Staatsräson und Selbstzensur“ Vortrag und Diskussion mit Fabian Goldmann.
„Deutsche Leitmedien haben seit dem 7. Oktober Israels Verbrechen im Nahen Osten systematisch verharmlost, gerechtfertigt und oftmals gleich ganz verschwiegen.“
pax christi Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit: Allmende Stetten, die AnStifter, Gesellschaft Kultur des Friedens, DFG-VK Stuttgart, DFG-VK Ludwigsburg, VVN-BdA Stuttgart


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Ausstellungseröffnung: Presse unter Beschuss in Gaza

„Das Auge von Gaza“: Fotos der palästinensischen Journalistin Fatima Hassouna (2000-2025)
Mittwoch, 24. Juni 2026, 19.00h, Reutlingen, Haus der Volkshochschule


„Das Auge von Gaza“ – so wurde die 25-jährige palästinensische Foto-Journalistin Fatima Hassouna genannt. Mit ihrer Kamera dokumentierte sie den Alltag des Krieges und schuf berührende Bilder über die Verzweiflung, aber auch über die Würde und die Resilienz der Frauen, Männer und Kinder inmitten der Zerstörung.
Da Israel ausländischen Kriegsreporter*innen bis heute den Zugang nach Gaza verweigert, sind Berichte palästinensischer Journalist*innen essenziell. Fatima Hassouna ist eine von über 220 von ihnen, die in Gaza vom israelischen Militär getötet wurden – so viele wie in keinem anderen Krieg – nachzulesen bei Reporter ohne Grenzen: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/artikel/pressemitteilungen/4191/extreme-erschopfung-standige-gefahr-wie-es-ist-als-journalistin-in-gaza-zu-arbeiten. Als Protagonistin des Dokumentarfilms „Put your soul on your hand and walk“ (Regie: Sepideh Farsi) wurde Hassouna – einen Tag nach dessen Nominierung für die Filmfestspiele in Cannes – Opfer eines gezielten israelischen Luftschlags, so dokumentiert von : Investigation / Forensic Architecture: “Kill the press” https://staging.forensic-architecture.org/wp-content/uploads/2025/05/2025.05.14-Kill-The-Press-1-Fatima-Hassouna.pdf.
Mit dieser Ausstellung werden Fatima Hassounas Fotos erstmals in Deutschland gezeigt.
Vernissage: Mi, 24.06.2026, 19:00, Haus der Volkshochschule, Hans-Haußmann-Saal
Film und Gespräch: Fr, 10.07.2026, 19:00, Haus der Volkshochschule, Raum E07
Finissage mit Podiumsdiskussion: Do, 23.07.2026, 19:00, Haus der Volkshochschule, Hans-Haußmann-Saa
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Kooperation: Flüchtlingskinder im Libanon e. V., Gesellschaft Kultur des Friedens, AK Palästina Tübingen
Anfragen zu Führungen für Schulklassen und Gruppen bitte richten an: presse-unter-beschuss.fatima-hassouna@proton.me

Vortrag: „Welche Zukunft für Israel und Palästina – und für die deutsche Erinnerungskultur?“

Im Rahmen der diesjährigen Friedensdekade:
Montag, 10. November 2025, 19:00 – 21:30 Uhr, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz Tübingen
Eine Veranstaltung mit der Journalistin und Autorin Charlotte Wiedemann zum Thema:
Welche Zukunft für Israel und Palästina – und für die deutsche Erinnerungskultur?
Herzliche Einladung von Pax Christi Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit Gesellschaft Kultur des Friedens

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3. Oktober: Großdemonstrationen in Stuttgart und Berlin „Nie wieder Kriegstüchtig – Stehen wir auf für Frieden!“

3. Oktober 2025, 13.00 Uhr, Schlossplatz Stuttgart

Mit Redebeiträgen in Stuttgart von:
Margot Käßmann (ehem. EKD-Ratsvorsitzende), Ulrike Eifler (Gewerkschaftssekretärin), Lothar Binding (Bundesvorsitzender der SPD AG 60 plus), Sevim Dağdelen (BSW) und Alev Bahadir (DIDF), Rihm Hamdan (Palästinenserin aus München), Vincent Leuze (Ver.di Jugend), Ronja Fröhlich (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“, SDAJ München) und Anthony Cipriano (VVN/BdA BaWü). Musikalische Begleitung: Toba Borke, Bernd Köhler & Joachim Romeis, S. Castro.

Aufruf zu bundesweiten Demonstrationen in Berlin und Stuttgart:

Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft.

Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut.
Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

Wir fordern von der Bundesregierung:
Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
Nein zur Wehrpflicht.
Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.
Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.
Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Wir wollen:
Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.
Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen.

Frieden braucht Bewegung!
Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.
Deswegen demonstrieren wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!

Buchlesungen mit Daniela Dahn: „Der Schlaf der Vernunft“

Tübingen: Dienstag, 20. Mai 2025, 19.00h, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz
Stuttgart: Donnerstag, 22.Mai 2025, 19.00h, Gewerkschaftshaus Stuttgart, Willi-Bleicher-Str. 20
(in Zusammenarbeit mit AK Frieden bei ver.di Stuttgart, Friedenstreff Stuttgart-Nord)

Die Tucholsky-Preisträgerin Daniela Dahn liest aus ihrem neuen Buch über die bedrängenden Schrecken der Gegenwart:
«Der Schlaf der Vernunft», benannte Francisco de Goya seine berühmte Radierung, «gebiert Ungeheuer». Die heutigen Ungeheuer sind so bedrohlich wie selten in der Geschichte: die Erosion der Demokratie von rechts und durch Fake News in den Debattenräumen, der Klimawandel, ein Krieg, der uns in eine weltumspannende Katastrophe reißen kann.
Sind die von uns gewählten Entscheidungsträger in einen Tiefschlaf der Vernunft gefallen? Jedenfalls halten sie nicht hinreichend Schaden von ihrem Volk ab, wozu sie sich verpflichtet haben. Sie versagen darin, eine Friedensordnung zu gewährleisten, das Kippen des Klimas zu verhindern, Fluchtursachen zu bekämpfen. Sie gehen ein Weltkriegsrisiko ein. Und nicht einmal den Ausgleich zwischen Ost und West bekommen sie hin. Alles, was passiert, ist Teil einer Reihe von Ursachen, lehrt uns Immanuel Kant. Deshalb ist es von größter Bedeutung, wo man bei einer Erzählung den Anfang setzt. Was geht einer «Zeitenwende» voraus? Und wie finden wir den Weg in ein vernünftiges politisches System mit Teilhabe für alle? Ein Weckruf in Zeiten des Albtraums.


„Friedensfähig statt Kriegstüchtig“

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages der Friedensbewegung und den Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz, rufen auch Tübinger Friedensgruppen zur Kundgebung auf, am Samstag, 15. Februar, 13.30 Uhr, Holzmarkt Tübingen, unter dem Motto „Friedensfähig statt Kriegstüchtig!“. Mit Redebeiträgen von: Prof. Wolfgang Däubler (Rechtswissenschaftler), Susanne Büttner (Dekanin der ev. Gefängnisseelsorge Ba-Wü), Heike Hänsel (Gesellschaft Kultur des Friedens), Gisela Kehrer-Bleicher (VVN-BdA Tübingen), Maggie Paal (Gewerkschafterin) u.a. Veranstalter sind: Friedensplenum Tübingen, Gesellschaft Kultur des Friedens, Informationsstelle Militarisierung (IMI), Friedensmahnwache Tübingen, VVN-BdA Tübingen

Friedensfähig statt kriegstüchtig!
Samstag, 15. Februar 2025, 13.30 Uhr Holzmarkt Tübingen
In den aktuellen politischen Auseinandersetzungen kurz vor der Bundestagswahl rückt die Frage von Krieg und Frieden in den Hintergrund.
Doch wir leben heute weltweit im gefährlichsten Jahrzehnt seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Gefahr, in einen atomaren Abgrund zu taumeln, wächst täglich.
Deshalb setzen wir uns für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen ein. Ebenso wenden wir uns gegen weitere Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und fordern von einer künftigen Bundesregierung endlich Initiativen für Verhandlungen über einen dauerhaften Waffenstillstand sowohl im Nahen Osten als auch in der Ukraine zu ergreifen. Die in Deutschland rasant ansteigende Aufrüstung und Militarisierung vieler Lebensbereiche zu Lasten von Bildung, Gesundheit, Rente, Klimaschutz bedroht unsere soziale Sicherheit und verstärkt Ungleichheit und Spaltung im Land. Der wachsende Sozialabbau ist ein idealer Nährboden für das Erstarken rechter Einstellungen und Bewegungen.

Gemeinsam fordern wir:
* Stopp der geplanten Stationierung neuer US-Mittelstreckensysteme in Deutschland
* Dialog statt Aufrüstung: Neue Initiativen für gemeinsame Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und die Wiederaufnahme von Verhandlungen über Rüstungskontrolle.
* Rüstungswahnsinn stoppen: Wir benötigen neue Abrüstungsinitiativen statt der NATO-Aufrüstungspläne von bis zu 5% des BIP, d.h. ein Rüstungshaushalt von rund jährlich 200 Milliarden.
* Für den Stopp aller Rüstungsexporte in Kriegsgebiete, keine Taurus-Lieferungen an die Ukraine, keine Waffenlieferungen an Israel
* Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind
* Wehrpflicht nicht reaktivieren, Friedenserziehung in den Schulen statt Militärkunde
* Zivilklauseln verteidigen: ausschließlich zivile Forschung und Lehre an den Universitäten

Für ein friedliches Jahr 2025!

„Nur mit Brennender Geduld werden wir in die Strahlende Stadt einziehen, die allen Menschen Frieden, Licht, Gerechtigkeit und Würde gibt.“ Arthur Rimbaud

Liebe Freundinnen und Freunde der Kultur des Friedens,

die Gesellschaft Kultur des Friedens wünscht mit der Vision des französischen Dichters Arthur Rimbaud allen ein gutes Jahr 2025, Gesundheit, Energie und die nötige „Brennende Geduld“ sich trotz widriger Umstände für Frieden, Abrüstung und internationale Verständigung einzusetzen. Vorrangig für einen sofortigen Waffenstillstand und international beförderte Friedenslösungen in Gaza/Naher Osten und der Ukraine.
Das alte Jahr endete mit den höchsten Rüstungsausgaben in Deutschland seit Ende des Kalten Krieges, einem neuen Rekord an Rüstungsexportgenehmigungen in Kriegsgebiete und dem Anspruch, „kriegstüchtig“ und militärische Führungsmacht in Europa zu werden.
Dieses Neue Jahr wird ein Jahr, das viele wichtige Jahrestage enthält, die als historische Verpflichtung und auch Ermutigung gesehen werden können, um für eine Kultur des Friedens zu wirken.
Die Befreiung von Krieg und Faschismus jährt sich am 8./9.Mai zum 80. Mal und die Schlussakte von Helsinki wurde am 1. August vor 50 Jahren von 35 Staaten unterzeichnet als Höhepunkt des KSZE-Prozesses und Grundlage für eine langanhaltende Entspannungspolitik in Europa. Wir müssen wieder zum Geist von Helsinki zurückkehren, der sich um Dialog, vertrauensbildende Maßnahmen und eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur in ganz Europa bemühte, die Rüstungskontrolle und Abrüstung ermöglicht.
Ende Mai wird an 500 Jahre Bauernkriege und die Menschen erinnert, die unerschrocken für ihre Freiheit und Grundrechte kämpften, und nicht wenige, so wie Thomas Müntzer und Jerg Ratgeb, dafür mit ihrem Leben bezahlten. Und am 29. Juli wäre der 100. Geburtstag unseres Mitbegründers Mikis Theodorakis. Wir werden diese Termine mit Veranstaltungen und Konzerten begehen.