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Stoppt den Krieg gegen Iran!

Die bereits geplante und angekündigte Kundgebung am Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, Holzmarkt Tübingen, wird erweitert und auch den Krieg gegen Iran zum Thema machen und dagegen protestieren

Die Gesellschaft Kultur des Friedens verurteilt die völkerrechtwidrigen Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Dieser Krieg gefährdet die iranische Zivilbevölkerung und kann eine Eskalation in der gesamten Golfregion auslösen. Die unbewiesenen Behauptungen von US-Präsident Trump, der Iran stelle eine Gefahr für die USA dar, erinnern an die US-Behauptungen über Massenvernichtunsgwaffen im Irak, die sich als glatte Kriegslügen herausstellten. Ebenso die Behauptungen des israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu, der Iran stünde kurz vor der Atombombe, die von Seiten Netanyahus bereits seit zwanzig Jahren erhoben werden. Dieser Krieg Israels und der USA hat alleine einen Regime Change im Iran zum Ziel, so hat Trump das iranische Volk bereits aufgerufen, die Macht zu übernehmen. Die Verhandlungen mit dem Iran in Genf standen laut Omans Außenminister al-Bussaidi vor Abschluss eines Friedensabkommens, die nun torpediert werden. Offensichtlich haben die US-Administration gemeinsam mit Israel diesen Angriff seit Wochen vorbereitet, die Verhandlungen waren ein reines Instrument, um Zeit zu gewinnen und hatten nie ernsthaft ein Abkommen zum Ziel. Denn ein existierendes Nuklearabkommen mit dem Iran wurde ja 2018 von Trump selbst aufgekündigt.

Wir verurteilen die Doppelmoral der Bundesregierung und der EU, die diesen klaren Bruch des Völkerrechts offensichtlich akzeptieren und nicht verurteilen. Wir fordern die Bundesregierung auf, zum Völkerrecht zurückzukehren! Die US-Air Base Ramstein darf nicht als Kriegsdrehscheibe genutzt werden. Deshalb: Keine Überflugrechte und Landerechte für US-Flugzeuge, keine Nutzung deutscher Infrastruktur für diesen völkerrechtswidrigen Krieg, keine nachrichtendienstliche und logistische Kooperation bei der Kriegsführung, dies verstösst auch gegen das Grundgesetz, das eindeutig sagt, dass von deutschem Boden kein Krieg ausgehen darf!

Die bereits geplante und angekündigte Kundgebung am Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, Holzmarkt Tübingen, wird erweitert und auch den Krieg gegen Iran zum Thema machen und dagegen protestieren!

Die Gesellschaft Kultur des Friedens sowie das Friedensplenum Tübingen, AK Palästina, Friedensmahnwache Tübingen rufen auf zur Kundgebung am Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, auf dem Holzmarkt Tübingen, um gegen Baden-Württemberg als „Musterländle“ der Militarisierung zu demonstrieren, anlässlich der anstehenden Landtagswahlen. Die Friedensgruppen wenden sich gegen die Verlagerung von Arbeitsplätzen in die Rüstungsindustrie und steigende Rüstungsexporte, gegen die zivil-militärische Zusammenarbeit in der Bildung und im Gesundheitswesen, und gegen eine neue Wehrpflicht. Sie fordern stattdessen einen Rüstungskonversionsfonds und Investitionen in die soziale und klimafreundliche Zukunft von Baden-Württemberg.

Kundgebung, Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, Holzmarkt Tübingen
„Frieden wählen statt Baden-Württemberg als „Musterländle“ der Militarisierung!“
Mit: Paul Schobel (ehem. Betriebsseelsorger), Heike Hänsel (Gesellschaft Kultur des Friedens), Christoph Marischka (Informationsstelle Militarisierung (IMI), Redebeitrag Tübinger Bündnis gegen die Wehrpflicht. Veranstalter: Gesellschaft Kultur des Friedens, Friedensplenum Tübingen, AK Palästina, Friedensmahnwache Tübingen.

„Frieden wählen statt Baden-Württemberg als „Musterländle“ der Militarisierung!“

Kundgebung, Dienstag, 3. März 2026, 17.00h, Holzmarkt Tübingen
„Frieden wählen statt Baden-Württemberg als „Musterländle“ der Militarisierung!“
Mit: Paul Schobel (ehem. Betriebsseelsorger), Heike Hänsel (Gesellschaft Kultur des Friedens), Christoph Marischka (Informationsstelle Militarisierung (IMI), Redebeitrag Tübinger Bündnis gegen die Wehrpflicht.

Veranstalter: Gesellschaft Kultur des Friedens, Friedensplenum Tübingen, AK Palästina, Friedensmahnwache Tübingen.

Frieden wählen statt Baden-Württemberg als „Musterländle“ der Militarisierung!
Anstatt ihrem verfassungsgemäßen Auftrag, nämlich dem Schutz der Bevölkerung, nachzukommen, überbietet sich die Landesregierung und viele baden-württembergische PolitikerInnen mit Forderungen nach einer umfassenden Militarisierung der Gesellschaft.
So fordert der jetzige MP Winfried Kretschmann (Grüne) den Ausbau „einer potenten Rüstungsindustrie im Südwesten“ und dass die „Technologieführerschaft der Anspruch in der gesamten Verteidigungswirtschaft sein müsse“. Für Winfried Kretschmann heisst Pazifismus heute „Aufrüstung“. Innenminister Thomas Strobl (CDU) sieht uns zwar „nicht im Krieg, freilich auch nicht mehr richtig im Frieden“.
Um die Aufrüstung sicherstellen zu können, forciert die Landesregierung die zivil-militärische Zusammenarbeit auf den Feldern von Wissenschaft, Bildungseinrichtungen, und Wirtschaft. Als neuer „Jobmotor“ gilt nun die Rüstungsindustrie nachdem die Autoindustrie viele Arbeitsplätze streicht. Förderprogramme für „Innovationen“ stehen explizit auch den Unternehmen aus dem Bereich Sicherheit und Verteidigung offen.
Krieg beginnt hier: Die US-Militärstützpunkte EUCOM und AFRICOM in Stuttgart koordinieren völkerrechtswidrige Drohneneinsätze und US-Militärschläge in aller Welt. Rüstungsunternehmen in Baden-Württemberg wie Rheinmetall, Heckler&Koch, Hensoldt, Diehl Defence und die deutsche Tochter des israelischen Unternehmens Elbit Systems in Ulm liefern Waffen in Kriegsgebiete, wie zum Beispiel Ukraine oder Israel. Sie verlängern Tod und Leid der Bevölkerung und sind mitverantwortlich für israelische Kriegsverbrechen in Gaza, die auch vom IStGH strafrechtlich verfolgt werden.
Für den Truppentransport an die Ostflanke der NATO, also an die russische Grenze soll speziell Baden-Württemberg als Drehscheibe dienen. Dafür muss laut Kretschmann „die Infrastruktur ausgebaut werden und alle sind da gefragt bis hin zu Übungen an Schulen“. Das Militärstraßengrundnetz wurde bereits ausgearbeitet und das Landeskommando möchte mit der Bildungsministerin besprechen, welche Klasse im Kriegsfall in welchem Tunnel unterrichtet werden soll.
Die Regierung „sorgt“ sich darum, ob die Krankenhäuser angesichts schwindender Bettenzahlen vorbereitet wären, wenn Tausende Verwundete versorgt werden müssten.
Die Landespolitik ist also auf annähernd allen Ebenen in den Ausbau militärischer Strukturen federführend involviert. Gleichzeitig steht den Kommunen das Wasser bs zum Hals, werden soziale und kulturelle Ausgaben massiv gekürzt. Doch das kann nicht im Interesse der breiten Bevölkerung sein. Statt das Ländle kriegstüchtig zu machen, fordern wir eine friedensstiftende und soziale Politik für die Menschen in Baden-Württemberg!
Zum Beispiel durch:
Investitionen in zukunftsfähige zivile und klimafreundliche Arbeitsplätze anstatt in Rüstungsbetriebe, Aufbau eines Rüstungskonversionsfonds in Baden-Württemberg statt Waffen in alle Welt!
Beendigung der Zusammenarbeit von Bundeswehr und Bildungsministerium – kein Werben fürs Sterben! Stattdessen Friedenserziehung und zivile Konfliktlösung an die Schulen!
Keine Zwangsmusterung und Wiedereinführung der Wehrpflicht!
Beendigung der zivil-militärischen Zusammenarbeit von Bundeswehr und Krankenhäusern, mehr Geld für ein gutes, ziviles Gesundheitssystem!
Eine flächendeckende Zivilklausel an allen Universitäten in Baden-Württemberg, Forschen für das Leben statt für den Krieg!
Schließung der Kriegszentralen US-EUCOM und US-AFRICOM in Stuttgart und Umwidmung der Gebiete in bezahlbarem Wohnraum und Naherholung!

US-Militärstützpunkte EUCOM und AFRICOM in Stuttgart schließen!

Weltweiter Aktionstag zur Schließung der US-Militärbasen
Auftakt Protestaktion am Samstag, 21. Februar 2026, 11.00h-13.00h, Stuttgart-Vaihingen, Platz SchwabenGalerie, mit anschließendem Marsch zur Abschlußkundgebung um 14.00h vor dem Eingang des US-EUCOM (Patch Main Gate, Hauptstraße 189)

Anlässlich des weltweiten Aktionstages der US-Friedensbewegung „World beyond War“ gegen US-Militärstützpunkte in aller Welt, rufen wir dazu auf, für die Schließung der US-Kommandozentralen EUCOM und AFRICOM in Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart-Möhringen zu demonstrieren. Das EUCOM (EUropean COMmand) ist zuständig für Militäroperationen der US-Armee in Europa, Nordafrika sowie dem Nahen und Mittleren Osten, einschließlich der Golf-Region. Es befehligt die konventionellen und nuklearen Streitkräfte der USA, insbesondere die in Europa und Deutschland stationierten atomaren Fliegerbomben, u.a. in Büchel. Über einen Atomschlag entscheidet allein US-Präsident Donald Trump, Deutschland hat kein Mitspracherecht! Im AFRICOM werden unter anderem die völkerrechtswidrigen Drohneneinsätze in Afrika und dem Nahen Osten koordiniert.
Angesichts der Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland 2026, mit der Fähigkeit eines Enthauptungsschlages in Russland, steigt die Gefahr eines Atomkrieges in Europa weiter an. Zielscheibe wäre dann auch ganz konkret das US-EUCOM in Stuttgart, das unmittelbar am Vaihinger Wohngebiet liegt.
Deutschland wird immer mehr zur Dreh- und Angelscheibe der NATO in Europa und ist Ausgangspunkt für völkerrechtswidrige US-Militärinterventionen und Drohnenkriege. Die US-Aggression gegen Iran in 2025, die Unterstützung für Israels Kriegspolitik im Nahen Osten wird auch von US-Militärbasen in Deutschland durchgeführt.
• Wir fordern einen Abzug aller US-Atomwaffen und US-Soldaten aus Deutschland und die Schließung sämtlicher Militärbasen! Keine Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen! Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!
• Wir setzen uns für neue atomare und konventionelle Abrüstungsinitiativen ein und eine neue gemeinsame Sicherheitspolitik in Europa, die nur durch vertrauensbildende Maßnahmen und gegenseitiger Rüstungskontrolle erreicht werden kann.
• Wir fordern im aktuellen Landtagswahlkampf alle KandidatInnen auf, sich für eine Schließung von EUCOM und AFRICOM und für die zivile Nutzung des Gebietes als Wohn- und Naherholungsraum einzusetzen. Stuttgart muss endlich Stadt des Friedens werden!

Veranstalter: Gesellschaft Kultur des Friedens, Friedensgruppe Vaihingen – good bye EUCOM, pax christi Rottenburg-Stuttgart, DFG-VK Ba-Wü, Friedenstreff Stuttgart-Nord, Offener Friedenstreff Stuttgart, Informationsstelle Militarisierung (IMI)

Hände weg von Venezuela – gegen den US-Angriff auf Venezuela!

Kundgebung, Montag, 5. Januar 2026, 16.30h, Holzmarkt Tübingen

Die USA haben einen völkerrechtswidrigen Militärangriff auf Venezuela durchgeführt und den Präsidenten Nicolás Maduro gewaltsam entführt. Bereits jetzt hat Präsident Trump angekündigt, Venezuela bis auf weiteres zu „verwalten“. Wir rufen zum Protest gegen diese imperialistische Politik auf, die ganz Lateinamerika zu destabilisieren droht. Solidarität mit der Bevölkerung Venezuelas!

Es rufen auf bisher: Friedensplenum Tübingen, Gesellschaft Kultur des Friedens, VVN-BdA Tübingen, SDAJ Tübingen, Friedensmahnwache Tübingen, Offenes Treffen gegen Faschismus und Rassismus (OTFR), Die Linke KV Tübingen, Solid SDS Tübingen, Reutlinger Initiative für Frieden und Abrüstung (RIFA), BSW Neckar/Alb, Ende Gelände Tübingen, MLPD Tübingen, Frauenverband Courage Tübingen, Tübinger Schulstreikkomitee gegen Wehrpflicht, Informationsstelle Militarisierung (IMI) Tübingen, AK Palästina, Kommunistische Partei Tübingen.

Lesung: „Der letzte Himmel. Meine Suche nach Palästina“

Wir laden Euch herzlich zu einem besonderen Abend mit der deutsch-palästinensischen Journalistin Alena Jabarine ein, am:
Montag, 08.12.2025, 19–21.00h Uhr, Schlatterhaus, Großer Saal
Österbergstr. 2, 72074 Tübingen


In ihrer Lesung aus „Der letzte Himmel. Meine Suche nach Palästina“ nimmt sie uns mit auf eine sehr persönliche Reise – geprägt von Geschichten über Menschlichkeit, Solidarität und Widerstand.
Moderation: Cornelia Szelényi (AK Palästina) Musik: Jaffa Trio
Eintritt 12 €, Ermäßigt: 7 €
Tickets: Buchhandlung „Quichotte“ (VVK) + Abendkasse

Vortrag: „Welche Zukunft für Israel und Palästina – und für die deutsche Erinnerungskultur?“

Im Rahmen der diesjährigen Friedensdekade:
Montag, 10. November 2025, 19:00 – 21:30 Uhr, Gemeindehaus Lamm, Marktplatz Tübingen
Eine Veranstaltung mit der Journalistin und Autorin Charlotte Wiedemann zum Thema:
Welche Zukunft für Israel und Palästina – und für die deutsche Erinnerungskultur?
Herzliche Einladung von Pax Christi Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit Gesellschaft Kultur des Friedens

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Konzert „100 Jahre Mikis Theodorakis – ein Leben für Musik und Frieden“

Samstag, 4. Oktober 2025, 19.30h, Sudhaus Tübingen, Hechinger Str. 203
Konzert „100 Jahre Mikis Theodorakis – ein Leben für Musik und Frieden“

Anlässlich des 100. Geburtstages des weltberühmten griechischen Komponisten und ehemaligen Widerstandskämpfers Mikis Theodorakis würdigen die Deutsch-Griechische Gesellschaft Tübingen-Reutlingen und die Gesellschaft Kultur des Friedens sein musikalisches und politisches Lebenswerk mit einem Konzert in Tübingen. Aufgeführt werden Lieder aus verschiedenen Lebensstationen des Komponisten, der Diktatur, Folter und Verbannung auch durch das Komponieren von Musik überlebte und durch die Vertonung großer Lyriker wie Odysseas Elytis, Jannis Ritsos, Giorgos Seferis das neue griechische Volkslied schuf.
Unter anderem werden Lieder aus den Volksoratorien Axion Esti und der Mauthausen-Kantate zu hören sein. Mit Bildern und Videos wird auch Bezug genommen auf die Auftritte und das Wirken von Theodorakis in Tübingen, u.a. beim Club Voltaire Festival und der Gründung der Gesellschaft Kultur des Friedens 1988 in Tübingen.

Mitwirkende:
Sänger: Dionysios Tsaousidis, Elena Papanikolaou, Fotis Velitsianos, Thomas Zournatzis
Chor „Agios Kosmas“, (Leitung: Panagiota Pavlidou, Klavier: Nektarios Stavratis)
Musikalische Leitung: Giorgos Bakalidis
Bouzouki: Nikos Kalantidis, Kostas Georgas
Gitarre: Achilleas Timiliotis, Nikoleta Simeonidou
Bassgitarre: Baris Balyemez
Percussion/Baglama: Evangelos Dimopoulos
Tanzgruppe REA Tübingen

Veranstalter: Deutsch-Griechische Gesellschaft Tübingen-Reutlingen e.V. in Zusammenarbeit mit Gesellschaft Kultur des Friedens
Eintritt: 18 Euro/erm. 15 Euro, Abendkasse 20 Euro/erm. 17 Euro. VORVERKAUF hat begonnen!!! Online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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3. Oktober: Großdemonstrationen in Stuttgart und Berlin „Nie wieder Kriegstüchtig – Stehen wir auf für Frieden!“

3. Oktober 2025, 13.00 Uhr, Schlossplatz Stuttgart

Mit Redebeiträgen in Stuttgart von:
Margot Käßmann (ehem. EKD-Ratsvorsitzende), Ulrike Eifler (Gewerkschaftssekretärin), Lothar Binding (Bundesvorsitzender der SPD AG 60 plus), Sevim Dağdelen (BSW) und Alev Bahadir (DIDF), Rihm Hamdan (Palästinenserin aus München), Vincent Leuze (Ver.di Jugend), Ronja Fröhlich (Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“, SDAJ München) und Anthony Cipriano (VVN/BdA BaWü). Musikalische Begleitung: Toba Borke, Bernd Köhler & Joachim Romeis, S. Castro.

Aufruf zu bundesweiten Demonstrationen in Berlin und Stuttgart:

Wir sagen Nein zu allen Kriegen und lehnen die gefährliche Hochrüstung ab. Die Umsetzung des Fünf-Prozent-Ziels würde bedeuten, dass fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließt. Die Hochrüstung führt zu massiver Verschuldung, drastischem Sozialabbau und der Militarisierung der Gesellschaft.

Dies geht insbesondere auf Kosten der Kinder und Jugendlichen, der Alten und Kranken sowie der arbeitenden Menschen. Die Hochrüstung blockiert zudem den Kampf gegen die Klimakatastrophe, Umweltkrisen und weltweite Armut.
Die Politik der Konfrontation setzt unsere Sicherheit aufs Spiel, statt sie zu gewährleisten. Waffenexporte und Eskalationspolitik verschärfen Kriege und Krisen und verlängern sie. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands ist unser Ziel, sondern seine Dialogfähigkeit und seine Bereitschaft zur Abrüstung.

Wir fordern von der Bundesregierung:
Stopp des Hochrüstungskurses. Stattdessen Abrüstung für Soziales, Klima und Entwicklung.
Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen.
Nein zur Wehrpflicht.
Stopp der Militarisierung der Gesellschaft. Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit.
Asyl für Menschen, die sich dem Krieg verweigern und von Krieg bedroht sind.
Diplomatisches Engagement für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten.
Die Bundesregierung darf sich nicht weiter mitschuldig machen an einer von immer mehr Staaten und Organisationen als Völkermord klassifizierten Kriegsführung im Gazastreifen. Sie muss alles tun, damit der Krieg, die Vertreibung der Palästinenserinnen und Palästinenser und der Einsatz von Hunger als Waffe umgehend beendet werden.
Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag.

Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Atomwaffen und Krieg. Wir fordern gemäß der UN-Charta, auf die Anwendung und Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen zu verzichten. Es braucht die Stärke des Rechts und nicht das Recht des Stärkeren.
Wir lehnen alle Kriege ab. Wir trauern um alle Opfer von Kriegen und Gewalt und verurteilen alle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Wir wollen:
Diplomatische Initiativen. Nur Verhandlungen und Abrüstung schaffen Sicherheit.
Eine neue Entspannungspolitik für Europa, die die Friedens- und Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt.
Politische Konfliktlösungen, Friedenslogik und eine Kultur des Friedens.
Frieden braucht die Verteidigung der Demokratie und das Engagement jedes Einzelnen.

Frieden braucht Bewegung!
Frieden ist die Grundlage für ein gutes Leben künftiger Generationen.
Deswegen demonstrieren wir am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart!

„80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki – für eine Zukunft ohne Atomwaffen!“

Kundgebung am Mittwoch, 6. August 2025, 16.30h, Holzmarkt Tübingen

Mit Redebeiträgen von: Dr. Helmut Lohrer (IPPNW, International Councillor), Susanne Edel (Pfarrerin i.R., Aufbruch zum Frieden), Heike Hänsel (Gesellschaft Kultur des Friedens) u.a.
Musik von: Romeo Edel

Bereits von 10.00h – 12.00h organisiert die Friedensmahnwache Tübingen auf dem Holzmarkt einen Informationsstand, mit Infomaterial und der Einladung, Kraniche als Zeichen des Friedens zu falten.

Am 6. und 9. August 1945 zerstörten die USA mit zwei Atombomben die Städte Hiroshima und Nagasaki – mit verheerenden, bis heute nachwirkenden Folgen. In Hiroshima starben etwa 140.000 Menschen bis Ende des Jahres 1945, in Nagasaki waren es 74.000 Menschen. Die Atombombenabwürfe markieren einen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit – sie zeigten das unermessliche Zerstörungspotenzial nuklearer Waffen.
80 Jahre danach erinnern wir an das Leid der Opfer. Sie mahnen uns, für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten. Weltweit gibt es weiterhin über 12.000 Atomwaffen. Auch in Deutschland, in Rheinland-Pfalz, sind etwa 20 US-Atombomben stationiert. Gleichzeitig werden neue Atombomber vom Typ F35 angeschafft und Debatten über europäische Atomwaffen vorangetrieben. Zudem plant die Bundesregierung ab 2026 auch atomwaffenfähige US-Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren.
Das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages in 2021 lässt uns trotzdem Hoffnung auf eine atomwaffenfreie Welt schöpfen. Mittlerweile wurde der Vertrag bereits von 73 Staaten ratifiziert. 25 weitere Staaten haben ihn bereits unterzeichnet.
Wir müssen die Atomwaffen abschaffen – bevor die Atomwaffen uns abschaffen! Deutschland muss diese UN-Initiative endlich aktiv unterstützen und dem Verbotsvertrag beitreten, als einen wichtigen Schritt hin zu einer atomwaffenfreien Welt!
Veranstalter: Initiative Aufbruch zum Frieden, Gesellschaft Kultur des Friedens, Friedensmahnwache Tübingen

Ein Abend anlässlich 100 Jahre MIKIS THEODORAKIS

Samstag, 12. Juli 2025, 17.30 Uhr im Clara-Zetkin-Haus, Stuttgart-Sillenbuch
Ein Abend anlässlich 100 Jahre Mikis Theodorakis
Vor 4 Jahren ist Mikis Theodorakis, einer der größten Musiker der Welt, gestorben. In diesem Jahr, anlässlich seines 100. Geburtstages, haben wir die Gelegenheit, einen genaueren Blick auf sein Leben zu werfen.
Theodorakis war nicht nur ein Komponist, sondern auch ein Künstler, der eine universelle Sprache geschaffen hat. Seine Werke werden sich über Jahrhunderte hinweg in das Gedächtnis der Gesellschaften einprägen und durch ihre tiefe emotionale Wirkung und ihre sozialen Botschaften eine einzigartige Spur in der Welt der Musik hinterlassen.
In dieser Veranstaltung werden wir über seine unvergesslichen Werke hinausgehen und tiefer in seine Weltanschauung eintauchen, die ihn und seine Werke geprägt hat. Das Leben von Theodorakis war nicht nur durch seine Musik geprägt, sondern auch durch seinen Kampf für Frieden, Freiheit und eine gerechte und ausbeutungsfreie Welt.
Durch die Erörterung seiner Kunst und seines tiefgreifenden Einflusses auf die Gesellschaft werden wir versuchen, Theodorakis musikalisches und soziales Erbe an die Menschheit heute besser zu verstehen.
Programm:
• Film (ca. 15 Min.) über Mikis Theodorakis
• Beitrag eines griechischen Genossen zu Leben und Wirken von Mikis Theodorakis
• Rede von Heike Hänsel zur Erinnerung an die von Theodorakis mitgegründete Gesellschaft „Kultur des Friedens“
• Musikalischer Beitrag von Nikos Hatziliadis
• Griechische Spezialitäten